Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2021
Headbangers Open Air 2021 (Corona Edition)

Ironhammer Festival 2021

Ragnarok - Psychopathology

Review von Eddieson vom 07.04.2016 (2564 mal gelesen)
Ragnarok - Psychopathology Warum muss eigentlich ständig erwähnt werden, dass eine Band das Rad nicht neu erfindet? In der heutigen Zeit ist das, meiner Meinung nach, schwierig bis unmöglich. Vor allem: Muss eine Band, die seit zwanzig Jahren Musik macht, zwangsläufig das Rad neu erfinden? Ich sage nein. Frag mal AC/DC, frag mal BOLT THROWER oder auch MÖTÖRHEAD. Die haben alle über viele, viele Jahre hinweg immer dasselbe Album veröffentlicht und niemand hat sich beschwert, ganz im Gegenteil, man erwartet es sogar von ihnen.

Wie steht es als bei RAGNAROK, die dieser Tage ihr neues Album "Psychopathology" veröffentlicht haben? Nein, kein neues Rad und das ist auch gut so. Stattdessen gibt es gewohnten Black Metal. Aber halt, es gibt doch was Neues bei der Band. Das letzte verbleibende Mitglied Jontho wechselt vom Schlagzeug ans Mikro und wird hinter den Fellen von Malignant ersetzt. Dabei zeigt sich, dass der Mann das durchaus drauf hat. Etwas viel Hall vielleicht hier und da, aber der Gesang passt perfekt. Ansonsten dominieren, wie gewöhnlich, Blastbeats, Doublebass und fette, atmosphärische Riffs. Der Opener 'Dominance And Submission' erinnert vom Riff her stellenweise sehr an BEHEMOTHs 'Conquer All', bzw. ANTHRAXs 'Be All End All'. Aber auch infernalische Melodien haben die Norweger in ihre Songs gepackt. So gleicht die Melodie von 'Infernal Majesty' einem Ohrwurm. 'Heretic', 'The Eighth Of The Seven Plagues' oder 'Where Dreams Go To Die' sind allesamt starke Songs. Wirkliche Filler gibt es eigentlich kaum, allerdings auch keine bahnbrechenden Übersongs.

"Psychopathology" ballert solide dahin, ohne weh zu tun, ohne groß zu überraschen aber auch ohne zu enttäuschen. Hier und da etwas mehr Mut, etwas mehr Abwechslung, hätte den Songs eventuell gut getan, so verlassen sich RAGNAROK eben auf ihr Konzept, welches letztendlich auch aufgeht. "Psychpathology" ist ein starkes Album geworden, welches zusätzlich mit einer äußerst dicken Produktion punkten kann.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Dominance and Submission
02. I Hate
03. Psychopathology
04. My Creator
05. Infernal Majesty
06. Heretic
07. Into The Abyss
08. The Eighth Of The Seven Plagues
09. Lies
10. Blood
11. Where Dreams Come To Die
Band Website: ragnarokhorde.com
Medium: CD
Spieldauer: 48:23 Minuten
VÖ: 25.03.2016

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

31.03.2010 Collectors Of The King(8.0/10) von Firestorm

01.11.2012 Malediction(7.5/10) von grid

14.11.2019 Non Debellicata(7.0/10) von Eddieson

07.04.2016 Psychopathology(7.0/10) von Eddieson

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!
Banner, 160 x 600, mit Claim