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Memoriam - The Silent Vigil

Review von Eddieson vom 05.04.2018 (1047 mal gelesen)
Memoriam - The Silent Vigil Da hat es aber jemand eilig. Gegründet haben sich MEMORIAM 2016, dann wurden einige Demos eingespielt und 2017 stand mit "For The Fallen" schon das erste Album in den Regalen. Nun gibt es mit "The Silent Vigil" den ersten Nachschlag zu "For The Fallen". Man hat sich also nicht viel Zeit gelassen beim Songwriting und laut eines gelesenen Interviews sind wohl auch schon weitere Songs in der Mache. Aber das ist Zukunftsmusik kommen wir erstmal zum vorliegenden "The Silent Vigil".

Eröffnet wird das Album durch 'Soulles Parasite' und relativ schnell wird klar, dass sie produktionstechnisch nicht den besten Tag erwischt haben. Nicht druckvoll genug knallt es aus den Boxen, ein bisschen mehr Wums hätte der Platte als nicht geschadet. Als Song an sich kann der Opener aber einiges. Straighter Death Metal, der vor allem durch den Basslauf in der Mitte überzeugen kann. 'Nothing Remains' geht dann etwas zackiger voran und wandelt sich zu einem echten Nackenbrecher. Auch 'From The Flames' ist für die Headbanger geschrieben. Knappe fünf Minuten gibt es hier die volle Doublebass-Bedienung und am Ende den kompletten Abriss. Der Titeltrack ist mit etwas über zwei Minuten die knackigste Nummer, die Songs laufen sonst zwischen kurz über vier Minuten bis zu sieben Minuten. MEMORIAM vergleicht man ja oft mit BOLT THROWER und vor allem bei 'Bleed The Same' sind diese Vergleiche nicht von der Hand zu weisen. Mit der Präzision eines Panzers walzt der Song voran und nimmt mit 'As Bridges Burn' dann die volle Kraft auf. Immer schwankend zwischen treibenden Doublebass und walzenden Gitarrenläufen haben MEMORIAM hier ein fantastischen Album abgeliefert.

Nein, erwartet kein neues Rad des Death Metals. Die Herren der Band sind überwiegend jenseits der 40 und haben kein Bock mehr auf Veränderung. Routine gibt Sicherheit. Wegen mir können MEMORIAM noch viele weitere Alben in genau diesem Stil veröffentlichen. Ich wäre glücklich. Dann aber mit einer etwas kraftvolleren Produktion. Ein Wort noch zu Karls Gesang. Dass er seinen Gesangsstil geändert hat, war ja schon auf der letzten BOLT THROWER-Tour zu bemerken. Der Typ ist keine 20 mehr, sondern geht stramm (haha!) auf die 55 zu. Erwartet hier also kein Gesang, wie auf "4th Crusade" oder so. Karls Gesang auf der Platte ist absolut natürlich und wenig bis gar nicht bearbeitet worden. Das sollte man vielleicht wissen um sich vor bösen Überraschungen zu schützen.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Soulles Parasite
02. Nothing Remains
03. From The Flames
04. The Silent Vigil
05. Bleed The Same
06. As Bridges Burn
07. The New Dark Ages
08. No Known Grave
09. Weaponised Fear
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 49:30 Minuten
VÖ: 23.03.2018

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