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Vorpal Nomad - Hyperborea

Review von Stormrider vom 16.08.2012 (935 mal gelesen)
Vorpal Nomad - Hyperborea Melodischer Power Metal europäischer Prägung aus Kolumbien? Was im ersten Moment in den hiesigen Breitengraden etwas ungewöhnlich anmutet, wird auf den ersten Hör (und auch den zweiten, dritten und vierten Hör) ziemlich amtlich dargeboten und zeigt, dass man auf der Südhalbkugel das Erbe von GAMMA RAY, HAMMERFALL, HELLOWENN oder IRON SAVIOR antreten kann, so es denn irgendwann Zeit wird, dieses antreten zu müssen.

Natürlich sind in diesem Genre keine wirklichen Überraschungen zu erwarten. Aus diesem Grund wird dem traditionsbewusstem Banger auch nichts anderes geboten, als das, was die genannten Referenzen bereits vorgegeben haben. Allerdings vermeidet das Quintett allzu platte Kopien und schafft es, auf dem Neun-Tracker (davon allerdings ein Intro und ein Bonus-Track) durchaus eine eigene Duftmarke zu setzen, dem ausdrucksstarkem Gesang von Fronter Felipe Machado Franco sei Dank. Dieser dürfte dem einen oder anderen Metaller, der sich Musik noch als physisches Produkt in den Schrank stellt und nicht nur Bits und Bytes saugt, vielleicht auch als Cover-Zeichner ein Begriff sein. Unter anderem zeichnet er für das letzte Coverartwork von IRON SAVIOR verantwortlich, und so hat Piet Sielck dann wohl im Gegenzug das Mastering für "Hyperborea" übernommen, was dem Album gutgetan und dem Sound noch ein paar Kanten gelassen hat. Neben der wirklich ordentlichen Gesangsleistung ist es weiterhin die Saitenfraktion, die sich ansprechende Riffs und tolle (meint: nicht allzu kitschige und dennoch greifbare und nachvollziehbare) Melody-Licks aus dem Ärmel geschüttelt hat. Da man auch nicht auf eingängige Refrains verzichten konnte, gibt es eigentlich keinen Grund, den Herren nicht eine Chance zu geben die heimische Stereoanlage mit Songs wie 'The Final Cry For Freedom' oder auch 'The Mad Hatter' oder 'Skull Island' anzufüttern.

Melodischer Power Metal europäischer Prägung aus Kolumbien? Klar, funktioniert hervorragend!

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Hyperborea
02. Skull Island
03. The Brotherhood
04. Final Cry For Freedom
05. Last Hero On Earth
06. The Mad Hatter
07. Vorpal Nomad
08. As The Otherworld Falls Down
09. Jack O' Lantern (Bonus Track)
Band Website: www.facebook.com/vorpalnomad
Medium: CD
Spieldauer: 41:53 Minuten
VÖ: 30.06.2012

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16.08.2012 Hyperborea(7.5/10) von Stormrider

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