Banner, 300 x 250, mit Claim


Letzte Reviews





Festival Previews
Area 53 Festival 2022

Festival Reviews 2022
A Chance For Metal Festival 2022

Watain - The Agony & Ecstasy Of Watain

Review von Eddieson vom 17.05.2022 (809 mal gelesen)
Watain - The Agony & Ecstasy Of Watain WATAIN sind auch eine dieser Bands, die sich den Erfolg hart erspielt haben und nun zu einem der größten Acts im Black Metal zählen. Dabei gehen sie völlig unbeirrt ihren Weg. Schreiben gute bis großartige Alben, Songs, die die Fans in zwei Lager teilen - man höre da 'They Rode On' -, und liefern eine Bühnenshow, die man getrost als value for money bezeichnen kann.

Nun haben die Schweden mit "The Agony And Ecstasy Of Watain" (ja, die MANOWAR-Anspielung ist mittlerweile ausgelutscht) ihr siebtes Album am Start. Nach dem großartigen "The Wild Hunt" und dem folgenden, leider nur guten "Trident Wolf Eclipse", konnte man nur gespannt sein, wie sich WATAIN der neuen Herausforderung stellen, und, um das mal vorwegzunehmen, sie enttäuschen nicht. Gleich der Opener, 'Ecstasies In The Night Infinite', ballert voll drauf los. 'The Howling' geht dann dann etwas vom Gas, entwickelt aber eine starke Dynamik, der man sich nicht entziehen kann, und die Leads bei 'Serimosa' sind einfach nur göttlich. Bis dahin also ein großartiger Start für das Album. 'Black Cunt' und 'Leper's Grace' prügeln dann wieder in gewohnter WATAIN-Manier nach vorne. Kurzes Gänsehaut-Interlude mit 'Not Sun Nor Man Nor God', und das Album biegt schon auf die Zielgerade ein. Doch von Ermüdungserscheinung ist im letzten Teil von "The Agony And Ecstasy Of Watain" keine Spur. 'Before The Cataclysm' zeigt sich in seiner epischen Breite als absolutes Highlight des Albums, etwas ruhiger geht es dann bei 'We Remain' zu, bei dem WATAIN Unterstüzung von Farida Lemouchis kraftvoller Stimme bekommen. Mag man zu stehen, wie man will, aber es passt einfach, und der Song wird zu einer absolut epischen Gänsehaut-Nummer. 'Funeral Winter' prügelt sich dann ohne großes Highlight durch die Spielzeit, und das treibende 'Septentrion' bildet einen starken Abschluss des Albums.

Ja, "The Agony And Ecstasy Of Watain" weiß mal wieder zu überzeugen. Nachdem sie mit dem Vorgänger etwas auf ihrem hohen Niveau geschwächelt haben, legen sie mit dem aktuellen Output ein Album vor, das die Band wieder auf die richtige Spur bringt und die Spannung auf kommende Alben wachsen lässt.

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Ecstasies In The Night Infinite
02. The Howling
03. Serimosa
04. Black Cunt
05. Leper's Grace
06. Not Sun Nor Man Nor God
07. Before The Cataclysm
08. We Remain
09. Funeral Winter
10. Septentrion
Band Website: www.templeofwatain.com
Medium: CD, LP
Spieldauer: 49:35 Minuten
VÖ: 29.04.2022

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

02.11.2017 Nuclear Alchemy(8.0/10) von T.Roxx

21.05.2012 Opus Diaboli(9.0/10) von Mr.Melkor

17.05.2022 The Agony & Ecstasy Of Watain(8.5/10) von Eddieson

02.07.2017 Tonight We Raise Our Cups and Toast in Angels Blood: A Tribu(8.5/10) von T.Roxx

05.01.2018 Trident Wolf Eclipse(6.0/10) von T.Roxx

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!