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Graveworm - Collateral Defect
Review von Typolos vom 23.07.2007 (1916 mal gelesen)
Graveworm - Collateral Defect An GRAVEWORM scheiden sich die Geister. Die einen vergöttern die Südtiroler Band, die anderen halten Sie für kitschig und überflüssig. Daran wird auch der mittlerweile sechste (die MCD "Underneath The Crescent Moon" nicht mitgezählt) Longplayer nichts ändern.

Auf "Collateral Defect" greift man auf altbewährte Mittel zurück, auch wenn die Platte wesentlich härter als der Vorgänger "(N)utopia" klingt. Ich würde gar behaupten, dies sei die härteste Platte aus dem Hause GRAVEWORM.

Die Platte beginnt mit einem 2,29 minütigen Endzeitstimmungs-Intro, das hier völlig fehl am Platz wirkt. Doch gleich darauf folgt mit 'Bloodwork' der erste Kracher und man weiß sofort mit wem man es zu tun hat. Blackmetalsequenzen wechseln sich mit düster wirkenden Gothikelementen ab. Die Melodie wird, wie bei GRAVEWORM üblich, von Keyboarderin Sabine Mair geschickt vorgegeben. Dazu kommt der immer wechselnde Gesang von Stefano, der mal wieder von grunzen und kreischen bis zu ruhigen Gesangseinlagen die gesamte Palette abdeckt.

Bis zur Mitte des Albums sind die Songs in einem ähnlich hohen Niveau angesiedelt, der die gesamte Bandbreite von GRAVEWORM widerspiegelt. Hervorzuheben ist der Song 'Suicide Code', der sich hervorragend als Anspieltipp eignet.

Bereits Tradition im Hause GRAVEWORM sind Coverversionen. Hatte man bis jetzt HELLOWEEN ('How many Tears'), IRON MAIDEN ('Fear of the Dark'), PET SHOP BOYS ('It's a Sin') und R.E.M. ('Losing my Religion') im Angebot, ist auf dem neuen Album eine Version von BONNIE TYLER 'I need a Hero' zu hören. Und auch diese kann sich sehen lassen.

Die beiden Songs 'Out of Clouds' und 'Scars of Sorrow' können nicht ganz das Niveau der vorherigen Lieder halten, auch wenn Sie immer noch Gut sind. Manche Bands wären froh, wenn Sie solche Songs in Ihrem Repertoire hätten. Als Totalausfall muss man hingegen den abschließenden Song 'Memories' bewerten. Bei diesem Instrumental wird man das Gefühl nicht los, dass es als Füllmaterial herhalten muss, um das Album noch auf eine erträgliche Spielzeit zu bringen. Dieser Song besteht nur aus ruhigen Akustikgitarren mit seichter Keyboarduntermalung und erinnert eher an einem Soundtrack und ist mit über 6 Minuten auch deutlich zu lang ausgefallen.

Insgesamt ist GRAVEWORM mit "Collateral Defect" wieder mal ein gutes Album gelungen. Sowohl die Songs als auch die Produktion kann überzeugen. Einzig die Spielzeit muss bemängelt werden. Zieht man das Intro und Outro ab, bleiben eine Spielzeit von etwas über 30 Minuten übrig.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
1. Reflections
2 . Bloodwork
3. Touch of Hate
4. Suicide Code
5. The Day I Die
6. Fragile Side
7. I Need a Hero
8. Out of Clouds
9. Scars of Sorrow
10. Memories
Band Website: www.graveworm.de/
Medium: CD
Spieldauer: 41:18 Minuten
VÖ: 25.05.2007

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Graveworm
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24.06.2015 Ascending Hate(8.0/10) von Eddieson

23.07.2007 Collateral Defect(8.0/10) von Typolos

06.07.2009 Diabolical Figures(8.0/10) von Lestat

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27.07.2009 von Lestat

Band website
www.graveworm.de/
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