Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2018
A Sinister Purpose 2018

Hell Over Hammaburg 2018

RockHard Festival 2018

RockHarz Festival 2018

King Goat - Conduit

Review von Baterista vom 20.01.2018 (974 mal gelesen)
King Goat - Conduit Wenn ich Bandnamen wie KING GOAT höre, denke ich zunächst an Sludge und ein bisschen an Doom. Und siehe da, Doom heißt das Genre, das die Band bedient. Genauer progressiver Doom, der von einer gewissen Mystik umgeben ist und passend zum gehörnten Namen auch eine Prise Okkultismus in der Atmosphäre hat.

Die Band um Sänger Trim kommt aus Brighton und das vorliegende Album "Conduit" ist ein Re-Release via Aural Music, da das Album bereits in 2016 erschienen ist. Um das Ganze noch etwas wertiger zu machen, wurde die erste EP der Briten gleich mit draufgepackt.

Die Musik der Band ist schon ziemlich eigenständig, beste Voraussetzungen also. Für mich sind die Songs eine Mischung aus faszinierend, berührend und anstrengend - ein bisschen wie ein ungemütlicher grauer Winter in Brighton, mit abwechselnd stürmischer Brandung und bleierner See, in dem aber auch mal die Sonne durchschaut und ein episches Farbenspiel am Himmel erzeugt. Der kürzeste Song umfasst 6:16 Minuten, man braucht also etwas Durchhaltevermögen und genau das ist mir zuweilen doch schwer gefallen. Ich musste mich etwas durchkämpfen und die Mucke hat mich das ein oder andere Mal eher mental runtergezogen. Wenn man gerade in der erwähnten grauen Stimmung ist und ein bisschen Mystik dazu haben will, dann kommt das sicher gut. Wünscht man sich etwas Pep oder aufbauende Vibes, sollte man lieber die Finger davon lassen.

Die Gitarren schrammeln mir insgesamt etwas zu eintönig ihre Riffs in den Äther. Sollte irgendwann mal der Sänger mit seiner tollen, facettenreichen Sangeskunst wegbrechen, würde die Band doch sehr verlieren, da es musikalisch für mich zu wenig Abwechslung bietet.

Am besten gefällt mir das titelgebende Stück "Conduit". Hier wird alles Können von Band und Sänger auf den Punkt gebracht und es ist für mich gleichzeitig das abwechslungsreichste und berührendste Stück der Scheibe. Gleichzeitig ist es zusammen mit "Revenants" mein Tipp zum Reinhören. Jeder Doom-Fan sollte mal ein Ohr riskieren, es lohnt sich ganz sicher.


Gesamtwertung: 6.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Flight Of The Deviants
02. Feral King
03. Conduit
04. Revenants
05. Sanguine Path
06. The Final Decline (Bonustrack)
07. Cult Obscene (Bonustrack)
08. Melian's Trance (Bonustrack)
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 01:09 Minuten
VÖ: 08.12.2017

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

20.01.2018 Conduit(6.5/10) von Baterista

13.05.2018 Debt Of Aeons(5.0/10) von Metal Guru

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!