Neurotic Machinery - A Loathsome Aberration

Review von Metal Guru vom 13.01.2023 (204 mal gelesen)
Neurotic Machinery - A Loathsome Aberration Alter, ist DAS frustrierend! Der Download des NEUROTIC MACHINERY-Bundles hat zwar funktioniert, enthält aber - außer abspiel-/hör-/rezensierbarer MP3s und der Information, dass es sich um tschechisches Todesmetall handelt - nichts, absolut gaaar NIX (= keine Bio-/Diskografie, keine Fotos/Texte, keine Selbstbeweihräucherung/Werbung)! Bleibt - mal wieder - "nur" die Mucke, wa? Kein Problem: B4M-Rezensenten/innen waren schon immer/sind sowieso/bleiben für ewig die fantasievollsten, genügsamsten, peacigsten auf diesem Planeten und einer von ihnen widmet sich heute ausschließlich der todesmetallischen Klänge:

"A Loathsome Aberration" besteht aus acht einzelnen Liedern in 35 maschinellen Minuten und 48 neurotischen Sekunden, wobei "maschinell" die eise-kalte, klinisch-sterile, mause-tote Produktion, "neurotisch" die Art zu singen (= bellen/fauchen/grunzen), von mir aus auch die Texte beziehungsweise deren Aussage meinen könnte. Titel wie beispielsweise 'Aberration', 'Insanity' oder 'Transcendental' sprechen beziehungsweise bellen/fauchen/grunzen hierzu Bände. Ob es sich bei "A Loathsome Aberration" um NEUROTIC MACHINERYs Debüt, ein Nachfolgewerk (wenn ja - das wievielte?) oder irgendeine Spezialveröffentlichung handelt, kann ich euch nicht sagen - nichts Ungenaues weiß ich aufgrund des spartanischen Bundles NICHT! WAS ich allerdings weiß: Hoch gepimpte/tief gestimmte Vordergrundzerrung trifft (nicht NUR, aber AUCH) auf atmosphärische Hintergrundteppiche (Klampfen, Synthies - who can tell?), während ein mechanisches Schlagwerk zusammen mit einem nicht näher definierbaren Bass neurotische Rhythmen zimmert. Drunter und drüber, hinter und vor allem bellt/faucht/grunzt ein mechanisch-neurotischer Vokalist viel Text zu wenig Soli. Besonderheit No 1: Track No. 4 ('Self-Surpressed') weist unerwartet melodischen (= weil weiblichen?) Gesang auf - DAS beziehungsweise DER gefällt! Besonderheit No. 2: Nach noch nicht mal 36 Minuten ist der mechanisch-neurotische Todesspuk vorbei - mir persönlich zu kurz, also MEHR davon! Besonderheit No. 3: Tschechien lebt (trotz Tod)!

Ja, sowohl tschechische Kapelle als auch maschinell-neurotischer Output sagen mir zu, entsprechen meiner derzeitigen (= depressiven, endzeitigen, suizidalen) Stimmung "voll umfänglich". Bei NEUROTIC MACHINERYs nächster Veröffentlichung (so es denn irgendwann eine gibt) wünsch' ICH mir: mehr Information (= was/wer, wie/wo, wozu?), mehr Melodie (= Weibsgesang?), mehr Songs (= längereres Lauschvergnügen). Bis dahin: Alles Gute und "Happy '23" nach Tschechien!

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Aberration (4:20)
02. Insanity (3:30)
03. Particles (4:11)
04. Self-Surpressed (6:06)
05. Delusion (3:51)
06. Blame (4:01)
07. Insomnia (4:10)
08. Transcendental (5:39)
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 35:48 Minuten
VÖ: 00.00.0000

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