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Arch Enemy - Doomsday Machine

Review von Souleraser vom 20.08.2005 (5011 mal gelesen)
Arch Enemy - Doomsday Machine Zum mittlerweile sechsten Studioalbum der Karriere und zum dritten mit Frontfrau Angela Gossow - "Dead Eyes See No Future" war eine EP - beschwören ARCH ENEMY den Weltuntergang herauf.

Allen Lobhudeleien, die das Label zu versprühen sucht, trete ich gleich zu Beginn auf die Euphoriebremse. Mag sein, dass ich nicht das Zielpublikum für dieses Album bin, denn auch das angeblich sehr positiv aufgenommene "Wages of Sin" rangiert bei mir absolut nicht im oberen Drittel der Banddiscographie, aber "Doomsday Machine" lässt mich leider auch nicht unbedingt zufrieden und glücklich zurück.

"Doomsday Machine" ist nicht schlecht, fällt aber in einem Aspekt, der meiner Meinung nach ARCH ENEMY zu etwas besonderem machte, deutlich ab: den eingängigen Krachern, den Songs mit Hit- und Ohrwurmpotential. Konnte "Anthems of Rebellion" derer noch locker vier Stück aufbieten, nämlich 'We will rise', 'Leader of the Rats', 'Instinct' oder 'Despicable Heroes', so wird es auf diesem Album schon deutlich schwieriger, noch richtige Überkracher zu entdecken, Songs mit derart zwingenden Refrains, dass der Finger wieder zur Repeat-Taste geht.

Stilistisch hat sich im Hause ARCH ENEMY auch nicht unbedingt viel getan. Die Experimentierfreudigkeit des Vorgängers wurde größtenteils beibehalten. Dass der Opener ein gut zweiminütiges Instrumentalstück ist und auch der zweite Song noch stark auf relativ ruhige Elemente setzt, ist nur eines von mehreren Beispielen dafür.
Ansonsten bewegt sich das Album im von ARCH ENEMY gewohnten Spektrum zwischen schnellen, treibenden und teilweise ordentlich knüppelnden Abschnitten bis hin zu gemäßigteren MidTempo-Passagen. Die Mischung dieser Elemente ist insgesamt gar nicht schlecht gelungen, auch wenn stellenweise der Knüppelanteil für die Verhältnisse der Band recht ungewohnt heftig ausgefallen wirkt.

Der Sound hinterlässt insgesamt einen positiven Eindruck. Druckvoll und trotzdem klar, macht das Album auch bei höheren Lautstärken noch Spaß ohne für ein unangenehmes Surren im Ohr zu sorgen.

Nein, "Doomsday Machine" ist nicht der Weltuntergang und auch nicht das Aus für die Band. Vom versprochenen und von vielen, mich eingeschlossen, erwarteten Highlight ist es allerdings auch einiges entfernt. Fans der Band dürfen dennoch beruhigt wieder zugreifen, alle anderen sollten vorab ruhig mal reinhören. Ich bin etwas unentschlossen, was die Wertung angeht, vergebe aber wohlwollende 8.0 statt 7.5 Punkten.

Bleeding Songs: 'I Am Legend / Out for Blood', 'Skeleton Dance', 'Mechanic God Creation'

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Enter The Machine
02. Taking Back My Soul
03. Nemesis
04. My Apocalypse
05. Carry The Cross
06. I Am Legend / Out for Blood
07. Skeleton Dance
08. Hybrids Of Steel
09. Mechanic God Creation
10. Machtkampf
11. Slaves Of Yesterday
Band Website: www.archenemy.net
Medium: CD
Spieldauer: 49:09 Minuten
VÖ: 22.08.2005

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10.02.2019 Covered In Bloodvon Cornholio

27.11.2004 Dead Eyes see no future EPvon Souleraser

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09.05.2015 Andernach (Juz-Liveclub) von Opa Steve

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