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Shadowside - Shades Of Humanity

Review von Opa Steve vom 15.08.2017 (2362 mal gelesen)
Shadowside - Shades Of Humanity Bei der Band SHADOWSIDE fällt vor allem zuerst die interessante internationale Besetzung ins Auge. Die Band stammt ursprünglich aus Brasilien, kann sich aber seit 2015 damit rühmen, dass der Schwede Magnus Rosen (ehemaliges Ausnahmetalent im Dienste HAMMERFALLs) bei den Brasilianern den 4-Saiter bedient. Ob er dafür nach Brasilien gelegentlich übersiedelt, oder die Band in Schweden lebt, darüber schweigt sich der Infoflyer leider aus. Ich stelle es mir aufgrund der räumlichen Trennung jedenfalls interessant vor, aber in Zeiten schneller Datenkommunikation könnte ich mir sogar ein Songwriting auf Distanz bis hin zu gemeinsamen Proben "online" vorstellen.

Bei dem Material auf "Shades Of Humanity" spielt Magnus allerdings sehr zurückhaltend und songdienlich, was bei dem eingängigen Power Metal der Band auch anzuraten ist. Ganz reinrassig ist dieser Power Metal allerdings nicht, denn die Band hat schon einen deutlichen Hang zu diversen vielversprechenden Modernisierungsmaßnahmen in Richtung Airplay. Das kann manchmal auch eine Spur zu viel sein. Beim Opener 'Fail' geht der Refrain z. B. in eine sehr poppige Richtung, 'What If' addiert groovige Downbreak-Riffs und elektronische Loops, und die käsigen Keyboards bei 'Drifter' sind ein Punkt, der wirklich unnötig war. Allerdings wird man in gleichnamigem Song am Ende noch durch ein formidables Gitarrensolo entschädigt, was die Keyboard-Passagen glücklicherweise vergessen macht. Ansonsten ist der Stil der Band wie schon gesagt extrem eingängig, ich würde ihn dennoch nicht als unspektakulär bezeichnen. 'Stream Of Shame' mag ein bisschen zu simpel sein, aber Eingängigkeit ist bei dieser Art von Musik ja nicht etwas grundlegend Falsches. Dafür machen die Songs abseits der stilistischen kleinen Unsicherheiten nicht viel falsch, und vor allem ist Frontfrau Dani Nolden mit einem großartigen Organ gesegnet. Sie beherrscht die geschmetterten Höhen, ohne in den Opernsopran zu fallen, hat aber auch ansonsten in allen Stimmlagen eine tolle Power, trifft die Töne und hat dabei auch noch wahrnehmbaren Ausdruck in der Stimme, die gerne auch wild und rau wird.

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. The Fall
02. Beast Inside
03. What If
04. Make My Fate
05. Insidious Me
06. The Crossing
07. Stream Of Shame
08. Parade The Sacrifice
09. Drifter
10. Unreality
11. Alive
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 45:28 Minuten
VÖ: 28.07.2017

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