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Oruga - Blackened Souls

Review von grid vom 17.10.2014 (630 mal gelesen)
Oruga - Blackened Souls Für die Anhängerschaft des Doom/Stoner/Sludge haben ORUGA einen dunklen und schweren Cocktail gemixt, bei dem die Anteile unterschiedlich bemessen sind.

Nicht so leicht konsumierbar sind dabei die beiden ersten Tracks 'Heretics' und 'We, The Darkness' geraten, in denen ORUGA schweren Doom mit trägem Sludge zu einer behäbigen Viertelstunde aufstauen und mit verhaltener Kraft und Finesse in der trägen Masse rumrühren. Mit 'Dead Among The Living' fährt der Blitz in die Musiker und der Mann am Mikro wird auf einmal richtig wild: Trägheit adieu. Wie elektrisiert wirft der Fünfer auf einmal die Bremsklötze ab und fährt mit brutalen Riffgewittern in den zähen Stampf. Fortan stehen Cedric M. (Vocals), Julien L. (Guitars), Fred P. (Guitars), Pietro G. (Bass) und Bruno H. (Drums) regelrecht unter Starkstrom, was sich auch schnell überträgt. 'Dead Among The Living' ist das Paradebeispiel dafür, wie Doom/Stoner/Sludge, bar jeglichen revolutionären Gedankens, zu einer dreckig-schweren, wütend-tobenden Mischung mit hypnotisierender Dynamik wird (schon für diesen Song lohnt sich der Kauf der schicken, mattschwarzen 3-Panel-Digi-Ausgabe!). Das weniger heftige 'Disciples' fällt dagegen leicht ab, aber mit 'Cursed' sind die Franzosen wieder richtig obenauf und walzen auf der Hypno-Dynamik-Schiene mit reichlich Schmutz, Schmerz und Schmackes weiter. 'Ghost Of Anneliese' bringt zum Schluss mit verzerrten Vocals noch eine dicke Portion Irrsinn ins Songgefüge und ist eine besonders gelungene mit Leib und Seele vorgetragene Gefühlsäußerung. Das ist der passende Abschluss dieses empfehlenswerten Doom/Stoner/Sludge-Albums. Die Franzosen, die erst vor vier Jahren zusammenfanden, gehen nach einem Demo (2010 und einer EP (2011), heuer mit deutlich spannungsreicherem Songwriting ins Rennen.

Fazit: Da ORUGA erst mit 'Dead Among The Living' richtig Schärfe und Profil ins Spiel bringen, ziehe ich für ersten beiden, mir zu durchschnittlichen Songs, einen halben Punkt ab. Die vier restlichen Tracks stehen dagegen auf einem so felsenfesten Fundament, dass Genre-Freunde mit "Blackened Souls" nichts falsch machen.

Anspieltipps: 'Dead Among The Living', 'Cursed'.


Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Heretics
02. We, The Darkness
03. Dead Among The Living
04. Disciples
05. Cursed
06. Ghosts Of Anneliese
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 48:10 Minuten
VÖ: 00.00.0000

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17.10.2014 Blackened Souls(7.5/10) von grid

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