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Victory - Don't Talk Science

Review von Stradivari vom 21.06.2011 (1793 mal gelesen)
Victory - Don't Talk Science Time To Say Goodbye. Die über viele, viele Jahre dritte Kraft des deutschen Schwermetalls verabschiedet sich überaus würdig aus dem Musikzirkus. Bereits in den 70igern rockten sie als FARGO Land auf, Land ab, der ganz große Durchbruch folgte schließlich Ende der 80iger mit Hammeralben á la "Culture Killed The Native" oder "Temples Of Gold". In ihrer Blütezeit konnten sie sich selbst auf dem schwierigen, amerikanischen Markt etablieren. VICTORY waren vom ersten Tag an das Synonym für gradlinigen, ehrlichen und unverkrampften Rock'n'Roll, und sie sind sich schließlich bis zu diesem letzten Longplayer konsequent treu geblieben.

So passt dann auch der Albumtitel perfekt. Frei übersetzen könnte man ihn "Quatsch nicht so geschwollen" und das lag der Band tatsächlich auch nie. "Don't Talk Science" vereint all die Stärken von VICTORY, schön knackig verpackt in drei- bis vierminütigen Häppchen. Vom energetischen Opener 'Restless' über groovende Tracks wie 'Speak Up' oder 'Right Between The Eyes', dem programmatischen 'Rockstar' bis hin zu dynamischen Nummern, 'Down Load Down', 'Victim Of Lies' und 'Go To Hell'. Und wie gewohnt überzeugen die Hannoveraner auch, wenn es etwas gemäßigter zur Sache geht, wie bei 'Blinded By Darkness' oder dem fast schon hymnischen 'No Return'. Mein persönlicher Favorit der Scheibe ist allerdings 'Burn Down The City', welcher nicht nur ansatzweise an AEROSMITH erinnert. Kurzum, kein Ausfall, kein Füller, nur schweißtreibender Edelstahl vom Feinsten. Ehrlich gesagt hätte ich mir allerdings statt der beiden - durchaus nicht schlechten - Coverversionen ('Waiting For The Wind', SPOOKY TOOTH und 'I'm So Excited', POINTER SISTERS) dann doch noch mehr eigenes Material gewünscht.

Das Niveau der oben genannten, legendären Outputs wird (natürlich) nicht ganz erreicht und einen Übersong wie 'The Hunter' vom '85iger Debut gibt es auch nicht. Aber sei's drum. Danke für drei Jahrzehnte beste Unterhaltung, egal ob aus der Konserve oder live. "Don't Talk Science" bekommt einen Ehrenplatz, den das Werk auch ohne Träne im Knopfloch verdient hätte. Und als kleiner Trost bleibt uns ja zumindest Hermann Frank bei ACCEPT erhalten.


Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01.) Restless 3:48
02.) Speak Up 3:12
03.) Rockstar 3:23
04.) Love Kills Love 3:39
05.) Burn Down The City 4:00
06.) Down Load Down 3:18
07.) Right Between The Eyes 3:33
08.) Blinded By Darkness 4:36
09.) No Return 4:09
10.) Victim Of Lies 4:42
11.) Go To Hell 4:03
12.) Waiting For The Wind 4:33
13.) I´m So Excited 3:28
Band Website: www.victory-music.com
Medium: CD
Spieldauer: 50:24 Minuten
VÖ: 27.05.2011

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21.06.2011 Don't Talk Science(8.5/10) von Stradivari

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