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Enuff Z'nuff - Diamond Boy

Review von des vom 21.08.2018 (2353 mal gelesen)
Enuff Z'nuff - Diamond Boy In ihrer sehr wechselhaften Karriere legen ENUFF Z'NUFF mit "Diamond Boy" ihr bereits vierzehntes Album vor. Gegründet wurde die Band bereits 1984, damals noch unter dem Namen ENOUGH Z'NUFF, von Sänger Donnie Vie und Bassist Chip Z'Nuff. 1989, mit ihrem ersten Major-Deal der Veröffentlichung ihres Debüts erfolgte die Umbenennung in ENUFF Z'NUFF. In den Jahren ihres Bestehens gab es unzählige Besetzungswechsel, einziger Fixpunkt und verbliebenes Gründungsmitglied ist Chip Z'Nuff, selbst Sänger Donnie Vie, der die Band über lange Jahre begleitet hat, ist nicht mehr mit von der Partie. Daher übernimmt Chip Z'Nuff neben dem Bass auch den Gesang auf dem neuen Album, die Gitarre wurde von Tory Stoffregen eingespielt, der (mit einer Unterbrechung) seit 2008 Bandmitglied ist. Neu an Bord sind Tony Fenelle (Gitarre) und Daniel B. Hill an den Drums.

Optisch macht "Diamond Boy" schon gut was her, das Cover ist pfiffig und durchaus kraftvoll. Doch was bringt die Musik, die in Beginnjahren Probleme bei der Charakterisierung gemacht hat - man las da was von Glam Rock und Power Pop? Geglückt ist der Einstieg mit dem choralen Intro und den ersten Lo-Fi-Takten vom Titelsong 'Diamond Boy', der dann vom kraftvollen Einsatz von Bass und Drums hinweggefegt wird und einem durchaus moderneren Sound Platz macht. Eines wird klar: Mit dem Gesang von Chip Z'Nuff nähert man sich mehr denn je den BEATLES an, "Diamond Boy" fühlt sich wie eine (Hard-)rockige Version der Pilzköpfe an, das weniger bei einer Ballade wie 'Down On Luck' (bei den Balladen schlafen mir die Füße ein), aber vielmehr bei den rockigen Nummern wie 'Fire & Ice'. Wer hier oben "modern" liest, braucht aber keine Angst zu haben, auch wer es traditionell mag, wird gut bedient, man höre in die Schunkelnummer 'Love Is On The Line' rein.

"Diamond Boy" ist eine gute Mischung aus rockigen Nummern und BEATLES-Flair, gepackt in ein modernes Soundgewand. Was mir weniger gefällt, ist der Gesang, der irgendwie klingt wie durch das Telefon aufgenommen, auch die vielen "Ahh-Ohh"-Chöre sind nicht mein Ding. Die flotten Nummern gehen mit Sicherheit besser ins Ohr, als die da und dort eingestreuten Balladen. In Summe passt aber die Mixtur und für Abwechslung ist gesorgt.

des

Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Transcendence
02. Diamond Boy
03. Where Did You Go
04. We’re All The Same
05. Fire & Ice
06. Down On Luck
07. Metalheart
08. Love Is On The Line
09. Faith, Hope & Luv
10. Dopesick
11. Imaginary Man
Band Website: www.enuffznuff.com
Medium: CD
Spieldauer: 47:00 Minuten
VÖ: 10.08.2018

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