Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2017
Hell Over Hammaburg 2017

ROCK HARD Festival 2017

Rockharz Festival 2017

Wacken Open Air 2017

Summer Breeze 2017

Iron Hammer Festival

Mastodon - Emperor Of Sand

Review von Baterista vom 04.04.2017 (835 mal gelesen)
Mastodon - Emperor Of Sand Ich mochte MASTODON schon immer, aber es war mehr so eine joa, is cool-Liebe bei welcher der letzte Funken für mich fehlte. Mit "Emperor Of Sand" hat sich das geändert. Ich würde sagen es ist DAS Album der Band, zumindest nach jetzigem Stand. Jeder Einfluss und jeder Stil, den der Vierer aus Atlanta jemals im Gepäck hatte, vereint sich hier zu einem Album voller Kraft, Poesie, tollen Melodien, gewohnt rauen Stellen und wunderbar komplexen Riffs ohne überladen zu wirken. Und dann natürlich das virtuose und nie überladen wirkende Drumming von Brann Dailor, einfach schön. MASTODON haben ihren eigenen Stil perfektioniert und um eine dunklere sowie emotionalere Nuance bereichert.

Der Kaiser des Sandes ist in diesem Fall wohl als die Zeit zu verstehen, denn die Bandmitglieder mussten diverse Todesfälle und Schicksalsschläge in ihrem Umfeld hinnehmen und verarbeiten. Dementsprechend dreht sich das Album thematisch um das Thema Sterblichkeit. Und ich würde sagen, dieses schwere Thema haben sie toll eingefangen. Es hat Tiefe, Schmerz, gebrochenes Herz, Liebe und Zorn sowie Hoffnung im Koffer. Ich kann gar nicht aufhören, das Album hoch und runter zu hören und es gibt nicht einen einzigen Song, den ich Kacke oder langweilig finde. Das schaffen nur wenige.
Fand ich einiges zunächst noch sperrig, so hat sich das nach der dritten Runde im Player relativiert. Als hätte mich plötzlich Amors Pfeil getroffen, ging mein Herz auf und ich dachte: 'Scheiße, ist das schön!' Beispielsweise der Refrain in 'Word To The Wise' oder der in 'Ancient Kingdom' ... Zu 'Show Yourself' gibt es ein richtig cooles Video und gleichzeitig ist der Song auch der Hit des Albums, da er unglaublich eingängig ist. Richtig Klasse finde ich auch 'Scorpion Breath'. Der erinnert mich stilistisch an "Leviathan" und bringt neben dieser altgedienten rauen Attitüde richtig geile dunkle Melodien mit. Ich könnte ewig weiter schwärmen; lange hat mich Musik nicht so berührt.

Fazit: "Emperor Of Sand" ist das bisherige Meisterstück der Band. Sludge und Progressive fusionieren auf verspielte und berührende Weise, ohne verkopft zu wirken. Es hat etwas an sich, das man als heartbreaking bezeichnen könnte und gleichzeitig so viel Kraft, Klarheit und Energie, die nur aus Reife und Erkenntnis kommen kann. Wie bei MASTODON gewohnt, ist es musikalisch komplex und mit keinem der vorherigen Alben zu vergleichen. Ich glaube, es ist einige Jahre her, als ich das letzte Mal die Höchstpunktzahl gezogen habe, aber hier gibt es für mich kein Zögern: 10 dicke, fette Tropfen. Kaufen!

Reinhören: 'Show Yourself' / 'Word To The Wise' / 'Scorpion Breath'




Gesamtwertung: 10.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood blood
Trackliste Album-Info
01. Sultan's Curse
02. Show Yourself
03. Precious Stones
04. Steambreather
05. Roots Remain
06. Word To The Wise
07. Ancient Kingdom
08. Clandestiny
09. Andromeda
10. Scorpion Breath
11. Jaguar God
Band Website: www.mastodonrocks.com
Medium: CD
Spieldauer: ca. 50 Minuten
VÖ: 01.04.2017

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

31.12.2006 Blood mountainvon Opa Steve

08.10.2017 Cold Dark Place(7.5/10) von Eddieson

04.04.2017 Emperor Of Sand(10.0/10) von Baterista

16.10.2011 The Hunter(9.0/10) von Opa Steve

Liveberichte

14.11.2017 Herford (X) von Eddieson

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Heute veröffentlicht
Ketha - 0 Hours Starlight

Schaut mal!