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Bunker 66 - Infernö Interceptörs

Review von Warlord vom 02.10.2012 (1169 mal gelesen)
Bunker 66 - Infernö Interceptörs Die martialisch betitelten Südländer BUNKER 66 spielen Retro-Rock. Retro-Asi-Rock wohlgemerkt, im Stil von VENOM, MOTÖRHEAD, VOIVOD ("War And Pain", "Röööööaaarrrr") und gefühlt 66 Kopier-Kapellen aus dem Deutschland der 80er-Jahre. Das italienische Trio verfügt über die höllische Stimme von Damien Thorne, der auch den Bass bedient, Bone Incenerator an den Guitars und Desekrator Of The Altar, der die Drums vermöbelt. Hier gibt's aber keinen "Satanic-War-Black-Metal" (wie das nette Oldschool-Cover, das Meister Thorne höchstpersönlich gestaltet hat, suggerieren könnte), sondern viel MOTÖRHEAD/VOIVOD/CELTIC FROST-Boogie und simple Riffs mittleren Verzerrungsgrads. Nett sind die des öfteren eingesetzten Gang-Shouts, die Herrn Thornes etwas monotones Geshoute auflockern und der insgesamt etwas unmoderne, "naive" Sound. Die Gitarrensoli kommen manchmal willenlos, manchmal auch zweistimmig arrangiert, ebenfalls recht ordentlich.

'Storm Of The Usurper' macht dann die HELLHAMMER/CELTIC FROST-Vorliebe überdeutlich, lustig ist hier wieder einmal der eigensinnig knatternde Bass und das von Damien mit kernig italienischem Akzent gesungene "Usuuper" (für Unkundige: es müsste eigentlich so ähnlich wie "Jusörper" klingen). 'Chubby Love' verneigt sich danach punkig-speedig in Richtung von VENOMs 'Teachers Pet', 'Still They Lurk (In The Shadows Of War)' stampft im Midtempo vor sich hin (zum Gitarrensolo wird das Tempo dann wieder angezogen) und 'Witch Flights & Sexy Nights' bietet außer seinem obersleazigen Titel erneut den altbekannten Oldschool-Speed-Boogie. Zum Schluß entkommen die gar nicht so böse klingenden "Infernö Inceptörs" der glorreichen Schlacht mit 'The Escape', einem Instrumental, das drei Minuten vor sich hin shreddert, nur eben ohne Gesang, für den wohl auf der Flucht keine Zeit mehr blieb. Die Schlußsekunden gebühren noch einmal dem großen Vorbild (fängt mit V an...) und nach noch nicht einmal einer halben Stunde ist der Spuk vorrüber.

Fazit: Eine manchmal aufhorchen lassende, gar nicht so harte und sehr nostalgische Scheibe haben die humorigen Sizilianer da eingespielt. Der Sound klingt sauber, natürlich und nicht übermäßig brutal, der klackernde Bass und das Schlagzeug sind eher Rock als Metal. Die Mucke ist simpel aber energisch und oft mit einem ordentlichen Schwung und Fluss. Live hat das mit der entsprechenden Show bestimmt einiges Potenzial und auch Fachleute wie Fenriz haben die Band (Of The Week!) in ihr Herz geschlossen. Da sind acht ordentliche Blutstropfen sicher angebracht.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Overnight Sacrifice 3:56
02. Night Of The Scream Queen 3:29
03. Institor 3:40
04. Storm Of The Usurper 4:08
05. Chubby Love 3:29
06. Still They Lurk (In The Shadows Of War) 2:53
07. Witch Flights & Sexy Nights 3:30
08. The Escape 2:59
Band Website: http://www.myspace.com/bunker66
Medium: CD
Spieldauer: 28:19 Minuten
VÖ: 05.10.2012

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