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Interview mit MT von The Spirit

Ein Interview von T.Roxx vom 29.07.2018 (1605 mal gelesen)
Anlässlich der Neuveröffentlichung von "The Sounds From The Vortex" sprachen wir mit MT über die aktuellen Entwicklungen bei THE SPIRIT.

Hallo MT! Glückwunsch zu eurem Album "Sounds From The Vortex", das ja bereits 2017 veröffentlicht wurde. Bist Du nach wie vor zufrieden mit den Songs?

MT: Vielen Dank. Ja, bin ich auf jeden Fall. Ich würde keine Note auf dem Album ändern wollen.

Wenn ich richtig informiert bin, gibt es euch seit 2015. 2017 wurde "Sounds From The Vortex" erstmals veröffentlicht; 2018 folgt nun der Wechsel zum Label Nuclear Blast. Es ist wohl keine Übertreibung, wenn man sagt, dass sich eure Karriere in einem hohen Tempo entwickelt. Wie nehmt ihr als Band die bisherige Entwicklung wahr?

MT: Ein hohes Tempo würde ich es jetzt nicht unbedingt nennen. Eher, dass die Band mit dem Nuclear Blast-Deal einen großen Schritt nach vorne gemacht hat. Die Anfrage von einem so großen und renommierten Label kam etwas überraschend für uns, nachdem wir das Album ja bereits über unser eigenes Label veröffentlicht hatten. Wir wussten natürlich, dass wir ein gutes Album geschaffen hatten, das war dann aber nochmal eine angenehme Bestätigung, dass sich die ganze harte Arbeit gelohnt hat. Momentan läuft es ganz gut für uns und wir freuen uns auf das, was in der Zukunft noch alles kommt.

Für die Leute, die THE SPIRIT noch nicht kennen: Stell Deine Band doch mal kurz vor. Wie ist die Band entstanden, kanntet ihr euch schon vorher, oder ist die jetzige Konstellation durch die Suche nach geeigneten Mitstreitern entstanden?

MT: Die Suche nach geeignete Leuten war sehr schwer. Neben den Fähigkeiten am jeweiligen Instrument muss es auch zwischenmenschlich passen. Los ging es als ich Ende 2015 MS kennenlernte und ihn dafür begeistern konnte, bei THE SPIRIT als Schlagzeuger einzusteigen. Einen so fähigen Drummer zu finden, der nicht schon in zehn anderen Bands spielt, war schon ein kleines Wunder. Wir begannen dann direkt mit dem Songwriting für unser Debütalbum und in der zweiten Hälfte 2016 sind AK (Git.) und AT (Bass) dazugestoßen. Kurz danach haben wir das Iguana Studio gebucht, in welchem wir dann im Januar 2017 mit den Aufnahmen zu "Sounds From The Vortex" begonnen haben.

Sind Mitglieder von THE SPIRIT auch in anderen Bands/Projekten aktiv? Wenn ja, in welchen?

MT: Der ein oder andere betätigt sich musikalisch auch noch anderweitig. THE SPIRIT hat aber für uns alle immer Vorrang vor allem anderen.

Der Einfluss von DISSECTION auf eure Musik ist unüberhörbar, wobei man euch keineswegs als bloßes Plagiat abtun darf. Welche Bands haben den Sound von THE SPIRIT außerdem beeinflusst? Welche Bands hört ihr privat?

MT: Wir haben alle in der Band einen sehr breit gefächerten Musikgeschmack. Das geht von Black- und Death Metal über Rock bis Klassik oder auch elektronische Musik. Früher habe ich persönlich sehr viel Black- und Death Metal gehört, mittlerweile eher weniger. Da werden, wenn mal, die alten Klassiker aufgelegt.

Kommen wir noch einmal zurück zum aktuellen Re-Release von "The Sounds Of The Vortex": Ihr habt für die Wiederveröffentlichung ein neues Covermotiv gewählt. Warum habt ihr das bisherige Cover nicht noch einmal verwendet?

MT: Es hatte sich irgendwie nicht richtig angefühlt, das Cover von der Erstpressung zu übernehmen. Diese Version, sollte etwas Besonderes bleiben und sich nicht nur über einen Labelcode auf der Rückseite vom Re-Release unterscheiden.

Von welchen Themen handeln die Texte? Gibt es so etwas wie ein roter Faden, oder steht jeder Song für sich allein?

MT: Die Lyrics der Songs stehen für sich alleine. Näher auf den Inhalt eingehen möchte ich aber nicht. Wer daran interessiert ist, soll sich selbst mit den Lyrics befassen und sich seine eigenen Gedanken machen.

Wie läuft bei euch das Songwriting ab? Gibt es einen zentralen Songwriter bei THE SPIRIT, der die Grundgerüste vorgibt, oder entstehen die Songs ganz klassisch im Proberaum durch das Zusammenspiel der kompletten Band?

MT: Ich bin überhaupt kein Freund von jammen im Proberaum, wenn es um das Schreiben von neuen Songs geht. Dafür muss ich alleine sein, brauche Ruhe und sehr viel Zeit. Wenn ich einen Song fertiggestellt habe, treffen wir uns im Proberaum und arbeiten das Schlagzeug aus.

Wenn man eure Facebook-Page verfolgt, so kommen nach und nach neue Live-Termine hinzu. Ist es schwierig, das "Brötchen-Verdienen" mit dem Wunsch nach einer ausgiebigen Live-Präsenz zu vereinbaren?

MT: Wenn du bei Nuclear Blast unterschreibst und die Band weiter pushen willst, dann musst du natürlich auch live präsent sein. Das war uns vorher allen schon klar und dementsprechend wurde alles so geregelt, dass das Touren kein Problem mit dem Privatleben verursacht.

Ihr spielt ja dieses Jahr u. a. auch auf dem Party.San Open Air. Habt ihr da die Zeit, auch Auftritte anderer Bands zu sehen und wenn ja, auf welche Bands freust Du Dich besonders?

MT: Drei von uns werden schon am Donnerstag extra anreisen, um EMPEROR zu sehen. "Anthems…" ist für mich eines der größten Black Metal-Alben aller Zeiten und da das komplette Album gespielt wird, werde ich mir das nicht entgehen lassen.

Vielen Dank für das Interview und ich freu mich auf euren Auftritt auf dem Party.San!

MT: Wir haben zu danken. Man sieht sich in Schlotheim.

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