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We Are The Damned - Doomvirate

Review von Opa Steve vom 14.06.2014 (924 mal gelesen)
We Are The Damned - Doomvirate WE ARE THE DAMNED wurden 2007 gegründet und stammen aus Portugal. Auf ihrem 2014er Longplayer "Doomvirate" sticht direkt beim Hören die extreme Aggression ins Ohr, mit der diese Scheibe produziert wurde, aber auch mit der die Songs geschrieben wurden. Die Band mischt in ihrem Stil verschiedene Merkmale des Death Metals, aber auch des modernen Metals (vor allem, was die Shouts betrifft) und des Black Metals. Bei solchen Mischungen ist immer die Frage, wie elegant man verschiedene Zutaten kombiniert und anrichtet. Manche Bands schaffen das mitunter so geschickt, dass dabei ein eigenständiger Stil mit Wiedererkennungswert herauskommt. Dabei besteht aber auch stets das Risiko, dass man einen lieblosen Eintopf kredenzt. WE ARE THE DAMNED liegen in keinem dieser Extreme. Weder erschaffen sie etwas völlig Neues, noch kacken sie in Allerweltsbrei ab. Aber so richtig können sie mich nicht überzeugen. Das liegt vor allem daran, dass sie sich nie so richtig entscheiden können. Da ist die Moderne, da ist der typische Death, da sind diese Black Metal-Schrubbelmollakorde, die Powerchords des Grind ... und dies in schön paritätischer Abwechselung. Das ist alles ganz solide und hörbar, aber eben kein Ding, wo man sagen würde: "Yeah, das sind WE ARE THE DAMNED!". Der Opener gefällt mir noch mit am Besten. Er hat eine gute Atmosphäre, und an die angeschwärzten Elemente hat man sich zu früher Spielzeit noch nicht gewöhnt. Dies nutzt sich aber leider recht flott ab, und einige Riffs verfangen sich später mehr und mehr, wie z.B. 'Revealing Morality' oder das grindige 'Soul Entropy'.

Ich glaube, der Band hätte es gut zu Gesicht gestanden, wenn sie der Atmosphäre mehr Gewicht gegeben hätte. Schließlich gibt es in diesem Segment heute eine Menge schneller und aggressiver Bands, die ihre Hausaufgaben gemacht haben und sich in gleichförmigen Produktionen von allen Seiten auf den Markt drängeln. Da schwimmen die Portugiesen ganz gut mit, aber sie werden so keine Vorreiterrolle erhaschen können. Vor allem den angezerrten Gesang sollten sie zukünftig meiden, denn mit solchen Kreischern und Shoutern sind heutige Neuerscheinungen absolut übersättigt. Manchmal sind neue Pfade vielversprechender, als das Hinterherlaufen auf ausgetretenen.

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Ghastly Humans
02. Dreams Under Surveillance
03. Revealing Morality
04. Rain Of Spikes
05. Soul Entropy
06. Imposter
07. The Threshold
08. Macabre Expedition
09. Angelsick
10. Flight Of The Phoenix
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 33:40 Minuten
VÖ: 23.05.2014

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