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Interview mit Matty von Powergame

Ein Interview von Eddieson vom 22.12.2018 (617 mal gelesen)
POWERGAMES zweites Album und erstes auf einem professionellen Label steht in den Startlöchern. Grund genug mal bei Mastermind Matty anzuklopfen um ein paar Fragen zu stellen. Der Gute gibt bereitwillig Auskunft.

Hi Matty! Vielen Dank für deine Zeit. Wie geht es dir?

Matty: Hi Jan, ich habe zu danken für die Gelegenheit, unsere Band bei Bleeding4Metal vorstellen zu dürfen. Dementsprechend geht es mir ausgezeichnet, ich freue mich einfach total, dass ein Interesse an unserer Musik besteht. Das zeigt mir, dass wir ein bisschen was richtig machen.

Es mag ja Leute geben, die POWERGAME noch nicht kennen. Stell die Band doch mal bitte vor und erzähl kurz, wie ihr euch als Band zusammengefunden habt.

Matty: Gern! Wir sind ein Quartett, das einen Großteil seiner Inspiration aus der NWOBHM zieht, aber auch Einflüsse aus dem US Metal zulässt. Auch Thrash-, Death- und andere Metal-Spielarten hören wir und sind davon durchaus inspiriert, sie spielen in unserem Sound aber nicht wirklich eine Rolle. Ich habe die Band 2012 gegründet. Du musst wissen, dass ich seit 1994 Thrash Metal in der Band LOST WORLD ORDER spiele, aber schon immer auch Lust auf weitere Standbeine hatte. Ich bin ein recht kreativer Typ, und anstatt Gitarrespielen klassisch zu üben, entstehen eigentlich immer Riffs oder ganze Songs, wenn ich sie in die Hand nehme. Klar schmeiße ich vieles davon später auch wieder weg, denn natürlich ist nicht jede Idee auch brauchbar. Anyway, 2012 befand ich mich in einer Phase, in der ich mich sehr intensiv mit der zweiten, dritten und vierten Reihe der NWOBHM beschäftigte und dabei erst die enorme Vielseitigkeit dieser Bewegung so richtig begriffen habe. Zugegeben waren ROXXCALIBUR mit ihren Tribute-Alben daran alles andere als unschuldig. Und in dieser Zeit flossen die Ideen nur so aus mir heraus und ich gründete POWERGAME. Übrigens stammt die Inspiration zum Bandnamen trotz des großartigen JAGUAR-Albums mit dem Titel "Power Games" vom gleichnamigen TOKYO BLADE-Song, der einfach nur unschlagbar fantastisch ist. Unseren Gitarristen Tobi und unseren Basser Marc habe ich gleich von LOST WORLD ORDER mit ins Boot geholt, und der Rest hat sich nach und nach ergeben.

Euer zweites Album "Masquerade" steht kurz vor der Veröffentlichung. Wie fühlst du dich mit dem Endergebnis?

Matty: Ich bin extrem zufrieden, obwohl die Umstände alles andere als rosig waren. Das Album war eine echte Zangengeburt, denn zum Entstehungszeitpunkt war die Band eigentlich mehr oder weniger auseinander gefallen, und ich stand praktisch alleine da. Bis auf zwei oder drei Songs, die zu dem Zeitpunkt bereits fertig waren, habe ich dann alles allein zu Hause komponiert. Im Dezember 2017 ging ich dann mit LOST-WORLD-ORDER-Drummer KG (man sieht schon, der Band-Inzest ist bei uns recht ausgeprägt, [lacht]) als Session-Drummer ins Soundlodge-Studio zu Jörg Uken, um sechs Songs aufzunehmen. Geplant war "Masquerade" nämlich ursprünglich als EP. Während des Besuchs habe ich dann mit Jörg herumgesponnen, dass er ja als fester Drummer mitmachen könne. Daraufhin habe ich noch fünf weitere Stücke geschrieben, die er dann auch eingetrommelt hat. Leider fehlt es ihm an Zeit, mit uns zu proben, Fernbeziehungen sind halt immer so eine Sache. Dafür hat er fantastisch getrommelt und einen tollen Sound gemacht, und ich bin froh, ihn nach mittlerweile zehn Jahren, die wir uns kennen, einen Freund nennen zu dürfen. So wurde aus der geplanten EP auf Umwegen ein ganzes Album [lacht] . Zum Zeitpunkt der zweiten Rutsche Songs kam dann auch Marc wieder richtig an Bord, und auch Tobi kam dann wieder dazu. Uns fehlte also nur noch ein Drummer, den wir erst kürzlich in Stefan gefunden haben. Ich war lange Zeit unsicher wegen meines Gesangs und habe intensiv nach einem Sänger gesucht. Leider waren alle meine Versuche erfolglos. Meine Stimme ist recht speziell und wird sicher nicht jedem gefallen. Aber ich arbeite hart daran, ein immer besserer Sänger zu werden, und ich finde es auch nicht schlimm, eine Stimme zu haben, die polarisiert. Das war im Metal früher noch mehr gang und gäbe, von MERCYFUL FATE über SACRED STEEL, MANILLA ROAD, CIRITH UNGOL, SAVAGE MASTER (um mal ein aktuelles Beispiel zu nennen) und MEGADETH bis ANGEL WITCH und HOLOCAUST haben gerade auch die extremen Stimmen den Sound der jeweiligen Band geprägt. Heute muss alles gefühlt irgendwie Einheitsbrei sein, jeder versucht auf Biegen und Brechen der ganzen Welt zu gefallen. Vielleicht auch, weil dank Internet jeder innerhalb fünf Minuten der ganzen Welt mitteilen kann, wenn er etwas nicht mag. Das ist gar nicht mein Ansatz, ich will einfach Musik machen, hinter der ich zu einhundert Prozent stehe und die ich selbst kaufen und hören würde. Im Vergleich zu unserem ersten Album "Beast On The Attack" - mit dem ich nach wie vor zufrieden bin - finde ich, dass die Songs insgesamt besser auf den Punkt kommen. Außerdem habe ich ein bisschen mehr versucht, die Gitarren prominenter in die Songs zu integrieren und ihnen viel Raum in Form von zweistimmigen Melodien und Soli gegeben. imgleft

Musikalisch dreht sich bei POWERGAME alles um den guten alten NWOBHM, aber auch etwas Punk schimmert manchmal etwas durch. Wen könnt ihr das als Haupteinfluss für eure Band nennen?

Matty: Die NWOBHM hatte immer einen gewissen Punk-Anteil der sich meiner Wahrnehmung nach hauptsächlich in der freigesetzten Energie und weniger im musikalischen Inhalt gezeigt hat. Wenn das bei uns auch funktioniert, bin ich überglücklich. Klar hören wir gern IRON MAIDEN, aber TOKYO BLADE, TYGERS OF PAN TANG, ANGEL WITCH, HOLOCAUST, DEMON, SATAN, TRÖJAN ("Chasing The Storm" ist für mich die geilste der ganz frühen Speed Metal-Scheiben) oder auch nicht-britische Bands wie ACID, AGENT STEEL, FORBIDDEN oder SACRED STEEL haben sicher ihre Spuren in unserem Sound hinterlassen. Ich schätze auch sehr viele neuere Bands wie SCREAMER, AIR RAID, HORISONT, METALIAN, VEKTOR, THEM, PORTRAIT, RISEN PPROPHECY, ANTIOCH, OLYPHÄNT, NIGHT DEMON oder SACRAL RAGE. Klar hört man die nicht alle aus unserem Sound heraus, aber gute Musik ist immer irgendwie auch Inspiration.

Entstehen eure Songs noch auf die gute alte Art im Proberaum oder schickt ihr euch die Files hin und her und bastelt so die Songs zusammen? Und gibt es einen Hauptsongwriter bei euch?

Matty: Normalerweise entsteht das Gerüst für einen Song zu Hause, das Arrangement allerdings wird häufig gemeinsam im Proberaum ausgearbeitet. Dadurch werden die Stücke lebendig. Wenn ich Songs in meinem Musikzimmer schreibe, lege ich immer einen Drumcomputer drunter, damit sich der Rest der Band ungefähr vorstellen kann, wie ich mir das Tempo und die Übergänge vorstelle. Jeder Drummer lacht sich regelmäßig schlapp über meine kläglichen Versuche, mir vorzustellen, wie er vielleicht hier oder dort spielen würde [lacht]. Hauptsongwriter bin ganz klar ich, aber auf unserem ersten Album hat auch Tobi zwei Songs beigesteuert. Diesmal war die ganze Situation wie gesagt etwas verworren, aber zukünftig wird er sicher auch wieder komponieren.

Schaut man sich die beiden Releases von euch an, dann springt einem gleich der mexikanische Catcher ins Auge, der das Cover ziert. Ist das sozusagen der Eddie von POWERGAME oder was hat es damit auf sich?

Matty: Genau das war Sinn und Zweck der Übung! Wir wollten eine Identifikationsfigur für die Band, aber Monster, Schädel und dergleichen gibt es schon zuhauf. Irgendwie bin ich dann über diese Wrestler-Masken gestolpert und fand das total cool. Klischee pur, aber trotzdem ein Stück Realität. Geiler geht es doch gar nicht! Für den mexikanischen Wrestler fehlte noch ein Name, und ein Mitschreiber im Deaf-Forever-Forum empfahl mir einen Namensgenerator. Dort habe ich dann meinen bürgerlichen Namen eingegeben, und als Ergebnis wurde El Demonio Negro (=Der schwarze Dämon) ausgespuckt. Wie höllecool ist das denn bitte? Ich bin fast im Dreieck gesprungen vor Begeisterung [lacht].

Auch die Promo-Fotos von euch sind in einem Box/Catch-Ring entstanden. Woher stammt die Vorliebe fürs Catchen?

Matty: Tatsächlich existiert diese Vorliebe gar nicht, ich fand nur die Optik cool. Klar habe ich als Zwölfjähriger auch mal Wrestling geschaut, aber richtiger Fan war ich nie. Für die Fotos haben wir den Boxring eines Sportstudios angemietet, um eine durchgehende Optik zu haben. Ein guter Freund hat dann El Demonio Negro gemimt.

Auch wenn sich im Artwork alles ums Catchen dreht, dreht es sich in euren Texten um andere Themen. Was behandelt ihr in euren Lyrics?

Matty: Eigentlich fast nur Metal-typische Themen. In Songs wie 'Legion Of The Dead', 'Baptized In Fire And Steel', 'Ghost Town' oder 'Final Warning' einen tieferen Sinn zu suchen sollte sich niemand die Mühe machen. Für mich hat Heavy Metal immer auch von seinen Klischees gelebt, und es steht außer Frage, in POWERGAME-Texten ebenfalls reichlich Klischees zu verarbeiten. Ein bisschen Ernst ist hier und da dennoch dazwischen. 'Lucid Dreams' handelt von Träumen, deren Inhalt sich vom Träumenden steuern lässt. Das habe ich schon häufig versucht, aber so richtig mag es mir nicht gelingen. Dennoch verspüre ich eine gewisse Sehnsucht nach einer Welt, die ich nach meinen Wünschen gestalten und in der ich mich einfach fallen lassen kann. Wahrscheinlich bin ich deshalb ein so großer Metal Maniac. 'For Those Who Died' ist ein kleiner Tribut an bereits verstorbene Freunde und Verwandte. Auch wenn sie es vielleicht gar nicht mehr wahrnehmen ist es mir wichtig, ihr Andenken zu erhalten und sie nicht zu vergessen. 'Puppets On A String' handelt von der Serie "Westworld", deren erste Staffel mir einfach sehr gut gefallen und mich zum Nachdenken angeregt hat.

Ich gehe mal davon aus, dass es euch nicht möglich ist, große Touren zu fahren. Sachen wie Pay-To-Play oder sich auf Touren einzukaufen sind ja mittlerweile Standard. Käme so was für euch in Frage, wenn ihr die Zeit und Möglichkeit dafür hättet?

Matty: Würde sich einmal die Chance ergeben, eine nicht allzu lange Tour zu fahren und wir genug Planungsvorlauf hätten, könnte ich mir so etwas durchaus vorstellen. Toursupport zu bezahlen ist ja schon seit Jahrzehnten eine weit verbreitete Sitte, und so manche Tour hätte ohne zahlende Vorbands vielleicht aufgrund schwachen Vorverkaufs nie stattgefunden. Wenn die Randbedingungen fair sind, finde ich das auch alles andere als verwerflich. Die Supports bekommen bei solchen Arrangements meist einen Platz im Tourbus, erhalten gutes Licht und guten Sound, bekommen Catering und können Teile der Backline mitbenutzen. Ist ja jedem selbst überlassen, ob er so etwas machen möchte, aber in den Achtzigern und Neunzigern war ein Support-Slot die praktikabelste Möglichkeit, den eigenen Namen ins Spiel zu bringen. Uns fehlt privat sicherlich das Geld für so eine Aktion, aber negativ sind wir der Sache gegenüber nicht eingestellt. Pay to play ist an anderen Stellen aber aus meine Sicht ein No-Go. Festival-Slots gegen Bezahlung oder diese unsäglichen Emergenza-Geschichten finde ich grausam. Auch ätzend sind die berühmten Door-Deals. Die Band fährt 500 Kilometer für die "Chance" auf einen Gig und bekommt erst dann ein bisschen Spritgeld, wenn der Break Even überschritten ist. Heißt im Umkehrschluss, dass bei einem schlecht beworbenen und dementsprechend besuchten Underground-Gig für die Bands nichts übrig bleibt außer einer kalten Pizza, einer halben Kiste Billigbier und dem ekligen Gefühl, sich prostituiert zu haben. Solche Dinge machen wir seit vielen Jahren nicht mehr, zumindest plus/minus Null sollte drin sein und ist auch nicht zuviel verlangt. Immerhin verbringt man sein halbes Wochenende im Auto und gibt auf der Bühne alles, um die Anwesenden so gut es geht zu unterhalten. Dafür ist ein bisschen Spritgeld, Verpflegung und Unterkunft sicher nicht zuviel verlangt. Wenn es noch ein bisschen Gage obendrauf gibt, ist niemand böse. Zumal das eh in die Aufnahmen der nächsten Scheibe fließt.

Du treibst dich ja nun auch schon länger in der Metalszene rum. Wie siehst du die Szene im Gesamten momentan. Sowohl als Musiker aber auch als Musikkonsument/Fan? Gibt es Dinge die dich besonders aufregen oder auch besonders freuen? imgright

Matty: Die Szene ist heute eine komplett andere als vor 25 Jahren, aber sie ist sicher nicht besser oder schlechter als damals. Das Angebot an guten neuen Bands ist gigantisch, das Entdecken dank Internet sehr leicht. Früher war es romantischer und auch ein bisschen aufregender, neue Bands zu entdecken. Anfang der Neunziger haben wir Bandfotos angeschaut und im nächsten Plattenladen oder CD-Verleih in die Bands reingehört, deren Logos auf den Shirts der Musiker prangten. Wenn ein Kumpel mit ner neuen RUNNING WILD oder MORGOTH vorbeikam, haben wir das in uns aufgesaugt wie eine Bande gieriger Schwämme. Gab es eine neue RAGE oder MORBID ANGEL, wurde wochenlang praktisch nichts anderes gehört, bis man jeden Ton in- und auswendig kannte. Heute hast du innerhalb einer Woche die gesamte Metal-Historie bei Youtube oder Spotify durchgeskipt, für mich Fluch und Segen zugleich. Dennoch gibt es natürlich noch jede Menge echte Leidenschaft für die Musik, und darauf kommt es an. Und wenn die jüngeren Fans heute statt CDs oder LPs lieber Patches sammeln, dann ist das eben eine andere Art, seine Leidenschaft auszuleben. Metal bleibt durch die Fans lebendig, und die vielen neuen Bands sind das Salz in der Suppe. Zumal viele der alten ja leider schon weg sind oder nicht mehr ewig bleiben werden. Ich bin wahnsinnig froh und dankbar, die meisten der wichtigen alten Metal-Bands live gesehen zu haben, aber ich lebe nicht in der Vergangenheit und freue mich auf das, was uns der Metal in den nächsten Jahrzehnten noch so bescheren wird.

Was gibt es, das du mit POWERGAME unbedingt mal erreichen möchtest? Ein spezielle Show spielen zum Beispiel, ein besonderes Festival oder mit einer ganz großen Band ...

Matty: Die Zusammenarbeit mit zwei tollen Labels ist schon eins der Ziele, das ich mir gesteckt hatte. Natürlich träumen wir davon, Festivals wie Keep It True, Headbangers Open Air, Trueheim oder Bang Your Head zu spielen, und ein Support-Slot für IRON MAIDEN wäre auch nicht schlimm [lacht]. Wer weiß, vielleicht geht ja der eine oder andere Wunsch mal in Erfüllung.

Das Jahr neigt sich dem Ende und es Zeit zurückzublicken. Nenne mir bitte den peinlichsten Metal-Moment 2018 und den besten Metal-Moment 2018.

Matty: Der beste Moment ist für mich logisch: POWERGAME hat einen Plattenvertrag bekommen! Davon abgesehen habe ich viele gute Konzerte gesehen und tolle Platten gekauft und gehört. Der peinlichste Moment war leider der offensichtlich mehr oder weniger ungeprobte HEAVY-LOAD-Auftritt auf dem Keep It True. Sicherlich nach HALLOW'S EVE seinerzeit der schwächste KIT-Moment. So etwas tut mir dann auch immer für die Veranstalter leid, die hart daran gearbeitet haben, so einen Auftritt auf die Bühne zu bekommen, dafür sicher nicht eben wenig Geld bezahlen und dann so eine halbgare Nummer präsentiert bekommen.

Matty, vielen Dank für deine Zeit und das Interview. Ich wünsche dir mit POWERGAME und dem neuen Album "Masquerade" viel Erfolg und überlasse dir die letzten Worten.

Matty: Vielen Dank! Ich habe jetzt viel geschrieben und freue mich, wenn der eine oder andere bis hierhin gelesen hat. Hört mal in POWERGAME rein, ich platze fast vor Stolz auf "Masquerade", das möchte ich nur zu gern teilen. Und wenn ihr Bock habt, schaut uns live an. Wenn wir euch gefallen, könnt ihr uns Bier kaufen [lacht]. Danke für das Interview, es hat mir einen Riesenspaß gemacht, die Fragen zu beantworten!

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