Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2018
A Sinister Purpose 2018

Hell Over Hammaburg 2018

RockHard Festival 2018

RockHarz Festival 2018

Soil - SCREAM: The Essentials

Review von Cornholio vom 17.09.2017 (1092 mal gelesen)
Soil - SCREAM: The Essentials SOiL kann man kennen, muss man aber nicht. Ich muss sagen, der Name war mir wohl ein Begriff, und als ich gehört habe, dass es ein Album voller Coversongs ist, hab ich mich richtig gefreut! Aber - weit gefehlt! Getreu dem Motto: "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil" beinhaltet "Scream: The Essentials" zwar auch drei Coversongs, der Rest ist aber ein Überblick des bisherigen Schaffens der Band aus Chicago, Illinois, mit anderen Worten: eine Best-Of. Und zum zwanzigjährigen Bestehen darf man sich ruhig auch mal etwas feiern lassen.

Vom '99er Debüt "Throttle Junkies" ist neben dem Coversong 'Black Betty' (Original von RAM JAM, damals als Bonustrack veröffentlicht) nur ein Stück vertreten, "Scars" (2001) ist mit drei Songs dabei, darunter der wohl größte Hit der Band 'Halo', der es als Bonustrack auch noch in einer gelungenen Live-Version auf die Scheibe geschafft hat. Ebenfalls drei Stücke haben es von dem dritten Werk "Re.De.Fine" aus dem Jahr 2004 auf die Compilation geschafft, vom '06er Album "True Self" sind es derer zwei, darunter 'Give It Up' mit Wayne Static von STATIC-X als Gast-Brüllwürfel on the Mic. Weitere zwei Songs sind von "Picture Perfect" (2009), und am stärksten vertreten ist das Album "Whole" aus dem Jahr 2011 mit vier Liedern. Als besonderes Schmankerl gibt es ein Cover vom 1966er Hit der SPENCER DAVIS GROUP 'Gimme Some Lovin'' (der Song erlangte weltweite Bekanntheit durch den Film The Blues Brothers; so simpel, so gut), und mit 'Rusty Cage' auch ein Cover von SOUNDGARDEN; so viel zu den Fakten.

Und wie es bei Best-Of-Scheiben halt immer so ist, man kann es natürlich nicht jedem recht machen, aber musikalisch ist SOiL drin, wo SOiL draufsteht. Groovender Alternative Metal, der hier etwas in Richtung Industrial (vgl. WHITE ZOMBIE) und da etwas in Richtung Grunge (PEARL JAM oder ALICE IN CHAINS) abdriftet, aber im Großen und Ganzen straight und hier und da auch voll auf die Zwölf!

Alles in allem ist "Scream: The Essential" ein guter Querschnitt bzw. ein guter Einstieg für Leute wie mich, die mit der Band bisher noch nicht viel anfangen konnten. Bemerkenswert ist darüber hinaus, dass die Songs, die bereits vorher veröffentlicht wurden, in chronologischer Reihenfolge auf die Scheibe gebrannt sind; meist wird ja da wild gewürfelt ...


- ohne Wertung -
Trackliste Album-Info
01. Gimme Some Lovin'
02. Broken Wings (El Chupcabra Version)
03. Road To Ruin
04. Black Betty
05. Halo
06. Unreal
07. Breaking Me Down
08. Pride
09. ReDeFine
10. Can You Heal Me (Acoustic Version)
11. Give It Up (feat. Wayne Static)
12. Let Go
13. Like It Is (Alternate Version)
14. The Lesser Man
15. My Time (Kickstart Version)
16. Shine On
17. The Hate Song
18. Way Gone
19. Halo (Live in London; Bonustrack)
20. Rusty Cage (Bonustrack)
Band Website: www.soiltheband.com
Medium: CD
Spieldauer: 68:36 Minuten
VÖ: 15.09.2017

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

17.09.2017 SCREAM: The Essentialsvon Cornholio

27.08.2013 Whole(7.5/10) von Stormrider

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!