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Silver Bullet - Screamworks

Review von Cornholio vom 18.09.2016 (1885 mal gelesen)
Silver Bullet - Screamworks Horror-Fans aufgepasst! Auf ihrem Debüt "Screamworks" thematisieren die SILVER BULLETS ausschließlich Geschichten aus dem Horror- und Splatter-Genre.

Ehrlich gesagt, wenn ich das vorher gewusst hätte, wäre der Kelch vermutlich an mir vorübergegangen, aber man muss ja nicht zwingend überzeugter Filmfan sein, um die Musik zu beurteilen. Und die Musik ist ordentlich, erinnert vorwiegend an ICED EARTH oder BRAINSTORM, womit der Stil schon abgesteckt sein sollte; SILVER BULLETS spielen recht straighten Power/Heavy Metal, punktuell hier und da mit ein paar Keyboards aufgepeppt.

Schon der Opener 'Slaughterhouse' kann überzeugen, das fast siebeneinhalb Minuten lange 'The Rite' erinnert durch die hohe Zweitstimme teilweise an KING DIAMOND, diese Verknüpfung zwischen dem King und der Horror-Thematik ist sehr gut gelungen. Nach dem ebenfalls starken, aber kompakterem 'Buried Alive' flacht die Scheibe jedoch etwas ab bzw. plätschert so dahin. 'More Than Meets The Eye' lasse ich noch halbwegs durchgehen, aber der Chorus kommt etwas langweilig daher. Diese Durststrecke könnte daran liegen, dass den Finnen irgendwie der Wiedererkennungswert fehlt. Gegen Ende nehmen die Songs wieder mehr Fahrt auf. 'Soul Apart' erinnert im Refrain etwas an HELLOWEEN und Co., das kurzweilige, aber doch über acht Minuten lange 'Within The Dark' fungiert als Rausschmeißer, das Outro hätte auch direkt aus einem Horror-Streifen kommen können. Als Bonus gibt es mit 'Burns Inside' noch eine Ballade, die mit ein paar Gänsehautmomenten gespickt ist.

Mehrmals fühle ich mich zehn bis 15 Jahre zurückversetzt, der Band hätten die späten Neunziger oder frühen Nullerjahre besser gestanden, aber was will man machen? Vermutlich würde das Quintett heute in einer Liga mit beispielsweise PRIMAL FEAR spielen.

Stellt euch vor, ihr wärt auf einem Konzert, die Vorband wäre vorbei und die Roadies bauen für die Hauptband um. Aus dem Boxen dröhnt Musik, die nichts Schlechtes an sich hat, aber man wartet halt auf den Main Act. Genau hier könnten SILVER BULLET laufen. Solide, tut nicht weh, man wippt/nickt im Takt mit, holt sich ein Bier (oder auch zwei) und freut sich auf das bevorstehende Konzert.

Insgesamt ist "Screamworks" eine solide bis gute Scheibe mit einem kleinen Durchhänger in der Mitte, aber auch nichts, was man nicht anderswo schon mal gehört hat.


Gesamtwertung: 7.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Slaughterhouse
02. Tormentor
03. The Rite
04. Buried Alive
05. More Than Meets The Eye
06. The Resurrected
07. Under The Spell
08. Life Undone
09. Soul Apart
10. Within The Dark
11. Burns Inside (Bonus Track)
Band Website:
Medium: CD
Spieldauer: 57:23 Minuten
VÖ: 16.09.2016

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