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Immolation - Atonement

Review von Eddieson vom 16.03.2017 (643 mal gelesen)
Immolation - Atonement Die Welt steht vor dem Untergang und IMMOLATION bieten den perfekten Soundtrack dazu ab.

Ein kurzes und ruhiges Intro und schon bricht das Gewitter über den Hörer herein. Wie ein Urknall entfesselt der Opener 'The Distorting Light' sämtliche Energien. Ganz im Vordergrund steht wieder die bemerkenswerte Gitarrenarbeit von Robert Vigna. Halsbrecherische Riffs treffen auf schwarze Melodien, man höre da 'When The Jackals Come', und werden verfolgt von starken Soli. Von Anbeginn an haben IMMOLATION an ihrem ganz persönlichen Stil gefeilt und sich so ihre eigenen Trademarks erschaffen, die in vielen Bereichen ein Alleinstellungsmerkmal für IMMOLATION sind.

Dass in Promotexten mal gerne auf den Putz gehauen wird, ist allseits bekannt, doch im Falle von "Atonement" muss ich hier mal meine volle Zustimmung geben. Die Songs sprudeln vor Kreativität, Aggressionen, sind wild und bedienen so ziemlich alle Extreme, die man sich vorstellen kann. Aber eingängig, wie ebenfalls im Promotext beschrieben, sind sie in meinen Ohren nicht. Eher das Gegenteil ist der Fall. Die Scheibe hat nun so einige Runden hinter sich, und ein eingängiger Song hat sich für mich noch nicht herauskristallisiert, was in meinen Ohren und im Fall von IMMOLATION absolut nichts Schlechtes ist. Death Metal auf hohem Niveau nennt man das. "Atonement" ist eben ein Album geworden, mit dem man sich beschäftigen muss.

Der Hörer wird hier von der Band herausgefordert. Die verschiedenen Parts, ob nun langsam und gewaltig oder rasend schnell mit einem leichten Hang zum Chaos aber wer IMMOLATION kennt, weiß, dass Easy Listening etwas ganz anderes ist.

Über allem thront der ultra-tiefe Gesang von Ross Dolan, der dem Ganzen die schwarze Krone aufsetzt. Also, wie man es auch dreht und wendet, IMMOLATION haben trotz allem ein absolut fantastisches Werk erzeugt. Welches beileibe nicht eingängig ist, aber durch viele Highlights, einer niemals endenden Energie und durch pure Urgewalt überzeugen kann.

Gesamtwertung: 8.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. The Distorting Light
02. When The Jackals Come
03. Fostering The Divide
04. Rise The Heretics
05. Thrown To The Fire
06. Destructive Currents
07. Lower
08. Atonements
09. Above All
10. The Power Of Gods
11. Epiphany
Band Website:
Medium: CD/LP
Spieldauer: 42:34 Minuten
VÖ: 24.02.2017

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