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Fargo - Constellation

Review von Stormrider vom 07.06.2018 (511 mal gelesen)
Fargo - Constellation FARGO schicken sich an einen neuen Rekord aufzustellen. Schlappe 36 Jahre nach ihrer letzten Veröffentlichung, "F", schwingen die Hannoveraner, aus denen einst VICTORY hervorgingen und bei denen ein gewisser Matthias Jabs auch mal tätig war, ein neues Album in die Regale. Das dürfte bei dem längsten Zeitraum zwischen zwei Veröffentlichungen definitiv ein Podiumsplatz sein. Dagegen war "Chinese Democracy" ja quasi ein Schnellschuss. Was sich in diesen 36 Jahren nicht alles auf der Welt verändert hat, umso schöner, dass manche Dinge noch genauso Bestand haben wie damals. Ein guter Rocksong mit Bluesschlagseite ist nämlich auch heute noch ein guter Rocksong mit Bluesschlagseite, und davon gibt es auf "Constellation" eine Menge. Schon der groovende Opener 'Step Back' geht direkt in die Beine und sollte jeden Liebhaber des amerikanisch geprägten Classic Rock mit einem zufriedenen Lächeln in die knapp 43 Minuten starten lassen. Und das Gute ist, dass FARGO sich auf den zwölf Tracks an diesem Niveau orientieren und ein ganz entspannt durchlaufendes Rockalbum geschrieben haben, dass als perfekter Soundtrack fürs nächste BBQ fest eingeplant ist. Egal, ob man den Songs einen Schuss Southern Rock oder ein etwas staubigeres ZZ TOP-Riff hinzugibt, die Tracks rollen allesamt extrem lässig ins Ohr. Auch die Balladen, bei denen sich ja gerne die Spreu vom Weizen trennt, weil man hier mit zu viel Kitsch sehr viel falsch machen kann, sind absolut gelungen und so zählen 'Cross To Bear' und 'Good Night' (mit sehr traurigen Thema) sogar zu den Highlights auf "Constellation".

Man merkt dem Album zu jeder Sekunde an, dass hier Profis am Werk sind, die sich nicht verstellen wollen oder müssen, denn wer bitte rechnet nach so einem Zeitraum noch mit einem neuen Output einer Band? So konnte die beiden Originalmitglieder Peter Knorn (Bass) und Peter Ladwig (Vocals, Gitarre), die sich an der Gitarre mit Arndt Schulz (u. a. JANE) und an den Drums mit Nikolas Fritz (MOB RULES) verstärkt haben, ohne jeglichen Druck einfach das Album aufnehmen, auf das sie gerade Lust hatten. So hat man sich in 'Southern Breeze' die Mühe gemacht gleich 20 ELVIS-Titel in die Lyrics einzuarbeiten und konnte für zwei Tracks ('Buzz Buzz' und 'Don't Talk') auch Ex-Drummer Frank Tolle dazu bewegen, die Sticks nochmal zu schwingen. Alles in allem ist "Constellation" ein sehr stimmiges, cooles Classic Rock-Album mit amerikanischem Anstrich. Für mich, der ich bei der letzten Veröffentlichung von FARGO im Jahre 1982 noch mit der Rassel herumgerannt bin, ist es eine absolut positive Überraschung und wird diesen Sommer garantiert seine Spielzeiten bei Steak, Bier und Abendsonne bekommen.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Step Back
02. Leave It
03. Mind Your Own Business
04. Loser's Blues
05. Buzz Buzz
06. Cross To Bear
07. Don't Talk
08. Southern Breeze
09. Boozie Vivienne
10. What's Wrong
11. Goddess Of Destiny
12. Good Night
Band Website:
Medium: CD, LP
Spieldauer: 42:27 Minuten
VÖ: 25.05.2018

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07.06.2018 Constellation(7.5/10) von Stormrider

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