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Sacred Outcry - Damned For All Time

Review von Mr. Metalsson vom 23.09.2020 (950 mal gelesen)
Sacred Outcry - Damned For All Time Freunde, ich hab' Bock auf Power Metal. Um genau zu sein, auf europäischen Power Metal mit Filmscore-Elementen. Für jene unter euch, denen es genauso geht, habe ich hier und heute einen Geheimtipp für euch: SACRED OUTCRY! Die Band aus Griechenland wurde bereits 1998, zur Hoch-Zeit des Euro-Power Metal, gegründet. Zwei Jahrzehnte hat es gedauert, bis das erste Album "Damned For All Time" veröffentlicht wurde. Entstanden ist es bereits Anfang der 2000er Jahre. Ich kann euch sagen: Das Warten hat sich gelohnt. Wir bekommen die ganze Bandbreite an klassischen Power Metal-Trademarks geboten. Das Ganze wurde etwas modernisiert und mit einer Ausnahmestimme garniert. Diese wird übrigens von Special Guest Yannis Papadopoulos (ex-WARDRUM, BEAST IN BLACK) beigesteuert. Das Lyric-Video zu 'Legion Of The Fallen' habe ich zufällig gefunden und war direkt gefesselt. Diese Melodie, gepaart mit diesem Refrain ... Da streckt der passionierte Power Metaller doch automatisch die Faust gen Himmel. Ich musste mehr hören. Besonders geflasht hat mich 'Lonely Man'. Die ersten anderthalb Minuten wirkt es wie eine Ballade, bevor dann das Gaspedal durchgedrückt wird. Eingängiger Refrain, Harmonien, pfeilschnelle Gitarrensoli und sogar ein kleines Basssolo sind zu hören. Die akustische Ballade 'Scared To Cry' ist ein Song, den RHAPSODY in ihren stärksten Jahren kaum hätten besser schreiben können. Yannis besitzt zwar nicht das Stimmvolumen von einem gewissen Herrn Lione, aber macht seine Sache hier äußerst überzeugend. Kommen wir nun zu einem weiteren Highlight des Albums: der fast viertelstündige Titelsong. Hier wird alles rausgehauen, wofür ich Power Metal so liebe. Balladeske, akustische Parts, Chöre, starke Orchestrierungen und eingängige Melodien. Einziges Manko: Ich hätte mir einen wiederkehrenden Refrain zum Fäusterecken und Mitsingen gewünscht. Ansonsten ein bärenstarkes Teil.

Fun Fact: Im Intro 'Timeless' sind kleine Snippets der ersten Bandaufnahmen zu hören.

Fazit: Ich kann diese Band jedem empfehlen, der ein Herz für diese Spielart hat und gern Bands wie zum Beispiel RHAPSODY (OF FIRE), TWILIGHT FORCE (ohne übertriebenen Zuckerwatten-Einhornkitsch, den ich selbst dennoch sehr mag ...), BLIND GUARDIAN oder HELLOWEEN hört, um nur ein paar zu nennen. Ich habe in diesem Bereich selten ein so gutes Debüt-Album gehört. Eines ist sicher: "Damned For All Time" wird den Weg in mein Plattenregal finden. Hoffentlich dauert es bis zum nächsten Silberling nicht wieder 20 Jahre.

Anspieltipps:

'Legion Of The Fallen'
'Lonely Man'
'Damned For All Time'



Gesamtwertung: 9.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01.Timeless
02. Legion Of The Fallen
03. Sacred Outcry
04. Where Ancient Gods Are Still Hailed
05. Scared To Cry
06. Lonely Man
07. Crystal Tears
08. Damned For All Time
09. Farewell
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 55:05 Minuten
VÖ: 25.09.2020

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