Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2017
Hell Over Hammaburg 2017

ROCK HARD Festival 2017

Wacken Open Air 2017

Witchsorrow - No Light, Only Fire
Review von Mandragora vom 20.09.2015 (548 mal gelesen)
Witchsorrow - No Light, Only Fire Acht Songs auf einer CD mit über einer Stunde Spielzeit? Da kann es sich nur um Doom oder Progressive handeln, soviel ist klar. Heißt die Band dann noch WITCHSORROW, dann scheidet ein weiteres Genre direkt aus und es bleibt nur noch Doom Metal übrig. Und genau das ist es, was uns das Trio aus England auf ihrem dritten Album "No Light, Only Fire" bietet. Fronter Necroskull, der neben den Vocals auch die Gitarre bespielt, Bassistin Emily Witch und Wilbrahammer an den Drums, haben sich dabei drei Jahre Zeit gelassen, um den Nachfolger ihres Albums "God Curse Us" veröffentlichten.

Vergleiche mit SAINT VITUS, ELECTRIC WIZARD, REVEREND BIZARRE und TROUBLE kann man auch bei "No Light, Only Fire" guten Gewissens ziehen, WITCHSORROW stehen aber leider nicht hinreichend für sich alleine. Es fehlt diesem Album an der Eingängigkeit und die der Tradition von BLACK SABBATH folgenden Heavy Parts sind nicht gut abgegrenzt, so dass teilweise eher ein Klangchaos entsteht als eine gelungene Melange. Die vorwiegend im Midtempo gehaltenen Songs sind zwar mit Doom-würdigen Texten hinterlegt, so dass man auf jeden Fall die volle Breite an Melancholie, Weltuntergang, Zerstörung und bedrücktem Gemüt abbekommt, die Songs wirken jedoch eher uninspiriert. Ich gebe zu, ich stehe im Doom eher auf die Stoner Variante, aber etwas mehr als verzerrte Riffs und Standard-Elemente erwarte ich auf jeden Fall und von jeder Band.

Man möge mich nicht falsch verstehen, hier wird handwerklich auf die alte Schule gesetzt und diese auch grundsätzlich gut umgesetzt - aber es fehlt an dem gewissen Etwas. Dem Etwas, das das Album hervorhebt und sagt: Wir sind WITCHSORROW, wir sind einzigartig. Die Immersion gelingt nicht. Daher kann es leider nur bei einer durchschnittlichen Bewertung bleiben, die sich im Vergleich zu "God Curse Us" gesteigert hat. Wer aber auf klassischen Doom Metal steht und nicht zu viel Varianz erwartet, der sollte auch bei "No Light, Only Fire" gut bedient sein.


Gesamtwertung: 5.5 Punkte
blood blood blood blood blood dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. There Is No Light, There Is Only Fire
02. The Martyr
03. Made Of The Void
04. Negative Utopia
05. To The Gallows
06. Disaster Reality
07. Four Candles
08. De Mysteriis Doom Sabbathas
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 63:43 Minuten
VÖ: 18.09.2015

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Witchsorrow
Reviews

30.06.2012 God Curse Us All(4.0/10) von Mandragora

20.09.2015 No Light, Only Fire(5.5/10) von Mandragora

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!