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Epica - The Quantum Enigma

Review von Lestat vom 21.05.2014 (1335 mal gelesen)
Epica - The Quantum Enigma Eins muss man den Niederländern EPICA zugestehen: langweilig wird einem mit ihnen nicht. Kein Album gleicht dem anderen, kein Lied auf den Alben wiederholt sich. Nachdem auf ihrem letzten Werk "Requiem For The Indifferent" das Instrumentale ein wenig in den Hintergrund gerückt, die Gitarren geradezu weichgespült waren, erfahren wir hier eine ganze Ladung neuer holländischer Härte. Die Gitarren brechen geradezu aus den Boxen, das Schlagzeug ist schon fast dominant und Simone muss darum kämpfen, gehört zu werden.

Dadurch haben wir hier definitiv und eindeutig Schwermetall vorliegen, die Grunts von Mark Jansen sind regelmäßig und ausgedehnt eingebaut, Blast Beats und Doublebass scheinen sich, gefühlt zumindest, abzuwechseln. Nur leider leidet darunter ein wenig Simone. Besonders deutlich wird das bei 'Victims Of Contingency': in etwa in der Mitte des Liedes singt Simon alleine, die Stelle hätte eine grandiose Stimmung aufgebaut. Leider sägen aber mehrere Gitarrenstakkatos und Drumwirbel in ihren Gesang rein. So wirkt das ganze sehr gehetzt. Man rennt geradezu durch das Lied.

Auch was die Abstimmung der Musik angeht, hat man den Eindruck, dass nach dem Motto verfahren wurde "mehr ist mehr": Das einzige Abspielgerät, bei dem es nicht einfach nur zu laut, zu viel Geräusch auf einmal, war, ist meine Stereoanlage. Sowohl über Kopfhörer als auch im Auto war einfach alles nach spätestens einem Durchlauf nur noch zu viel. Ein bisschen weniger Drums, ein bisschen wenigen Gitarren, nicht in jeder Atempause Chor und Orchester, ein bisschen mehr Simone, perfekt wäre alles gewesen.

Dennoch: Die CD glänzt wieder mit den typischen EPICA-Qualitäten. Simones Stimme bleibt fantastisch, auch wenn sie mitunter für meinen Geschmack einen Tick zu leise ist, Orchester und Chor verleihen wieder den nötigen (fast übermäßigen) Bombast und das Songwriting ist nach wie vor in seiner Komplexität und Verspieltheit gigantisch. Wer also EPICA toll findet, kann auch hier wieder getrost zuschlagen. Volle Punktzahl gibt es aber auch diesmal wieder nicht. Diesmal ist eben alles ein wenig zu viel.


Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info

1. Originem
2. The Second Stone
3. The Essence Of Silence
4. Victims Of Contingency
5. Sense Without Sanity - The Impervious Code
6. Unchain Utopia
7. The Fifth Guardian (interlude)
8. Chemical Insomnia
9. Reverence - Living In The Heart
10. Omen - The Ghoulish Malady
11. Canvas Of Life
12. Natural Corruption
13. The Quantum Enigma - Kingdom Of Heaven part II
Band Website: http://www.epica.nl/
Medium: CD
Spieldauer: 1:09:34 Minuten
VÖ: 02.05.2014

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