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Traumer - Avalon

Review von Cornholio vom 23.12.2016 (1091 mal gelesen)
Traumer - Avalon Ich schwanke zwischen einem kräftigen "Jawoll ja!" und einem "Jeder hat mal angefangen.", die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen, bzw. im Auge (Ohr) des Betrachters (Hörers). Also fang ich mal mit den Eckdaten an. "Avalon" ist das zweite Album der brasilianischen Band TRAUMER nach ihrem Debüt 2014. Auf dem Beipackzettel der physischen Promo steht "klassischer Power Metal", aber das könnte auch in Richtung MANOWAR missverstanden werden; musikalisch liegt die Band irgendwo zwischen HELLOWEEN (um 1990) und STRATOVARIUS (zu "Episode"- oder "Fourth Dimension"-Zeiten), wobei letztere etwas überwiegen.

Zentrum der zehn Songs (plus Intro) ist die Stimme von Guilherme Hirose, die mich rein vom Akzent her sehr an André Matos (ex-ANGRA) erinnert. Versucht man, das Ganze objektiv zu betrachten, fallen mir auch hier Michi Kiske und Timo Kotipelto als Vergleiche ein. Musikalisch gibt es wenig auszusetzen, die Keyboards sind nicht zu präsent, werden meist begleitend eingesetzt.

Die Songs sind eigentlich alle gut, allerdings fehlen die Lieder, die halt etwas mehr als nur "gut" sind. Die Band ist sich selbst zu ähnlich, zu wenig abwechslungsreich, was vielleicht an der Stimme von Hirose liegt, der fast immer in der gleichen Tonlage zu singen scheint. Auch die Produktion, trotz der Finnvox-Studios, ist etwas dünn geraten, im Großen und Ganzen ist "Avalon" aber durchaus ein Album, das man sich anhören kann, wenn man den oben genannten Referenzen wohl gesonnen ist, und dadurch etwas in die "gute alte Zeit" versetzt werden möchte.

Anspieltipps: 'Forever Starts Tomorrow', 'Symphony'.


Gesamtwertung: 6.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Tempus Est
02. Avalon
03. Forever Starts Tomorrow
04. Traumer
05. Changes
06. Let You Go
07. Angel Of The Night
08. The Song Of Broken Hearts
09. Don't Believe Their Lies
10. Symphony
11. Our Spirit Never Dies
Band Website: http://traumer.com.br/
Medium: CD
Spieldauer: 57:40 Minuten
VÖ: 11.11.2016

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