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Iron Griffin - Iron Griffin

Review von baarikärpänen vom 26.11.2017 (3018 mal gelesen)
Iron Griffin - Iron Griffin Was macht der geneigte Stöckchenschwinger, wenn er bei seiner Hauptband nicht ausgelastet ist? Er verbringt seine freie Zeit damit, eigene musikalische Ideen aufs Band zu zimmern. Oskari Räsänen, der ansonsten bei den finnischen Hopefuls MAUSOLEUM GATE hintern den Kesseln hockt, veröffentlicht mit "Iron Griffin" die erste EP seiner Nebenspielwiese IRON GRIFFIN. Ähnlich wie Tommi Varsala bei TYFON'S DOOM hat Räsänen alle Fäden in der Hand, lediglich mit Toni Pentikäinen einen Sänger dazugeholt.

Die Unterschiede zu MAUSOLEUM GATE sind dann auch nur marginal. Wie seine Hauptband, bedient sich Räsänen aus dem reichhaltigen Fundus des Hard Rock der 70er Jahre und ganz frühen Bands der NWOBHM, gemeinhin auch manchmal Proto-Metal genannt. IRON GRIFFIN machen ihre Sache wirklich nicht schlecht. Vor allem Pentikäinen passt mit seinen hohen Vocals recht gut zum Sound der Band. Apropos Sound, der ist, ausgehend davon, dass Räsänen alles in Eigenarbeit zurechtgebogen hat, ganz gut gelungen. Und weil er gerade schon dabei war, hat Räsäsnen auch gleich noch das Cover-Artwork gestaltet. Frech ist allerdings der Hinweis des Labels, IRON GRIFFIN würden Metal in der Schnittmenge von MERCYFUL FATE ("Melissa"-Phase) und NWOBHM spielen. Den Diamanten-König und seine Mannen höre ich hier zu keiner Sekunde. Na gut, man könnte den Vergleich wohlwollend absegnen, wenn man sich nur auf die zum Teil falsettoartigen Vocals beziehen würde. Aber das war's auch schon. Vielmehr höre ich da eher, vor allem im abschließenden Longtrack 'Lord Inquisitor', eine Menge URIAH HEEP (minus der HEEP'schen Orgeleien). Episch darf es gerne auch mal werden, wie in 'Metal Conquest'. Absolutes Highlight der vier Songs (plus Intro) ist auf alle Fälle 'Message From Beyond'. Insgesamt ist IRON GRIFFIN ein recht kurzweiliger (leider auch sehr kurzer) Appetithappen gelungen. Wer gut auf Räsänens eigentliche Hauptspielwiese MAUSOLEUM GATE oder auch MIDNIGHT RIDER kann, wird auch an IRON GRIFFIN gefallen finden.

Wer weiß, vielleicht hat Räsänen ja noch weitere Songs in petto und es dürfte spannend werden, wie sich das Ganze dann auf Albumlänge, mit einer richtig professionellen Produktion, anhört.



Gesamtwertung: 7.0 Punkte
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Trackliste Album-Info
01. Intro
02. Message From Beyond
03. Metal Conquest
04. Journey To The Castle Of King
05. Lord Inquisitor
Band Website: www.facebook.com/irongriffinmetal
Medium: EP
Spieldauer: 18:02 Minuten
VÖ: 17.11.2017

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