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Hibria - The Skull Collectors
Review von des vom 02.04.2009 (1728 mal gelesen)
Hibria - The Skull Collectors Manchmal gibt es Platten, die ab der ersten Sekunde knallen. Seltener knallen sie dann noch nach dem zehnten Durchlauf. Wenn sie es dann noch immer tun, umso besser. Die neue HIBRIA-CD "The Skull Collectors" ist eine dieser Platten, wo einfach alles stimmt. Ein extrem drückender Sound, der sehr differenziert und nicht überladen daherkommt, unterstützt die neun treibenden Heavy-Power-Melodic-Speed-Kracher perfekt. Unglaublich kraftvoller Gesang, der irgendwo an Ralf Scheepers (PRIMAL FEAR) erinnert, ultraschnelle Soli, hymnische Gitarrenharmonien und eine Darbietung voller Energie, weit entfernt von abgeschmackter Routine. Ruhepause gibt es keine, es wird durchgebrettert durch die Songs, ohne dem Hörer Gelegenheit zum Verschnaufen zu geben.

HIBRIA kommen - man glaubt es kaum - aus Brasilien, "The Skull Collectors" ist ihre zweite Veröffentlichung. Produziert wurde die Platte von Diego Kasper und Marco Panichi, Gitarrist bzw. Bassist der Truppe. Für Mix und Mastering wurde Produzent Achim Köhler engagiert, der auf seiner Referenzliste Bands wie AMON AMARTH, PRIMAL FEAR, SINNER und andere stehen hat. Jedenfalls einer, der sich im Genre auskennt und das hier auch wieder unter Beweis stellt. Textlich wird wie bei der Vorgängerplatte wieder ein Konzept verfolgt. Es geht - kurz abgerissen - um einen ehemaligen Airforce-Piloten, der sich einer Söldnertruppe anschließt und seinen Partner in einer tödlichen Falle verliert.

Es ist in diesem Fall fast unmöglich, Highlights hervorzuheben, zu hoch ist das gebotene Niveau. Gleich der Opener 'Tiger Punch' frisst sich in den Gehörgängen fest, allein für diesen Song zahlt sich die Anschaffung schon fast aus. 'Screaming Ghost' wiederum nennt ein unglaublich schnelles Gitarrensolo sein eigen. Bei 'Devoted To Your Fear' wird das Tempo ein wenig - aber wirklich nur ein wenig - zurückgenommen, ein sehr hymnischer Track. Eine besondere Draufgabe ist der letzte Song, der nicht nur mit seiner Überlänge von 8 Minuten hervorsticht, sondern auch kompositorisch vollends überzeugt. Auf ein Gitarrenintro folgt eine Strophe, die zum Kopfnicken zwingt, der hymnische Chorus macht dann den Sack zu.

'Des foahrt' würde man auf gut Wienerisch sagen, also an alle Power- und Melodic-Speed-Fans: hört rein oder kauft blind.

des


Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info

01. Tiger Punch
02. Reborn from the Ashes
03. Screaming Ghost
04. Sea of Revenge
05. The Anger Inside
06. Devoted to Your Fear
07. The Skull Collectors
08. Burning all the Flags
09. Wings of Wax
Band Website: www.hibria.com
Medium: CD
Spieldauer: 49:46 Minuten
VÖ: 20.03.2009

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Band website
www.hibria.com
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