Sonata Arctica - Clear Cold Beyond

Review von Mr. Metalsson vom 09.03.2024 (1552 mal gelesen)
Sonata Arctica - Clear Cold Beyond Das elfte Studio-Album der Mannen um Sänger Tony Kakko wurde im Vorfeld von der Band selbst als Rückkehr zum Power Metal beschrieben. Das ließ natürlich Fans der ersten vier Alben - mich eingeschlossen - aufhorchen. Mit "Unia" kam seinerzeit der Umbruch. Manche mögen es auch "Weiterentwicklung" nennen, aber mir persönlich wurde der Zugang zu den späteren Alben durch den progressiveren Einschlag deutlich erschwert.

Mit der Veröffentlichung der ersten Single 'First In Line' schlug das Power Metal-Herz auf einmal wieder höher. Die nächsten Singles 'A Monster Only You Can't See' und 'Dark Empath' stimmten mich wieder etwas skeptisch angesichts der "Power Metal-Versprechung", obwohl die Songs für sich trotzdem sehr gut sind.

Ich denke "Clear Cold Beyond" kann durchaus als eine Art Hybrid gesehen werden, das die glorreichen, alten Power Metal-Tage mit dem Stil der neueren Alben vereint. Für Fans jeder Ära ist etwas dabei. Wer bei Songs wie 'California' oder 'Cure For Everything' nicht die Vibes der klassischen SONATA-Alben spürt, der ist wohl völlig am Leben vorbei gelaufen. Beim ersten Hören von 'California' konnte man meine Kinnlade wohl noch bis nach Finnland auf den Boden fallen hören und Songs wie 'Dark Empath' bestechen einfach durch ihre unfassbar eingängige Melodie wohingegen 'Teardrops', 'The Best Things' und der Titelsong stilistisch auch auf "Unia" oder "The Days Of Grays" vertreten sein könnten.

Freunde, ihr merkt "Clear Cold Beyond" hat einiges zu bieten. Einerseits ist es die versprochene Rückkehr zu den Glanztaten alter Zeiten, auf der anderen Seite eine Weiterführung des selbst entwickelten Stils abseits des klassischen Power Metals. Die Lyrics, das Klangkonzept und das Auftreten Kakkos wecken Emotionen in mir, wie es sonst keine andere Band schafft. Als treuer Fan freue ich mich natürlich über jeden neuen Output von den finnischen Jungs und werde sicherlich einige glückliche Stunden mit dieser Scheibe verbringen.

Meine Highlights sind die Songs, die mich wieder den alten Power Metal-Geist spüren lassen und auf die die meisten Anhänger der Band so lange gewartet haben.



Gesamtwertung: 9.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood blood dry
Trackliste Album-Info
01. First In Line
02. California
03. Shah Mat
04. Dark Empath
05. Cure For Everything
06. A Monster Only You Can't See
07. Teardrops
08. Angel Defiled
09. The Best Things
10. Clear Cold Beyond
Band Website: www.sonataarctica.info
Medium: CD, DoLP, digit
Spieldauer: 59:29 Minuten
VÖ: 08.03.2024

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten