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Unearthly - Flagellum Dei

Review von Eddieson vom 24.05.2014 (790 mal gelesen)
Unearthly - Flagellum Dei "Flagellum Dei" ist der neue Output der South American Hyperblaster UNEARTHLY. Nein, Moment, so ganz neu ist das Album nicht. Aufgenommen wurde es schon 2011 in den polnischen Hertz Studios. Damals wurde es allerdings nur in Brasilien, Russland und der Ukraine veröffentlicht. Erst jetzt 3 Jahre später findet das Album den Weg nach Europa.

UNEARTHLY scheinen eine besondere Beziehung zu Ost-Europa zu haben. Nicht nur, dass sie dort gerne touren, ihre DVD in Russland aufgezeichnet und "Flagellum Dei" in Polen aufgenommen wurde. Auch musikalisch hört man den Einfluss aus Polen deutlich heraus. VADER und BEHEMOTH standen wohl Pate bei den Aufnahmen. Die Bösartigkeit von BEHEMOTH und der Flow von VADER sind deutliche Trademarks des Albums. Jetzt will ich natürlich nicht sagen, dass UNEARTHLY eine billige Kopie beider genannten Bands sind. Sie stehen natürlich für sich selbst, sind eigenständig und hauen mit "Flagellum Dei" ein brutales und böses Werk raus. Das vierte Album strotzt vor Energie. Ruhig startet das Album, schön akustisch, dann bricht 'Seven.Six Two' los. UNEARTHLY wollen es wissen und das ist deutlich spürbar. Knappe 4 Minuten durchgängige Blast-Beats. Oh, Black'n'Death-Herz was willst du mehr? Die Antwort folgt auf dem Fuße. 'Baptized In Blood' geht zwar anfangs etwas vom Gas, doch auch hier ist das nur von kuzer Dauer und schon wird das Pedal wieder kräftig durchgedrückt. Und so zieht es sich durch das komplette Album. Natürlich kann man den Brasilianern jetzt eine gewisse Eintönigkeit vorwerfen. Doch das will ich nicht tun, denn trotz der ständigen und fast durchgängigen Blast-Beats bietet hier die Saitenfraktion eine gute Abwechslung. Rasende Parts werden von kurzen schleppenden Moshparts abgelöst, um dann aber gleich wieder in Raserei zu verfallen. Zum Ende des Albums wird es dann aber doch etwas ruhiger und 'Limbus', welches lediglich aus Didgeridoo und Schlagzeug besteht, bietet nicht nur eine nette Abwechslung, sondern auch eine kleine Verschnaufpause und als Rausschmeißer gibt es dann noch mal einen rein instrumentalen Song.

Was KATAKLYSM für den Norden, sind UNEARTHLY für den Süden, mit ein wenig mehr Black Metal-Anteilen. Black'n'Death Metal, der bösartiger und schneller kaum sein könnte. UNEARTHLY schaffen, es Black- und Death Metal perfekt miteinander zu verbinden und so entsteht ein bösartiger Bastard namens "Flagellum Dei".

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. 7.62
02. Baptized in Blood
03. Flagellum Dei
04. Black Sun (Part I)
05. Osmotic Haeresis (Part II)
06. My Fault
07. Eye For An Eye
08. Lord Of All Battles
09. Limbus
10. Insurgency
11. Exterminata
Band Website: www.theunearthly.com
Medium: CD
Spieldauer: 45:18 Minuten
VÖ: 21.05.2014

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