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Opeth - Sorceress

Review von Eddieson vom 09.10.2016 (1382 mal gelesen)
Opeth - Sorceress OPETH sind mittlerweile wirklich unberechenbar geworden. Nach "Watershed" kam der Schlag mit "Heritage", den sie dann auf "Pale Communion" weiter ausgebaut haben. Alle dachten, das war es jetzt. OPETH haben ihren neuen Stil gefunden, die Death-Metal-Fraktion hat sich dem Schicksal ergeben keine harten Klänge mehr von OPETH auf CD zu hören - und jetzt kommt "Sorceress".

Nach dem wunderschönen Intro 'Persephone' dominiert beim Titeltrack vorerst wieder das Keyboard, bis das fette Riff ganz im Stile von BLACK SABBATH die Führung übernimmt - und damit dürften dann auch sofort sowohl alte als auch neue Fans erst mal zufriedengestellt worden sein. Dem ebenfalls zuvor veröffentlichten 'The Wilde Flowers' stand ich bei Veröffentlichung doch etwas skeptisch gegenüber, doch jetzt im Albumkontext macht er sich ganz gut. Das im Stile von "Damnation" gespielte 'Will O The Wisp' glänzt. 'Chrysalis' dürfte dann auf der Seite der alteingesessenen Fans die ein oder andere Träne vergießen lassen. Der sehr eingängige Song lässt Erinnerungen an "Watershed" ans Licht kommen.

Hat der erste Teil des Albums überraschend stark begonnen, muss man leider auch sagen, dass es im zweiten Teil doch etwas zu schwächeln beginnt. 'Sorceress 2' bietet leider keine Spannung. Orientalische Klänge gibt es bei 'The Seventh Sojourn', dazu ein sehr proggiges Gitarrenspiel und etwas folkig geht es bei 'A Fleeting Glance' zu. Wobei man auch hier sagen muss, dass über den zweiten Teil des Albums zu jammern immer noch Jammern auf hohem Niveau ist. OPETH können nicht schlecht und jeder, wirklich jeder in dieser Band hat seinen Stil weiterhin perfektioniert. Akerfeldt singt nahezu perfekt, das Spiel der Saitenfraktion sitzt, der Herr der Tasten beherrscht sein Instrument und nimmt der Gitarre auch gerne mal ein Solo ab und über Axe müssen wir nicht reden, sein Schlagzeugspiel ist schlichtweg unglaublich.

Kurz: "Sorceress" ist wieder etwas Neues. OPETH machen es dem Hörer auch diesmal wieder nicht einfach, in das Album reinzukommen - hat man aber erst mal den Zugang gefunden, kommt man so schnell nicht wieder raus. Es gibt immer etwas zu entdecken und so wachsen OPETH weiterhin zu einer noch spannenderen Band, bei der man einfach nicht voraussehen kann, wie das nächste Album klingt.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Persephone
02. Sorceress
03. The Wilde Flowers
04. Will O The Wisp
05. Chrysalis
06. Sorceress 2
07. The Seventh Sojourn
08. Strange Brew
09. A Fleeting Glance
10. Era
11. Persephone (Slight Return)
Band Website: www.opeth.com
Medium: CD
Spieldauer: 56:35 Minuten
VÖ: 30.09.2016

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