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Desaster - Angelwhore

Review von Krümel vom 07.08.2005 (5338 mal gelesen)
Desaster - Angelwhore Schaut man sich die Black/Thrash Szene in Deutschland an, kommt man wirklich nicht an DESASTER vorbei. Prägen die Jungs aus dem Koblenzer Raum schon seit über einem Jahrzehnt mit ihrer Mucke die hiesige Musiklandschaft. Nachdem die Band bisher ihre Outputs auf dem kleinen Label Iron Pegasus veröffentlich haben, stehen DESASTER nun bei Metal Blade unter Vertrag.

Mit "Angelwhore" lassen sie 9 Jahre nach ihrem ersten Longplayer ("A Touch of medieval Darkness") das mittlerweile fünfte Studioalbum auf die Hörerschaft los. Die trinkfesten Teutonen Infernal (Guitars), Sataniac (Vocals), Odin (Bass) und Tormentor (Drums) haben mit dieser CD wirklich gute Arbeit geleistet.

Schon das Intro 'The Arrival' (höchst passender Titel), welches sich aus rhythmischem Trommeln, Orgelpassagen und chorähnlichen Gesang zusammensetzt, lässt gespannt auf die nächsten Songs warten. Gegen Ende des Liedes steigt mit einer flüsternd-düsteren Stimme die Spannung; dann ein Paukenschlag und... hammerhart setzt "The blessed Pestilence' ein! Das ist mein Favorit auf der Scheibe. Es enthält übrigens ein ziemlich cooles Bass-Solo von Odin. Auch wenn böse Zungen behaupten, er sei der langsamste Mensch der Welt, so merkt man ihm das auf dem Album nicht an :-)
Mit dem Titelstück "Angelwhore" gibt's anschließend eine treibende Mid-Tempo Nummer. Der DESASTER-typische Gitarrensound bzw. die typische DESASTER-Atmosphäre ist vorallem auf 'Conqueror's supremacy' zu erleben. Nach insgesamt 10 Tracks, darf nach einem Intro natürlich auch das Outro 'Mourning Path' nicht fehlen.

"Angelwhore" ist im Vergleich zum 2002er Vorgänger "Divine Blasphemies" mehr durch mid-tempo Nummern geprägt. Außerdem kommt hier wieder die typische Uratmosphäre wie z.b. bei "Hellfire's Dominion" auf: düster-aggressiv mit dunklen Growls. DESASTER wirken auf ihrem neuesten Werk reifer, sind aber eben unverkennbar sie selbst. Zum Glück! Daher kann ich die CD jedem Black / Thrash Fan ruhigen Gewissens empfehlen - und die Fans werden sich die Scheibe sowieso nicht entgehen lassen...

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
Band Website: www.total-desaster.com
Medium: CD
Spieldauer: 55:42 Minuten
VÖ: 22.08.2004

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