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Bullet - Storm Of Blades

Review von Stormrider vom 06.10.2014 (3507 mal gelesen)
Bullet - Storm Of Blades BULLET, die Vorreiter der traditionellen Retrowelle im Bereich des wahren und echten Metalls und durchaus auch deren qualitative Speerspitze, sind mit ihrem neuen Album "Storm Of Blades" zurück. Nachdem der Vorgänger "Full Pull" zwar keineswegs schlecht war, aber irgendwie auf Dauer doch das gewisse Etwas vermissen ließ, haben sich BULLET auf "Storm Of Blades" wieder die Spielfreude der ersten Veröffentlichungen zurückgeholt. Und genau diese Spielfreude ist es, die aus dem Album nicht nur ein gutes, sondern ein sehr gutes Album macht. Denn natürlich erfinden die Schweden auch auf Output Nummer fünf den Metal nicht neu, sondern bewegen sich weiterhin in guter alter Tradition. Wie gewohnt grüßen PRIEST, AC/DC, ACCEPT und vermehrt auch MAIDEN (in Form doppelstimmiger Gitarrenleads) freundlich an jeder Ecke, bzw. in jedem Song. Etwas anderes würde man von BULLET auch kaum erwarten oder akzeptieren. Hier wird nicht nur der Sound der 80er zelebriert, sondern auch die Optik ist weiterhin old school, as old school can be. Auf dem Cover wird ein Messer geschliffen bis die Funken sprühen und wer keine weißen Turnschuhe, Nietenarmbänder und Patronengurte, oder mindestens eine Vokuhila, in petto hat, der braucht sich gar nicht erst in die Nähe von Hell Hofer und Co. zu trauen.

Glücklicherweise kommt der Fünfer dabei in jeder Sekunde authentisch rüber und so dürfte "Storm Of Blades" keinen Fan der traditionellsten aller Metal-Klänge enttäuschen. Zwar wirkt das 'Intro (Uprising)' etwas deplatziert und will nicht so recht in den nachfolgenden Titeltrack überleiten, aber das ist vergessen, sobald dieser klischeetriefende PRIEST-Banger Fahrt aufgenommen hat. 'Riding High' kann danach durch sein schönes Eröffnungslead punkten, das zwar ziemlich simpel gehalten ist und im Folgenden auch immer wieder als Bridge aufgegriffen wird, aber der Track geht sofort und direkt in Füße, Fäuste und Nacken. HEAVY METAL!!! Als weitere Highlights können sich 'Hammer Down' und 'Hawk Eyes' in den Vordergrund spielen. Während 'Hammer Down' ein Stampfer in bester ACCEPT-Tradition ist, dessen Breaks und Riffs auch in Solingen geschmiedet worden sein könnten, verbreitet 'Hawk Eyes' eher australisches Flair. Zwar gibt es auch den ein oder anderen Song, der etwas beliebig rüberkommt, aber das ist jammern auf hohem Niveau, denn in Summe haben BULLET ein Album am Start, was ihren Platz auf dem Thron der jungen Bands klassischer Prägung wieder festigt und hungrig all jene frisst, die nach "Full Pull" schon dachten, dass BULLET ihr Pulver langsam verschossen hätten.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Uprising (Intro)
02. Storm Of Blades
03. Riding High
04. Tornado
05. Hawk Eyes
06. This One's For You
07. Hammer Down
08. It's On
09. Crossfire
10. Run With The Hunted
11. Coming In Loud
Band Website: www.bulletrock.com/
Medium: CD
Spieldauer: 38:16 Minuten
VÖ: 05.09.2014

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