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Grimmstine - GrimmStine

Review von InsaneBrain vom 20.12.2009 (1849 mal gelesen)
Grimmstine - GrimmStine Heute geht es mal etwas klassischer zu: GRIMMSTINE hat sein gleichnamiges Debut herausgebracht und möchte mit einer Mischung aus Hard Rock und Heavy Metal nach Art der NWOBHM überzeugen, was auch durchaus gelingt.

Gegründet wurde GRIMMSTINE von Steve Grimmet, der schon ein alter Hase im Geschäft ist und vorher in Bands wie zum Beispiel GRIM REAPER sein Unwesen getrieben hat. Zur Verstärkung hat er sich unter anderem Steve Stine an die Gitarre geholt, was sich unübersehbar auch im Namen der Band bemerkbar macht. Dieser ist zum Glück das einzige wirklich einfallslose an der Gruppe, GRIMMSTINE bietet eine gut gelungene Mischung der anfangs erwähnten klassischen Richtungen, wobei das Pendel etwas mehr in Richtung Metal ausschlägt. Dies macht sich vor allem im Gitarrenspiel bemerkbar, aber dazu später mehr. Obwohl die beiden in den Sound eingeflossenen Musikrichtungen weit mehr als genug mehr oder weniger kreativen Bands ein Zuhause bieten hatte ich bei GRIMMSTINE fast nie den Eindruck von etwas schon gehörtem. Nur an zwei Stellen wurden leichte Erinnerungen wach, die eine klang ein wenig nach AC/DC, die andere nach IRON MAIDEN, so als wolle man nochmal verdeutlichen was man für Musik macht. Abwechslungsreichtum ist auf jeden Fall gegeben, kein Song klingt wie der andere, nur selten macht sich eine kleine Langwierigkeit breit, was aber nicht gravierend ist. Vom Intro über die extrem eingängigen Riffgewitter bis hin zur Ballade sind alle Elemente der klassischen Gitarrenmusik vorhanden. Auch die langfristige Hörbarkeit ist vorhanden, ich weiß gar nicht mehr, wie oft die Scheibe bei mir gelaufen ist….

An den Instrumenten sind echte Profis am Werk, hier passt alles zusammen. Die Riffs zeigen sich vielseitig, sowohl mitreißend rockig als auch langsam und melodisch überzeugt hier Gitarrist Stine. Die Drums fügen sich gut ein und sorgen für einen ordentlichen Rhythmusteppich, auch hier ist alles in Ordnung. Die gute Verarbeitung ist ebenfalls erwähnenswert, ein weiteres Zeichen der Professionalität der Band.

Die Vocals sind ebenfalls gelungen, hier beweist Fronter Grimmet mit seiner kraftvollen und angenehmen Stimme sein Können. Er beweist im Laufe des Albums ordentliche Wandlungsfähigkeit und passt sich dem Sound gut an. Wie der Gesang ist auch das Songwriting klassisch Heavy Metal mit einem Schuss Hard Rock. Die Unterscheidung ist hier wie auch auf dem restlichen Album schwierig, die Grenzen sind fließend.

Herausgekommen ist insgesamt also ein sehr klassisches Album mit etwas mehr Metal als Rock, das aber dennoch Fans beider Richtungen gut gefallen dürfte. Schwachstellen gibt es wenig bis keine, abwechslungsreich und eingängig ist GRIMMSTINE auch. Für das gleichnamige Debut der Band gibt es daher von mir 9 von 10 Punkten, Anspieltipps sind 'Supernatural', 'It´s Over' und 'Prisoner'.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
1. Memory
2. 911
3. Supernatural
4. Got Nothing But Time
5. To Catch A Killer
6. You'll Never Know
7. It's Over
8. Prisoner
9. You Give Me Love
10. Straight As An Arrow
11. 'Til They Take My Wings
12. Take This Air
13. Afraid Of The Dark
14. This Don't Look Like Love To Me
15. To Sing A Lullabye (Immy's Song)
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 72:49 Minuten
VÖ: 23.10.2009

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20.12.2009 GrimmStine(9.0/10) von InsaneBrain

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