Elandor - Dark Asylum

Review von Wulfgar vom 24.05.2012 (3122 mal gelesen)
Elandor - Dark Asylum War ja klar, da ist mal 3 Tage am Stück Bombenwetter, richtig schön sonnig und warm, im Ganzen also echt freundlich. Und was kriege ich auf den Review-Stapel? Richtig Depri-Rock aus kontrolliert germanischem Anbau. ELANDOR haben ihr mittlerweile 3. Album am Start, nannten es "Dark Asylum" und entlassen es nun in die Arme der Hörerschaft.

Wenn ich es mit einem Wort zu beschreiben hätte, müsste ich sagen: "Tut mir leid, is nich.". Denn ELANDOR sind sicherlich nicht die Greenhorns für die man sie halten könnte (z.B. aufgrund der Bandfotos). Man hört schon, dass die Jungs wissen, was sie tun. Damit schwanken sie allerdings recht häufig scharf an der Beliebigkeitsgrenze entlang. Hier und da hat man zwar schon verspielte Einfälle verbaut. Interessanterweise fällt das besonders bei der Arbeit von Schießbuden-Regent Jan Ulzhöfer auf. Einen weiteren großen Vorteil, den die Band ihr Eigen nennen darf, ist der außergewöhnlich gute Sänger Markus Kühnel, der sich auf weiten Strecken wie eine erstaunlich exakte Zweitversion von ASP-Sänger ASP (muhaha) anhört. Hut ab. Die Schwächen von ELANDOR zeigen sich dagegen eindeutig im Gitarrenbereich und bei den verwandten Synthies. Denn beide vermögen es nicht wirklich hervorzustechen oder sonderliches Interesse zu erzeugen. Textlich geht's wie schon zu vermuten war mächtig depressiv zur Sache. Was gibt's noch?... Ah ja, der Anspieltipp. Diese sind in diesem Fall die beiden Songs auf deutsch 'Heart of Darkness' und 'Schönheit'.

Nun ja, liebe Kuttenteufel_innen, im Ganzen haben wir also eine Jungband, die hier und da noch ihre Schwächen hat, aber vermutlich auch das musikalische Potenzial, erfolgreich daran zu arbeiten (Hauptbaustelle Gitarrenarbeit). Die Anspieltipps mögen hier als Wegweiser dienen. Ich würde ernsthaft allen Die-Hard ASP Fans empfehlen, sich dieses Album zu holen, denn die Ähnlichkeit ist in der Tat frappierend. So, das wärs für heute liebe Dunkelfürsten, slàinte, euer Wulfgar.

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Intro
02. Orphan
03. Where Are You
04. Madness Returns
05. Goodbye
06. Dark Asylum
07. Butterfly
08. Heart Of Darkness
09. Schönheit
10. The Torment
11. Violet
12. Buried Alive
13. Last Escape
Band Website: www.elandor-band.com
Medium: CD
Spieldauer: 56:53 Minuten
VÖ: 04.05.2012

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