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Phantom-X - The Opera Of The Phantom

Review von Stradivari vom 22.09.2012 (3158 mal gelesen)
Phantom-X - The Opera Of The Phantom Och nö, nicht schon wieder. Irgendwie wenig originell, dass sich eine Schwermetall-Combo des "Phantom der Oper"-Themas annimmt... Aber, wenn man es nicht wüsste, würde man es in diesem Fall gar nicht merken, und das ist auch gut so. Unter dem Aspekt, dass "The Opera Of The Phantom" einfach ein lupenreines US-Power-Metal-Album ist, lässt sich viel objektiver an die Sache heran gehen.

Der Silberling ist bereits das vierte full-length Output des Quartettes aus Dallas. Aus den ersten drei Veröffentlichungen stammt auch ein Großteil des Materials, was jedoch in keiner Weise auffällt, da die Stücke neu eingespielt wurden und somit perfekt mit den Neukompositionen harmonieren. Das Songmaterial reiht sich perlend aneinander und atmet in jeder Sekunde das altbewährte US-Power-Metal-Flair. Mächtige Gitarren brennen ein Riff-Feuerwerk ab, das schnörkellose, straighte Drumming treibt an und kraftvolle, klare, melodische Vocals thronen majestätisch auf dem instrumentalen Fundament. Zur Abwechslung mal richtig wohltuend, dass Sänger Kevin Goocher (Ex-OMEN) auf Hochfrequenz-Orgien verzichtet, zu denen sich europäische Sänger zwanghaft verpflichtet fühlen. Die Produktion ist staubtrocken und lediglich die, allerdings sehr raren, Keyboard-Sprenkel erinnern daran, dass es sich um ein Konzeptalbum handelt. Das Einzige, was mir persönlich fehlt, ist, dass das Gaspedal ruhig mal bis zum Bodenblech durchgetreten werden könnte. Richtig Tempo nehmen PHANTOM-X lediglich bei 'Deep Six Down' auf. Aber gut, Geschmackssache, viele schätzen ja gerade die wuchtige, schleppende, erhabene Walzkraft am Ami-Stahl. Auch wenn es keine Ausfälle oder Füller gibt, heben sich der Opener 'Storms Of Hell', 'Holy Hell', die DIO-Hommage 'Your Majesty' und '1000 Quatrains' deutlich vom Rest ab. In den goldenen Zeiten dieses Genres hätten jene Hymnen ohne Wenn und Aber das Zeug zu Klassikern gehabt.

PHANTOM-X füllen die Lücke, welche METAL CHURCH hinterlassen haben und bewegen sich auf Augenhöhe mit VICIOUS RUMORS. Wenn man die Verwurstung des ausgelutschten "Phantom der Oper"-Konzeptes ausblendet, ist die Scheibe einfach ein schweinegeiles US-Metal-Werk und uneingeschränkt empfehlenswert.


Appetizer: '1000 Quatrains'


STRADIVARI

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Prelude/Storms Of Hell 6:16
02. The Rise Of The Phantom 5:44
03. Discovery 1:32
04. The Mask 2:45
05. Storm Riders 4:10
06. Everspell 4:01
07. 13th Hour 5:05
08. A Strange World 5:33
09. Discovery II 3:05
10. Deep Six Down 4:26
11. Cloning The Christ 5:26
12. Playing God 1:01
13. Holy Hell 5:24
14. 1000 Quatrains 5:08
15. Your Majesty 3:32
16. All Hail The Heroes 4:21
Band Website: www.phantom-x.com
Medium: CD
Spieldauer: 67:29 Minuten
VÖ: 31.08.2012

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22.09.2012 The Opera Of The Phantom(8.0/10) von Stradivari

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