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Axxion - Wild Racer

Review von Stormrider vom 01.08.2013 (3221 mal gelesen)
Axxion - Wild Racer Old School Heavy Metal!!! Alles an diesem Debütalbum ist so old school wie es nur möglich ist. Angefangen vom s/w-Cover, auf dem die drei Jungs und Schlagzeugerin Alison Thunderland mit einem Chopper posieren, über das Logo, das auch 1983 mit dem C64 nicht anders ausgesehen hätte, über die Frisuren und Gesichtsfrisuren, bis eben hin zum wichtigsten Punkt eines Albums, der Musik.

AXXION (spricht sich übrigens ganz einfach Action) lassen den Anfang der 80er wieder aufleben und spielen traditionellen (Speed-)Metal der sich an RIOT, DOKKEN und ähnlich gelagerten Bands orientiert. Schaut man sich die Vita der Bandmitglieder an, ist das allerdings wenig überraschend, waren doch einige bereits bei SKULL FIST aktiv, deren Sound ja ähnlich gelagert ist. Wirklich neue Impulse können AXXION dem Genre mit "Wild Racer" wohl nicht einhauchen, dürfte aber auch nicht die Aufgabe der zehn Tracks sein. Vielmehr hört man die Spielfreude förmlich durch die Boxen kriechen, so dass die (nicht ganz) 40 Minuten im ersten Durchlauf auch eindeutig Spaß machen. Hört man sich das Album aber mehrfach an, dann wird schnell deutlich, dass die Halbwertzeit eher gering ist. Zu gleichförmig sind auf Dauer die Strukturen und vor allem der Gesang von Fronter Dirty D. Kerr (was ein Pseudonym!!). Klar, der hohe Gesang gehört hier zum Programm, und der geneigte Fan wird das wissen, dennoch nervt die hohe Tonlage über die Gesamtdistanz etwas. Viel mehr gibt es hier auch nicht zu sagen oder zu meckern. Ein typisches Genre-Album mit vernünftiger Gitarrenarbeit. So wie es Anfang der 80er eben üblich war, wer den Stil mag, wird das Album auch mögen, wer nicht, der wird dadurch aber bestimmt auch nicht zum bekennenden Kopfgesang-Fan.

Das Gesamtpaket von "Wild Racer" ist in sich stimmig, und nach dem ersten Hören hätte ich auch um die 8 Tropfen fließen lassen. Nach dem dritten Durchgang bleiben aber eher 6,5 - 7 Tropfen übrig, da sich auf Dauer doch zu wenig in der Hirnrinde festsetzen wollte, und sich die Gleichförmigkeit des Songmaterials recht negativ bemerkbar macht. Wer seinen Pornobalken mit Stolz trägt, den Anfängen des Metal hinterhertrauert und eine kurze Zeitreise machen möchte, der darf "Wild Racer" gerne antesten, am besten mit dem Titeltrack oder 'On The Edge'.

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Wild Racer
02. High Bars
03. On The Edge
04. Nightstalker
05. Stallion
06. Hard Rockin'
07. Fireheart
08. Still Hungry
09. Tonight
10. Ride Of The Chariots
Band Website: www.facebook.com/AXXIONCANADA
Medium: CD
Spieldauer: 38:27 Minuten
VÖ: 19.07.2013

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