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Black Rainbows - Pandaemonium

Review von des vom 16.04.2018 (597 mal gelesen)
Black Rainbows - Pandaemonium Die BLACK RAINBOWS stammen aus Rom und legen mit "Pandaemonium" ihr mittlerweile sechstes Studioalbum vor. Eine recht stabile Truppe, nur an den Drums gab es erstmals einen Wechsel, Fillippo Ragazzoni streichelt erstmals die Felle. Den Rest des Trios bestreiten die Gründungsmitglieder Gabriele Fiori an Gitarre und Mikro sowie Guiseppe Guglielmino am Bass. Musikalisch geht es auf "Pandaemonium" mit Stoner/Doom/Fuzz zur Sache, der aber neben der klassischen Stoner-Tiefe auch eine gewisse italienische Leichtigkeit ausstrahlt.

So wird zum Beispiel 'High To Hell', an sich ein fetter Stoner-Metal-Song, mit einem richtig fluffigen Refrain ausgestattet, der sogar das Tanzbein leicht zucken lässt. Cooler Sound, irgendwo zwischen BLACK SABBATH-Riffing und SPIRITUAL BEGGARS-Hammond. Zwischen den Songs eingebaute Effekte, wie ein Spoken-Words-Intro hier oder eine rotierende Münze da, peppen die Platte zusätzlich auf und wohltuend ist auch, dass die CD auch in gehobenere Temporegionen vordringt. Mit 'Grindstone' legen die Römer einen Siebenminüter vor, der sich - angereichert mit Hintergrundgefiepe - hypnotisch anschleicht und dann in ein cooles Solo mündet, bis dann in der Mitte ein harter Übergang in einen gesprochenen Part folgt, der dann das Finale einläutet. 'Supernova & Asteroids' rockt dagegen fast leichtfüßig, was nach dem schweren 'Grindstone' einen schönen Kontrast darstellt. Der Wechsel in Rhythmus und Stil entwickelt sich auf "Pandaemonium" überhaupt zu einem Markenzeichen, auch teilweise innerhalb der Songs, wobei es den BLACK RAINBOWS immer gelingt, die Stücke nicht zu zerhacken, sondern schlüssig zusammenzusetzen. Besonders die Soli und Intrumentalteile haben es mir sehr angetan! So sind die ersten drei Minuten von 'I Just Wanna Fire' instrumental gehalten, sodass man vom später einsetzenden Gesang fast überrascht wird. Zum Abschluss gibt es mit '13th Step Of The Pyramid' eine atmosphärische Nummer, die mit spacigen Sounds beginnt und sich lavagleich aus den Boxen schält.

Beim Sound merkt man, dass sich jemand richtig Gedanken gemacht hat, wie die Platte klingen soll: Trotz ganz vieler Schichten von Gitarren, Gesang und Keyboards klingt "Pandaemonium" trotz ihrer Dichte passend zum Stil extrem dreckig und kratzig. Mag ich sehr, und ist eine Wohltat im Vergleich zu den üblichen platten und polierten Hochglanzproduktionen. So soll eine Stoner/Doom-Platte klingen!

des

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Sunrise
02. High To Hell
03. The Sacrifice
04. Grindstone
05. Supernova & Asteroids
06. Riding Fast 'Til The End Of Time
07. I Just Wanna Fire
08. The Abyss
09. 13th Step Of The Pyramid
Band Website: www.theblackrainbows.com/
Medium: CD
Spieldauer: 46:00 Minuten
VÖ: 06.04.2018

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