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Anathema - A Sort Of Homecoming
Review von Eddieson vom 30.11.2015 (690 mal gelesen)
Anathema - A Sort Of Homecoming ANATHEMA aus England ist auch eine der Band, die sich Anfang der Neunziger als Death/Doom-Band gründete und eine Metamorphose über Gothic Rock bis hin zum heutigen Alternative Rock erlebt hat. Stagnation ist der Tod scheint also das Motto der Band zu sein. Ebenso musikalisch abwechslungsreich gestaltet sich auch das Tourleben der Briten. Ähnlich, wie die Kollegen von OPETH scheint man sich nicht einfach mit irgendwelchen Touren abzugeben, sondern man schiebt zwischendurch immer noch mal ein paar Besonderheiten dazwischen. So z. B. auch eine gemeinsame Akustik-Tour, auf der man u. a. auch in einer Kirche gespielt hat.

Und da haben wir auch schon das Stichwort: Kirche. Wobei Kathedrale hier das bessere Wort ist. Denn das neue Live-Album "A Sort Of Homecoming" wurde in der Stadt aufgenommen, in der ANATHEMA vor ca. 25 Jahren gegründet wurden. Ort des Geschehens ist die Kathedrale zu Liverpool. Das Cover lässt schon erahnen, was für ein prächtiger Bau diese Kathedrale sein muss. Dem Schreiber dieser Zeilen liegt leider nur die Audio-Version dieser Liveplatte vor, deshalb kann nichts Näheres zur Location, Bild, Schnitt etc. gesagt werden. Aber auch ohne visuelle Eindrücke kann man sich schon zu den ersten Klängen des Openers 'The Lost Song (Pt. 2)' vorstellen, wie es in der alten Kirche zugeht. Ruhig nämlich. Denn das Besondere an dieser Show ist, dass es eine Voll-Akustik-Show ist. Überwiegend minimalistisch werden die Songs gehalten. Zwei akustische Gitarren, drei Stimmen und verschiedene Effektgeräte bilden den Großteil dieser Show. Lediglich bei sechs Songs werden sie von Bassist Jamie und Drummer John unterstützt.

Der Sound ist übrigens glasklar. Wäre da nicht der Applaus zwischen den Songs und die Ansagen zu den einzelnen Tracks, könnte man fast vergessen, dass es sich hier um ein Live-Album handelt. Die Songs in Akustik-Songs umzuwandeln lässt aber auch deutlich werden, welch ein vielschichtiges Songwriting hier die Basis bildet und durch verschiedene Nuancen noch verfeinert wird.

Eine 15-Song starke Setlist, die sich hauptsächlich auf die beiden letzten Alben "Distant Satellite" und "Weather Systems" konzentriert und mit 'A Natural Disaster' nur einen Song innehat, der vor 2010 geschrieben wurde. Okay, dass sich die Songs aus den Gothic-Tagen schwer in Akustik-Songs umwandeln lassen, liegt in der Natur der Sache.

Ein Klangerlebnis ist diese Platte allemal, für Fans ein Muss und für alle die, die mal abschalten wollen, empfiehlt es sich, das Licht zu dämmen, die Kopfhörer aufsetzen und sich dieser voluminösen Liveplatte völlig hinzugeben.

Gesamtwertung: 9.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. The Lost Song Part 2
02. Untouchable Part 1
03. Untouchable Part 2
04. Thin Air
05. Dreaming Light
06. Anathema
07. Ariel
08. Electricity
09. A Temporary Peace
10. The Beginning And The End
11. Distant Satellites
12. Take Shelter
13. Internal Landscapes
14. A Natural Disaster
15. Fragile Dreams
Band Website: www.anathema.ws
Medium: CD
Spieldauer: 100:17 Minuten
VÖ: 30.10.2015

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Anathema
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30.11.2015 A Sort Of Homecoming(9.0/10) von Eddieson

04.07.2014 Distant Satellites(7.5/10) von Stormrider

01.09.2008 Hindsight(10.0/10) von Kruemel

11.07.2017 The Optimistvon Kruemel

24.10.2013 Universalvon Wulfgar

01.05.2012 Weather Systemsvon Kruemel

Band website
www.anathema.ws
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