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Onslaught - Killing Peace
Review von TadMekka vom 22.02.2007 (2388 mal gelesen)
Onslaught - Killing Peace ONSLAUGHT gibt es also auch wieder. So sehr einen die Reunion-Welle vielleicht ankotzen mag, ist es nicht schön, welche Kraft der Szene wieder innewohnt? Hoffen wir, daß das mal trotz zunemhmender Abzockermentalität der etablierten Bands noch möglichst lange so bleibt. Denn selbstverständlich ist das nicht, mal so unter uns.

Zur Scheibe: ja, was soll ich dazu sagen. 100% Old-School-Speed/Thrash-Metal, hunderte Male übertroffen, hunderte Male abgewandelt und weiterentwickelt. Aber dennoch oder grade deswegen mehr als willkommen! 'Killing Peace' erinnert an all die alten Helden des simplen, melodiefreien 80ger-Thrash-Metals, als erstes seien natürlich EXODUS genannt, denen ONSLAUGHT stilistisch fast aufs Haar gleichen, aber auch LAAZ ROCKIT (zum Bleistift bei 'Destroyer of Worlds') bilde ich mir öfter mal ein. Und natürlich 1000 Versatzstücke des Genres, die man nur noch schwerlich einer einzelnen Band zuordnen kann. ONSLAUGHT haben nie ein wirklich hohes Niveau erreicht, aber das mußten sie auch nicht. Der Fehler der Bands jener Zeit war eher, daß sie immer furios anfingen, nur um dann von Album zu Album softer zu werden. So wurde der Thrash vom Death Metal, dieser später, als diese unsägliche Death'n'Roll-Mogelpackung aufkam, vom modernen Black Metal überrollt. Und erst heute können all diese Stile gleichberechtigt nebeneinander existieren. Man könnte fast meinen, die Szene würde erwachsen. Aber nur fast.

ONSLAUGHT haben nun also ein solides Scheibchen abgeliefert, das vielleicht diese Reunion nicht rechtfertigt aber auch nicht die kleine Legende, die es auch um diese Band gibt, ad absurdum führt. Fans von EXODUS und Konsorten sollten und werden bedenkenlos zugreifen. Auch alle anderen Old-School-Thrasher sollten sich mal ein Bild machen. Möglicherweise ist die Scheibe genau das, worauf ihr gewartet habt. Anspieltip: 'Tested to Destruction'! PS: die Texte sind wirklich unendlich plump, um nicht zu sagen saublöd. Aber auch das ist wohl Stilmittel. Trotzdem: wenn so gesungen wird, daß man was versteht, BITTE ein bischen weniger Lötzinn! Danke!

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
1. Burn
2. Killing Peace
3. Destroyer of Worlds
4. Pain
5. Prayer for the Dead
6. Tested to Destruction
7. Twisted Jesus
8. Planting Seeds of Hate
9. Shock 'N' Awe
Band Website: www.onslaughtfromhell.com
Medium: CD
Spieldauer:
VÖ: 02.03.2007

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Band website
www.onslaughtfromhell.com
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