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The Fright - The Fright
Review von Stormrider vom 24.02.2013 (1355 mal gelesen)
The Fright - The Fright THE FRIGHT konnten kürzlich im Rahmen ihres Support-Slots auf der Tour mit THE 69 EYES mächtig überzeugen (Hier geht's zum Livebericht). Daher gibt es nun an dieser Stelle noch eine kurze Nachlese des bereits 2012 erschienenen selbstbetitelten, dritten Albums, das uns damals irgendwie durch die Finger bzw. Ohren gerutscht sein muss.

Ich sage: Horror-Punk! Wer nun nicht sofort MISFITS! denkt, der dürfte hier ziemlich einsam sein. Es ist wohl kaum möglich, dieses Genre ohne den Schinkengott zu reviewen. Das Schöne an "The Fright" ist, dass man sich an den coolen Zeiten des Glenn D. orientiert. Aber nur darauf sollte man den sympathischen Thüringer Vierer nicht reduzieren. Denn den 13 Songs wird noch eine gehörige Portion Sleaze, Glam, Power-Rock und ein großer Eimer Klischee spendiert. Oder um es mit einem Songtitel zu beschreiben: '666 Full Speed Ahead'!! Das ist gleichzeitig eines der Highlights des Albums, das sich eines der berühmtesten Klischees der Musikgeschichte bedient. Es wird Fire auf Desire gereimt. Grandios! THE FRIGHT versuchen in den 57 Minuten gar nicht erst ihre Einflüsse zu verbergen. Die Strophen von 'Cemetary Of Hearts' könnten z.B. auch von den THE 69 EYES stammen, während der Refrain ziemlich punkig ausfällt und mich dezent an TANKARD Mitte der 90er, zu punkigen "The Tankard"-Zeiten, erinnert. 'Beloved Night' endet mit einem dreist bei GNR geklauten 'Don't Cry' Gedächtnisschrei. Aber im Album-Kontext muss ich sagen, dass ich mir ein Grinsen dabei nicht verkneifen konnte. Und genau das ist es, was das Album zu einem Großteil ausmacht. Man merkt den Vier zu jeder Zeit an, dass sie ihr Ding mit jeder Menge Herzblut durchziehen und THE FRIGHT ernst nehmen. Das zeigt auch das, mit einem kurzen Comic aufgewertete Cover, das im Gegensatz zum heute Üblichen mit Liebe zum Detail gestaltet wurde. Dennoch wird auch der Spaß an der Sache zu keiner Sekunde vernachlässigt.

Natürlich erfinden THE FRIGHT den Horror-Punk nicht neu, aber sie bereichern ihn ungemein. Das Potential, zukünftig eine Hauptrolle im Genre zu spielen, ist auf jeden Fall vorhanden, und dass sie auch auf der Bühne zu überzeugen wissen, ist ja bereits auch schon belegt. Beim nächsten Album könnte die Produktion noch etwas besser werden, und nicht mehr ganz so dumpf rüberkommen. Aber das trübt das Erscheinungsbild an dieser Stelle nur unwesentlich, da sich das Album wunderbar zum Rocken, Rollen und Mitsingen eignet und man hier sowieso nicht auf die Idee kommt, mit einem Kopfhörer im Sessel zu sitzen und einzelnen Nuancen zu lauschen. Nein, das Album ist für die Partystunden des Lebens gemacht.

An alle, die mit der ausgegebenen Richtung etwas anfangen können, sei gesagt: JOIN THE MIDNIGHT REVOLUTION! Und hört ruhig mal in "The Fright" (Anspieltipps: '666 Full Speed Ahead' und 'Midnight Revolution' zum Rocken, oder das fast achtminütige 'Believe In Angels' zum Schmachten) rein, das Album macht wirklich Spaß.

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Late NightAffections
02. Sweet Desire
03. 666 Full Speed Ahead
04. Cemetery Of Hearts
05. Beloved Night
06. Death Blow Freedom
07. Midnight Revolution
08. Black Rose
09. Alive & Dead
10. Sin City
11. Nightstalker Retums
12. Avenger Of Crow
13. Believe In Angles
Band Website: www.the-fright.de
Medium: CD
Spieldauer: 56:37 Minuten
VÖ: 20.04.2012

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Band website
www.the-fright.de
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