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Tytan - Justice Served

Review von baarikärpänen vom 06.06.2017 (1951 mal gelesen)
Tytan - Justice Served Einige zählen TYTAN ja noch zu den letzten Zuckungen der NWoBHM. Es gibt aber auch eine Menge, die das nicht so sehen. Was aber, ohne Diskussionen, total NWoBHM ist, ist Kevin Riddles, der TYTAN kurz nach seinem Abgang von ANGEL WITCH aus der Taufe hob. Klar, die ersten Lebenszeichen von TYTAN stammen aus dem Jahr 1982. Aber es dauerte dann doch geschlagene drei Jahre, bis zum ersten (und bisher einzigen) Album "Rough Justice". Und das wollte dann eben nicht so ganz in die Schablone NWoBHM passen, weil die Keyboards sehr dominierend waren. Und es passte irgendwie überhaupt nicht in die damalige Zeit, die von Speed Metal oder Thrash dominiert war. Nichtsdestotrotz zählen es viele heute noch zu den vergessenen Perlen. Ganz einfach, weil das Songwriting sehr stark war.

Und nun schreiben wir das Jahr 2017 und Kevin Riddles ist zurück mit TYTAN. Nach den Reunion-Shows im letzten Jahr (u. a HOA), bei denen man die Gelegenheit nutzte und neue Songs in die Setlist einbaute, war es also nur eine Frage der Zeit bis zum jetzigen Release. Drei der damals vorgestellten Songs finden sich auch auf dem neuen Dreher "Justice Served" ('Reap The Whirlwind', 'Fight The Fight' und 'Billy Who?'). Obwohl damals schon recht positiv aufgenommen, sind sie nicht mal die Highlights auf "Justice Served". Was mit einem geschmackvollen Intro beginnt, entwickelt sich im weiteren Verlauf zu einem Parforce-Ritt durch fast sämtliche Schattierungen, die traditioneller Metal zu bieten hat. Egal, ob man voll ins Mett haut, wie bei 'Spitfire' ( geiles Galoppel-Drumming) oder mal mit dem akustischen 'Midnight Sun' den Fuß vom Pedal nimmt, dem rock'n'rolligen 'One Last Detail' oder der geschickt sich aufbauenden Halb-Ballade 'Worthy Of Honour'. Abwechslung ist Trumpf. Selbst der Fakt, dass der damalige, bockstarke, Sänger Karl Swan nicht mehr mit an Bord ist, ist zu verkraften. Kevin Riddles erledigt auch den Job mit Bravour. Toll auch das Cover, das man zwar cheesy finden kann, aber einen direkten Bezug zur graphischen Gestaltung von "Rough Justice" hat.

Irgendwie ist es so, als ob es diese Pause von 32 Jahren zwischen den beiden TYTAN-Scheiben nie gegeben hätte. "Justice Served" hätte glatt auch 1986 als direkter Nachfolger durchgehen können. Und für die Qualität der Scheibe spricht ebenso, dass "Justice Served" auch im Jahre 2017 absolut seine Berechtigung hat und keinen enttäuschen wird.

Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Intro
02. Love You To Death
03. Fight The Fight
04. Spitfire
05. Reap The Whirlwind
06. Midnight Sun
07. Forever Gone
08. Billy Who?
09. Hells Breath
10. One Last Detail
11. Worthy Of Honour
12. The Cradle
Band Website: www.facebook.com/TytanOfficial
Medium: CD
Spieldauer: 48:00 Minuten
VÖ: 26.05.2017

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06.06.2017 Justice Served(8.0/10) von baarikärpänen

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