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Interview mit Andy von Vanden Plas

Ein Interview von Lestat vom 02.12.2010 (2129 mal gelesen)
Nach dem Konzert am 25.09.2010 in Kaiserslautern stand Sänger Andy Kuntz Rede und Antwort zu Fragen über die Beliebtheit in Deutschland, den Labelwechsel vor einiger Zeit und ihrem Verhältnis zur Theaterbühne.

Ich sitze hier mit Andy Kuntz von VANDEN PLAS. Wie geht es dir? Du hattest vor kurzem eine Kehlkopfentzündung habe ich gelesen?

Andy: Wieder gut. Wir hatten Verviers auch aus Sicherheit abgesagt. Der Arzt hat mir halt zu verstehen gegeben, dass wenn ich darauf nochmal singe, es richtig heftig werden würde. Ich habe daher sofort bei der Location in Verviers angerufen. Die haben sich dort sehr kooperativ gezeigt und hatten glücklicherweise noch einen Ersatztermin. Das ist insofern gut, als dass die Leute einfach die Karten behalten konnten und jetzt den Ausweichtermin besuchen können. Ich hatte auch das Glück, bei einem guten Arzt zu landen, der mir in diesem Fall das Singen untersagt hat. Er hat mir "permanente Akkupunkturnadeln" gesetzt und starke Antibiotika gegeben und von daher passt das jetzt. Bis Mittwoch (den 22.09.10, Anm. d. Red.) war ich dann körperlich wieder Fit. Die Band hat mich aber auch die ganze Zeit geschont und alleine geprobt. Anstatt des Gigs in Verviers - und während der Woche. Das war sehr wichtig, denn man muss dazu wissen, dass ein Gig vom Effekt her wie drei Proben ist und wir mussten für heute einfach gut vorbereitet sein. Ich bin dann am Donnerstag wieder dazu gestoßen, und da ging erst mal gar nichts. Ich hab mich zwar besser gefühlt, aber irgendwie ging stimmlich noch nichts. In der Probe am Freitag lief dann alles ziemlich gut, was mich nach dem Donnerstag doch einigermaßen überrascht hat. Und heute hatten wir schließlich noch eine lange Probe, in der ich alles gegeben habe, um zu schauen, ob es heute Abend funktioniert. Während den ersten zwei, drei Songs der Show hab ich dann gemerkt dass alles klappt. Danach hat es immer mehr Spaß gemacht.

Ihr habt heute Abend ja recht viel von eurer aktuellen Scheibe "The Seraphic Clockwork" präsentiert. Das Album ist jetzt seit knapp zwei Monaten draußen. Wie wurde das Album aufgenommen, wie waren die Resonanzen?

Andy: Man muss zuallererst dazu sagen, dass wir vor kurzem das Label gewechselt haben. Uns wurde von Frontiers-Records einfach ein Zuckerdeal angeboten. Mit Sicherheit keinen "BON JOVI Deal", aber für unsere Verhältnisse ein Hammer. Und wir sind super zufrieden mit denen, alles läuft flüssig und sie halten auch alle vertraglichen Versprechen ein. Ich war durch Zufall in Italien in der Zeit als die Reviews raus kamen und VANDEN PLAS war in den einschlägigen Magazinen überall präsent. Man muss auch dazusagen, dass die mit uns Kontakt aufgenommen haben, und uns gefragt haben, ob wir wechseln wollen. Wir waren bei Inside Out gar nicht unglücklich. Nur lief es dort intern damals nicht besonders rund, man konnte uns keine sichere Zukunft in Aussicht stellen. Das sieht jetzt wieder ganz anders aus. Deshalb haben wir auch unseren ganzen Backkatalog dort gelassen! Was die Verkäufe bei Frontiers angeht und was die Resonanzen der Fans angeht - wir waren zum ersten Mal in unserem Leben in den Charts. Das bringt nicht so viel, vielleicht erstmal 1000 Einheiten mehr...

Aber es bringt was für's Ego...

Andy: Erstens das - weil eine "Goldene" werden wir nie erreichen. Aber was außerdem noch toll ist: Die ganzen Großmärkte orientieren sich an Media Control. Von 800 Großmärkten hatten uns ca. 180 gelistet. Und wenn du in den Charts bist, müssen diese alle CDs von dir disponieren. Das hilft natürlich, wir haben dadurch eine viel größere Stellfläche. Die Resonanz der Händler ist also auch sehr gut...Und das ist das Interessante - wenn die nächste Platte raus kommt, werden einige der Disponenten sagen: "da haben wir fünf oder sechs verkauft, da ordern wir wieder was ." Und das ist das Entscheidende.

Und wie waren von den Medien die Reaktionen?

Andy: Auf die Platte sensationell! Davor hatten wir ein bisschen Angst! Diese Akzeptanz war für uns sehr überraschend! Wir hatten zuvor lange nicht gespielt - 4 Jahre kein Album. Wir waren in einigen Szenekreisen verrufen worden als "die Theater und Festivalband" - das verstehe ich auch irgendwie. Wir konnten deshalb nicht automatisch davon ausgehen, dass man uns sehr gewogen ist. Wir wollen aber nach den weltweiten klasse Reviews Besserung geloben und mit dem neuen Album auch wieder kleinere Gigs spielen. Nicht nur Festivals. Uns ist vollkommen bewusst, dass, wenn wir in München spielen, uns nur 300 Leute, und keine 800 sehen wollen, wie heute hier. Wir müssen einfach wieder mehr live spielen. Wir haben den Theatern auch angesagt, dass wenn die neue Platte raus kommt, wir ein Jahr nicht zu haben sind. Die Fans wollen dann von uns Live so eine Art Best Of, das bekommen sie auch.

Ihr wart damit ja dann eigentlich schon einen Schritt weiter als Tobias Sammet mit seinem AVANTASIA. Ihr habt ja nicht nur verschiedene Gastsänger, sondern ganze Musicals oder Theaterstücke...

Andy: Also angefangen hat das ganze mit der "Abydos"-Platte, meiner ersten Soloplatte. Die Songs daraus haben wir dann zu einem Musical ausgeweitet, was ein riesen Erfolg war mit 98% Auslastung in einem Haus, das 700 Leute fasst, und das über einen Zeitraum von 30 Shows. So eine Rockoper ist natürlich von der Lautstärke und vom Druck her ein Stück weiter herunter genommen als so eine Show wie heute. Von der Soundintensität her ist das vielleicht 70% gegenüber eines echten Konzerts. Es gibt dennoch viele VANDEN PLAS-Fans, die das toll finden, denn sie bekommen eine Show, dazu wunderschöne Bilder und eine ansprechende Story geboten. Das am Theater ist für uns natürlich auch eine super Einnahmequelle; und wir haben dadurch sehr viel gelernt, da wir in dem Zuge auch mit großen Orchestern gearbeitet haben.

Das heißt, es werden auch wieder neue Theaterstücke kommen?

Andy: Man muss da immer vorsichtig sein. Aber klar, die neue Platte ist allein von der Geschichte her schon prädestiniert. Es geht ja im Grunde um einen Zeitreisenden, der aus dem 16. Jahrhundert kommt. Und dann hat er eine Vision, und zwar sieht er, dass für ihn in der fernen Zukunft irgendwas Schreckliches passiert. Nun hat er die Chance, eine engelsgleiche Uhr, ein "Seraphic Clockwork", zu bauen, die, wenn sie in Gang gesetzt wird, eine solche Gravitationskraft entwickelt, dass sie die Ufer der Zeit auflöst. Dadurch hat er dann die Möglichkeit, in andere Zeitebenen zu schauen. Er findet raus, warum das alles passiert und bemerkt dann, dass es etwas mit ihm selbst zu tun hat. So eine Geschichte hat natürlich viele Möglichkeiten, Bilder auf der Bühne darzustellen. Aber man muss da mit verbindlichen Äußerungen sehr aufpassen. Wir sind auf jeden Fall mit der Geschichte schon an das Theater in Kaiserslautern herangetreten, soviel kann man schon mal sagen. Irgendwann wird das Album sicher auch auf einer Theaterbühne landen.

Ein bisschen Theater bleibt also?

Andy: Klar, wir müssen ja auch schauen, dass wir das Geld verdienen. Bei so einem Konzert wie heute bleibt schon ein bisschen was hängen, aber es ist nicht immer und überall so gut - Es gibt Locations, die zahlen dir 50% des Eintritts und das Spritgeld. Aber dann hast du deine Techniker noch nicht bezahlt. Und wenn dann an dem Abend nur 200 Leute kommen, dann gehst du Null auf Null raus oder hast vielleicht pro Mann 50¤ verdient. Davon kannst du leider nicht leben. Und insofern ist es geil, einen Platz am Theater zu haben, weil diese Probezeit von sechs Wochen und die Shows ja wie ein Festengagement ist.

Wie liefen die Aufnahmen zu eurer aktuellen Platte? Gab es irgendwelche Probleme oder lief alles reibungslos?

Andy: Ziemlich gut. Wir haben nur unterschätzt, wie lange die Aufnahmen dauern. Das liegt auch daran, dass wir mehr aufgenommen haben, als wir wirklich nachher auch auf das Album gepackt haben. Weil wir eben nicht genau wussten, wie klingt der eingespielte Song wie wirkt er im Studio und so weiter und so fort. Wir haben daher drei Songs mehr aufgenommen und haben danach auch geschaut, was ins Konzept am besten reinpasst. Alles konnten wir nicht nehmen, da du 100 Minuten nicht auf eine CD drauf bekommst. Wir hätten höchstens eine Doppel-CD produzieren können, aber dafür bekommst du als Band wie wir keinen höheren Vorschuss, das heißt dann für uns: Du legst eigentlich drauf. Wir haben deshalb von den elf aufgenommenen Liedern die acht besten, die auch am verschiedensten sind, ausgewählt. Die einzige Schwierigkeit, die wir hatten, war, dass auch das Studio anders kalkuliert hatte und wir mitten in der Produktion dann 14 Tage Pause hatten, weil da eine andere Band das Studio gebucht hatte. Und wenn du gerade voll dran bist, ist so eine Unterbrechung natürlich schlecht. Das war aber das einzige, was als Schwierigkeit auftauchte. Mit dem Co-Produzenten Markus Teske gab es kein Problem, weil er mich seit zehn Jahren kennt und daher auch genau weiß, was für Soundvorstellungen ich habe. Er hat ja alles in allem auch die meisten Platten von uns gemischt. - Ich stehe zu jeder Platte, die wir gemacht haben, aber ich mache mir danach auch immer Notizen, was man noch verbessern könnte. Damit trete ich auch frühzeitig an Markus ran. Er beschäftigt sich dann sehr intensiv mit den Wünschen seiner "Kunden" und schafft sich auch das nötige Equipment an, um das alles so umzusetzen.

Ihr habt zu 'A Hole In The Sky' ein Video gedreht und angekündigt.

Andy: Ja, stimmt, ich habe selber aber noch nicht viel gesehen. Der Punkt ist, dass das ganze vor einem Blue Screen aufgenommen wurde und danach werden wir digital in ein Uhrwerk rein gesetzt. Das alles schneidet und produziert ein Mensch ganz alleine. So was kostet einfach Zeit. Wenn es dann fertig ist, sind wir als Band im feinen Zwirn voll abrockend in einem "Seraphic Clockwork" zu sehen. Ich habe ein paar Schnipsel davon angeschaut, das sieht sehr viel versprechend aus. Wir wollen dem Mann aber einfach keinen Druck machen. Das ist eher eine Lowbudgetproduktion. Wenn’s dann trotzdem gut aussehen soll, muss man halt Zeit investieren. Natürlich klopft die Plattenfirma regelmäßig an, aber die müssen sich einfach gedulden. Für so ein Video zahlt man normalerweise schnell mal 15.000 ¤. Und da unser Mann wenig Geld dafür nimmt, will er sich aber wenigstens alle Zeit nehmen können um nachher ein tolles Ergebnis zu präsentieren.

Und warum habt ihr genau dieses Lied genommen?

Andy: Ich glaube, dieses Lied ist so eine Art Quintessenz aus dem ganzen Album. Wir mussten natürlich auch einen Song auswählen, der von der Länge her kompatibel ist. Wir gehen zwar nicht davon aus, dass wir auf VIVA oder MTV gespielt werden, aber die Chance sollte bestehen, und die besteht bei Songs, die sieben oder acht Minuten sind, definitiv nicht. Wenn es natürlich auch auf der Basis läuft, dass ein Typ alleine die Produktion stemmt, dann würde ein so langes Video noch viel länger zur Bearbeitung dauern.

Wie seid ihr eigentlich auf die ganze Theater-/Musicalsache gekommen? Hattet ihr Bilder im Kopf, die ihr umsetzen wolltet? Oder hat euch jemand angesprochen?

Andy: Das hat mit mir seinen Anfang genommen. Ich bin schon seit 20 Jahren im Theater aktiv. Angefangen hat es mit kleinen Rollen, dann habe ich mich langsam hochgespielt. Wir hatten halt immer Erfolg. Man darf das nicht überbewerten, aber es ist einfach so: Wenn man Erfolg hat, sind einem auch die Leute wohl gesonnen, Türen stehen offener - Zur WM 2006 ist dann ein geplantes Musical im Kaiserslauterner Pfalztheater ausgefallen. So kam der Intendant Johannes Reitmeier auf die Idee, weil ich ihm ein Exemplar meiner Solo-CD "Abydos" geschenkt hatte, mich anzurufen. Ich weiß das noch wie heute, ich stand da gerade in der Autowaschanlage als er mich anrief. Er sagte: "Andy, hier ist der Johannes Reitmeier. Kannst du dir vorstellen, ein Skript zur Platte "Abydos" zu schreiben? Ich finde die Musik geil und ich könnte mir vorstellen, daraus ein Musical zu machen, das prädestiniert für 2006 ist, wenn die WM bei uns in KL ist." Da habe ich dann mal, ohne zu wissen, was auf mich zukommt, sofort zugesagt. Im Nachhinein habe ich mich echt ein paar Mal verflucht, weil ich ca. 5 Skripte geschrieben habe bis es überhaupt so weit war, dass wir uns zusammen setzen und das ganze zu einer Bühnenfassung umbauen konnten. Es wurde zu einem riesigen Erfolg. Danach kamen dann die Aufträge. Wenn so etwas einmal funktioniert, dann hast du den Fuß drin. Dann heißt es "Wir wollen den Andy oder die Band nicht nur für "Jesus Christ", sondern die können ja auch eigene Sachen schreiben und ihre eigenen Ideen einbringen" wie bei "Ludus Danielis". Auch hier kam der Intendant von Kaiserslautern von selbst auf uns zu und sagte, dass es ein großes biblisches Thema umzusetzen gäbe, mit der Band VANDEN PLAS, mit mittelalterlichen Instrumenten, komplett in Latein gesungen. Mittelalterliche Vorlagen gab es aus dem Kloster Beauvais. Auch "Ludus" wurde zum Renner. Auf der "Seraphic Clockwork" ist ein kompletter Videoclip von 8 Minuten drauf, in dem zu erahnen ist, wie es auf der Bühne umgesetzt wurde.

Die Planung sieht also für die nächste Zeit vor zu touren, das Album zu promoten...

Andy: Unbedingt!

...nächstes Jahr ein paar Festivals spielen...

Andy: Das wollten wir schon dieses Jahr. Wir hatten uns nur ein wenig verschätzt, wir waren statt 60 Tage 100 Tage im Studio, weil wir wollten, dass, wenn wir nach vier Jahren zurück kommen, das Album geil klingt. Und "geil klingen" hat viel mit Zeit zu tun. Natürlich mit Gehör und mit Gefühl, aber wenn du keine Zeit investierst, kannst du es nicht umsetzen. Und ich bin extrem zufrieden, das ist wirklich selten der Fall. Das Album klingt wirklich richtig fett. Aber dadurch waren wir einfach zu spät dran, um in die Festivals noch reinzukommen. Das war zwar eigentlich der Grund, warum wir Ende letzten Jahres relativ früh angefangen haben mit den ersten Aufnahmen. Aber durch das Mehr an Tagen und die Stückelung hat es letzten Endes mindestens zwei Monate länger und damit zu lange gebraucht, um die Festivalveranstalter davon zu überzeugen, dass wir dazu gehören. Ich hab gehört, dass MARILLION auf der Night Of The Prog gespielt haben. Da waren wir letztes Jahr angefragt, das hat dann leider nicht geklappt weil noch keine neue Scheibe draußen war. Dieses Jahr waren wir mit der Neuen zu spät. Das ist schade.

Wenn wir beim Thema Konzerte sind und um nochmal auf den Wikipedia-Artikel zurück zukommen, in dem steht, dass ihr im Ausland besser ankommt als in Deutschland. Ist nun so oder nicht?

Andy: Es ist im Ausland teilweise euphorischer, das muss man schon sagen. Ich sag mal so: Die Südländer sind anders gestrickt. Die gehen auf ein Konzert und wollen von Anfang an Spaß haben. Und in Deutschland muss man die Leute erst fünf Songs lang überzeugen. Aber das ist ja auch nichts Schlimmes und es kommen in Deutschland mittlerweile ähnlich viele Zuschauer wie im Ausland. Da hat sich an Akzeptanz in den letzten zwei Jahren auch ziemlich viel geändert. Das neue Album ist ja in Deutschland nicht umsonst in die Charts gegangen. Wir haben also hier durchaus ein größeres Potenzial als wir selbst dachten.

Vielleicht auch gerade durch die Theater- und Musicalgeschichte?

Andy: Kann sein. Heute Abend war auch ein ganz bunt gemischtes Publikum anwesend. Da war vom 15-jährigen bis zum 60-jährigen alles vertreten.

Der große Durchbruch steht also kurz bevor...

Andy: Den haben wir uns abgeschminkt. So ein Phänomen wie DREAM THEATER gibt es im Prog heutzutage immer seltener. Es ist schwierig, an Verkaufszahlen noch etwas drauf zu legen. Und daran misst sich Durchbruch auch. Wenn du es schaffst, obwohl nur noch die Hälfte der Platten wie vor fünf Jahren verkauft werden, die Verkaufszahlen vom letzten Album noch zu toppen, dann bist du ganz vorne mit dabei. Wir dürfen uns nicht beschweren. Wenn wir zehn Jahre früher gelebt hätten, dann hätten wir schon eine Chance gehabt, wirklich größer zu werden. Da gingen halt noch Stückzahlen. Wir haben die "Colour Temple" geschrieben, kurz bevor von DREAM THEATER die "Images And Words" raus kam. Nach so einem Über-Album wie IAW stehst du aber auch zurecht im Schatten. Bei uns hätte es früher zünden müssen. Wir hatten die selbe Intention wie DT. Wir hatten nie im Sinn, die zu kopieren. Die Songs vom CT Album sind damals ja entstanden, ohne dass wir die "Images And Words" überhaupt gehört hatten. Viele schmeißen dich dann aber trotzdem in die gleiche Kiste. Sehen dich als Kopie und es dauert länger, bis man sich davon freischwimmt. Das ähnlich klingen hat aber sehr viel mit Sounds zu tun. Dies hängt jedoch damit zusammen, dass wir dieselben Sounds benutzt haben, von denen man in der Szene damals eben gesagt hat "dass es die lässigsten, die geilsten, dass es die neuesten sind ". Auch wenn du kompositorisch songorientierter und hymnischer zu Werke gehst, sehen dich die Leute dann zu lange auf der gleichen Schiene. Das Soundgewand und die Komposition ist für viele Menschen schwer auseinander zu halten.

Dann bedanke ich mich für das Interview. Die letzten Worte gehören dir!

Andy: (Mit tiefer Stimme) Bleeding for Metal!

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