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Rise Of Avernus - L'Appel Du Vide

Review von grid vom 20.01.2014 (1203 mal gelesen)
Rise Of Avernus - L'Appel Du Vide RISE OF AVERNUS haben 2012 ihre selbstbetitelte Debüt-EP veröffentlicht und ließen im Oktober 2013 das vorliegende "L'Appel Du Vide" folgen. Das Quintett, bestehend aus Ben Vanvollenhoven (Gesang & Gitarre), Cat Guirguis (Gesang & Keyboard), Andrew Craig (Drums & Percussion), Matthew Bell (Gitarre & orchestrale Arrangements) und Daniel Warrington (Bass & Gesang), hat sich dem orchestralen, progressiven Doom Metal verschrieben.

Was zuallererst auffällt, ist, neben dem gelungenen Artwork von Seth Siro Anton von SEPTICFLESH, die sagenhafte Arbeit von Jens Bogren, der die Scheibe gemastert hat und "L'Appel Du Vide" ein strahlendes, aber nicht blendendes Klangbild, verpasst hat. Also genauso, wie es für Metal, der auch das sinfonische Element bedient, wünschenswert ist. Instrumente und Gesang bleiben deutlich vernehmbar auf ihren Plätzen.

Das Mikrofon teilen sich zwei Stimmen. Cat Guirguis und Ben Vanvollenhoven, deren Idee RISE OF AVERNUS war, verkörpern Engel und Bengel am Mikrofon. Sie setzt den liebreizenden Kontrast zu seiner tiefen Doomstimme. Nach mehreren Durchläufen gefallen mir die Australier immer dann am besten, wenn sie sich dem Attribut "orchestral" voller Hingabe, aber ohne Übertreibung, widmen, wie im Opener 'A Triptych Journey' und im Finale von 'As Soleness Recedes', das von aufwühlender Romantik durchzogen ist. Hier entladen sich dramatische Steigerungen vor dunkler Kulisse. Das Vorhaben, etwas Neues zu schaffen, was nicht leicht in eine Schublade passt, unterstreichen die Australier mit ihren detailreichen und teilweise verspielten Kompositionen. Dass des Öfteren auch mal moderne DIMMU BORGIR durchscheinen, geht dabei nicht zulasten der Eigenständigkeit. Plattheiten vermeiden RISE OF AVERNUS, indem sie sich von seichten Melodien fernhalten und das orchestrale Element nicht dergestalt auswalzen, um damit alles einzuhüllen. Mit Gitarrensoli und gelegentlichen Dissonanzen bringen sie den nötigen Schuss Härte ins Spiel. Rau und weich gehen in den Bereichen Gesang und Melodik, eine sehr angenehm gleichwertige Verbindung ein und auch nach mehreren Durchläufen verstopft kein Schmalzpfropfen den Gehörgang. Mehr als angenehm ist dabei auch die Tatsache, dass Cat Guirguis mit ihrem Gesang nie opernhafte Gefilde anstrebt, sondern mit ihrer Stimme im Hier und Jetzt bleibt.

Mit den Anspieltipps 'A Triptych Journey', 'The Mire', 'Embrace The Mayhem' und 'As Soleness Recedes' hat dieses Album vier echte Hinhörer in petto.


Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. A Triptych Journey
02. The Mire
03. Disenchanted
04. L'Appel Du Vide
05. Ethereal Blindness
06. Embrace The Mayhem
07. An Somnium
08. As Soleness Recedes
Band Website: https://www.facebook.com/riseofavernus
Medium: CD
Spieldauer: 44:39 Minuten
VÖ: 20.01.2014

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