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Chemia - Let Me

Review von Judvine vom 05.10.2015 (842 mal gelesen)
Chemia - Let Me 2010 in Warschau gegründet, veröffentlichten CHEMIA 2013 ihr Debüt "The One Inside". 2015 legen sie jetzt mit "Let Me" nach, das von niemand geringerem als Produzentenlegende Mike Fraser (AC/DC, AEROSMITH, etc.) produziert wurde. Das schraubt die Erwartungen zugegebenermaßen nicht unbedingt runter. Hören wir mal.

'Fun Gun' läutet das Album kompromisslos ein. Das Schlagzeug zieht von vornherein das Tempo an, in dem die Gitarren einen sexy Part nach dem anderen hervorzimbeln. Eine treibende, gute Entscheidung für den Opener einer Platte. Es folgt 'She', das mit Schlagzeug eingeleitet wird und zwischen melancholischen Gesangsparts Platz für heavy Gitarren macht. Der Refrain reitet nur so durch. 'The Luck' weiß mit geilster Gitarrenarbeit zu überzeugen. Es folgt der Titeltrack, dessen balladeske Struktur an nennenswerte Grungegrößen à la ALICE IN CHAINS mit leichten STONE SOUR-Einschlägen erinnert. Gesanglich eine absolute Glanzleistung. 'I Love You So Much' groovt in bester SLASH'S SNAKEPIT-Manier vor sich hin und entpuppt sich als tanzbare Gute-Laune-Nummer. Mit 'Grey' kommt ein Lückenfüller, den ich zwar nicht weiterdrücken, aber auch nicht aus eigenem Antrieb auflegen würde. Die psychedelische Nummer 'The Shadow' kommt ordentlich um die Ecke gerockt. Erinnert mich ein bisschen an weniger mediokere CREED-Songs. 'Done' leitet mit seiner 70er lastigen Lässigkeit wunderbar zum Stoner Rocker 'Don't Kill The Winner' über. Im Vergleich zum Rest kommt 'We Toxic' besonders bluesig daher, was aber überhaupt nicht stört. Mit 'Gotta Love Me' gibt's ohrwurmverdächtiges Uptempo. Der Rausschmeißer 'Send Me The Ravens' baut einen Spannungsbogen nach dem nächsten. Nicht wirklich progressiv, aber durchaus experimentell, bietet das Stück einen runden Abschluss.

Was soll ich sagen? CHEMIA wissen wie man komponiert und bauen geschickt aus emotionalem, roughem Gesang, heavy und doch bluesigen Gitarren und gekonntem Schlagzeug eine wunderbare Rockplatte, die keineswegs ausgelutscht klingt. Dennoch brauchte ich bei einigen Stücken mehrere Anläufe inklusive Hin- und Herspulen. Meine Reinhörempfehlung wäre damit nichtsdestotrotz ausgesprochen.

- ohne Wertung -
Trackliste Album-Info
01. Fun Gun
02. She
03. The Luck
04. Let Me
05. I Love You So Much
06. Grey
07. The Shadow
08. Done
09. Don’t Kill The Winner
10. We Toxic
11. Gotta Love Me
12. Send Me The Ravens
Band Website: http://www.chemiasound.com/en
Medium: CD
Spieldauer: 47:17 Minuten
VÖ: 18.09.2015

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05.10.2015 Let Mevon Judvine

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