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Interview mit NEKROKRAFT von Nekrokraft

Ein Interview von T.Roxx vom 18.09.2018 (652 mal gelesen)
Das aktuelle, sehr starke Album "Servants" war mehr als Anlass genug, den Schweden von NEKROKRAFT erneut auf den Zahn zu fühlen

Als wir das letzte Mal miteinander sprachen, war das kurz nach dem Release von "Will O'Wisp". Wie hat sich die Karriere seitdem für NEKROKRAFT entwickelt?

NEKROKRAFT: Das ist korrekt, das ist jetzt fast zwei Jahre her. Viele Dinge sind seitdem passiert. Vor allem haben wir in Schweden zahlreiche Shows absolviert - hauptsächlich Clubgigs, aber auch einige Festivalshows, darunter das Gefle Metal Festival 2017 und in diesem Jahr das Sweden Rock Festival. Wir haben unser zweites Full-Lenght-Album "Servants" zusammen mit einem blutigen Musikvideo für den Track 'Lechery' veröffentlicht. Wir hatten auch die Gelegenheit, unsere alten Demoaufnahmen auf dem Kompilations-Album "Witches Funeral" erneut zu veröffentlichen, was den Fans die Möglichkeit gibt, die Entwicklung des Sounds und des Songwritings von NEKROKRAFT zu erkennen. Alle diese Aktivitäten wurden von den Fans auf der ganzen Welt - einschließlich der Presse - sehr gut aufgenommen und die Leute beginnen, NEKROKRAFT als vielversprechende Band wahrzunehmen, von der man noch viel erwarten kann.

Fast 18 Monate nach dem Debüt erschien euer neues Album "Servants". Würdet ihr zustimmen, dass sich euer Sound seit dem Debüt weiterentwickelt hat?

NEKROKRAFT: Ja, das denken wir. Der größte Unterschied ist, dass "Will O'Wisp" fast vollständig von Angst geschrieben wurde - mit Ausnahme des Tracks 'Worship'. Auf "Servants" sind wir drei Leute hinter den Songs: Angst, Ghol und DOC. Sound und Songwriting sind also ein bisschen anders als bei "Will O'Wisp". Du bekommst sozusagen mehr von NEKROKRAFT.

Was ist der Hauptunterschied zum vorherigen Album?

NEKROKRAFT: Wie schon gesagt, es haben mehrere Leute an "Servants" mitgeschrieben Der Sound ist dadurch breiter und basiert aus verschiedenen Einflüssen, als wenn es nur einen Komponisten gibt. Im Kern ist "Servants" heavier und mehr "in your face" als "Will O' Wisp"; aber wir haben noch unsere Melodien und symphonsichen Elemente, wenn nicht sogar noch mehr als auf dem letzten Album.

Seid ihr mit den bisherigen Reaktionen von Presse und Fans zu "Servants" zufrieden?

NEKROKRAFT: Absolut, die meisten Reaktionen sind wirklich positiv, was eine Erleichterung für uns ist. Wir waren ein wenig besorgt darüber, was die Leute über den "neuen" Sound denken würden. Es ist großartig zu hören, dass die Fans das Album mögen! Fühlt sich gut an zu wissen, dass Du etwas Gutes geschaffen hast und den richtigen Weg eingeschlagen hast.

Worum geht es in den Texten auf "Servants"?

NEKROKRAFT: Die lyrischen Schwerpunkte auf "Servants" liegen bei Folklore, Mystik und Lebensauffassung. Während Songs wie 'Mouth Ov Ahriman' eine Geschichte über satanische Riten in Babylon erzählen, basiert die lyrische Inspiration bei 'Eternal, I Am' auf eine Mischung aus persönlicher Angst und wertlosem/gottähnlichen Paradoxon. 'Brimstone And Flames' ist ein Paradebeispiel dafür, wie man in seinem eigenen Verstand gottesfürchtig ist, die Umgebung mit Abscheu beobachtet und verurteilt und sich selbst als Retter jeder bösen Seele da draußen auf ein Podest stellt, um Satan zu huldigen.

Wie sehr beieinflusst die Umgebung um euch euer Songwriting, oder taucht ihr beim Schreiben ganz in die Fantasie ein?

NEKROKRAFT: Jeder von uns hat seine eigene Art zu schreiben. Manchmal ist es nur eine Frage der Stimmung. Dann kannst Du innerhalb von Stunden einen neuen Track schreiben. Andere Male kannst Du es nicht fühlen. Das sind die Zeiten, in denen Du alle Licher ausmachst und ein paar Kerzen anzündest und siehst, was Du dann bekommst. Wenn Du Glück hast, stößt du auf Gold. Natürlich hat die Umwelt auch ihren Einfluss auf uns. Alles, was um Dich herum geschieht, wird Deine gefühle beeinflussen und damit das, was Du schreibst. Eine Sache, von der wir denken, dass das jeder andere Musiker genauso sieht, der eigene Musik schreibt, ist, dass es sehr wichtig ist, nach einer Weile wieder auf das geschriebene Stück zurückzukommen. Höre ihn mit neuen Ohren in einer anderen Umgebung. Wenn er immer noch so gut oder gar besser klingt, bist Du auf dem richtigen Weg!

Plant ihr weitere Tourneen oder Festival-Gigs, um euer neues Album zu promoten?

NEKROKRAFT: Wir planen, im November diesen Jahres Deutschland, Belgien, die Niederlande und Dänemark zu besuchen, unsere Buchungsagentur (Swansea Constellation) hilft uns bei der Koordination.

Gibt es da irgendwelche Bands, mit denen ihr gern zsuammen touren würdet?

NEKROKRAFT: Oh ja, da gibt es viele Bands, mit denen wir gern auf Tour gehen würden. IMMORTAL, BEHEMOTH, TESTAMENT, THE GENERATIONS ARMY, VENOM und BLOODBATH sind nur einige von den Bands, mit denen wir gern touren würden.

Was bedeutet euch NEKROKRAFT?

NEKROKRAFT: Zu tun, was Du tun willst. NEKROKRAFT ist eine verdammte Macht, die nicht in einer Kiste bleiben will. Dieses Mal haben wir uns selbst als schwarzen Thrash etikettiert. Aber manchmal ist es mehr Death als Thrash und manchmal ist es mehr Folk als Death. Alles, was wir tun wollen, ist dunkle, schnelle und heavy Musik zu spielen, Bier zu trinken und eine gute Zeit zu haben. Also ist vielleicht der freie Wille und ein kaltes Bier eine gute Antwort?

Möchtet ihr abschließend ein paar Worte an eure deutschen Fans richten?

NEKROKRAFT: Danke für den Support! Trink Bier und flieg den Dämon durch die Grenzen der Hölle!

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