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Trick Or Treat - Rabbits' Hill Pt. 2

Review von Cornholio vom 16.07.2016 (2093 mal gelesen)
Trick Or Treat - Rabbits' Hill Pt. 2 "Süßes, sonst gibt's Saures", wer kennt das nicht? Inspiriert vom US-Gruselfest Halloween haben TRICK OR TREAT auch namentlich einen gelungenen Querverweis gefunden. Das Quintett eifert den Kürbisköpfen nun schon seit fast 15 Jahren nach, anfangs sogar als reine Coverband. Mittlerweile haben die Italiener das vierte eigenständige Studioalbum veröffentlicht, und sie klingen fast mehr nach HELLOWEEN als die deutschen Urgesteine selbst. Instrumental gibt es ja diverse Bands, die in diese Richtung gehen, aber mit Alessandro Conti haben TRICK OR TREAT einen Sänger in ihren Reihen, der dem guten Michi Kiske sehr nahe kommt.

Faszinierend, wie die Band nach ihren Vorbildern klingt, sogar nach einsetzen des Gesangs lässt das nur marginal nach. Nun gut, die Growls beim Opener 'Inle' (The Black Rabbit Of Death)' sind dann schon etwas verwirrend, aber man hört definitiv, aus welcher Ecke die Band ihre Inspiration bezieht. Nachdem im Opener quasi das Gaspedal gar nicht mehr losgelassen wird, wird beim zweiten Song 'Together Again' nicht mal die Gitarre eingestöpselt, sehr (zu?) ruhig das Ganze, balladesk ist da fast schon untertrieben. Aber glücklicherweise dauert der Song nicht mal drei Minuten. 'Cloudrider' hingegen lässt das Herz des geneigten Power Metallers höher schlagen. Tolle Struktur und ein großartiger Refrain, der einen nicht mehr loslässt. Auch die Power-Ballade (diesmal mit Strom) 'Never Say Goodbye' (Duett mit Sara Squadrani von ANCIENT BARDS) ist zwar etwas kitschig, aber das gehört auch dazu.

Nach dem ebenfalls starken 'The Great Escape' kommt es zu einem Überraschungsmoment. Als Gastsänger für 'They Must Die' konnte Tim "Ripper" Owens (ex-JUDAS PRIEST, ex-ICED EARTH) engagiert werden, dessen Stimme den Song zu etwas ganz Besonderem macht. Nach dem kurzen Instrumental 'Beware The Train' folgt mit 'United' das nächste Highlight. Auch hier konnte sich die Band Verstärkung für's Mikro holen, Tony Kakko von SONATA ARCTICA verstärkt Conti bei dem Song, der auch aus der Feder der Finnen hätte stammen können. Auch hier geht der Chorus wieder direkt ins Ohr. Der mit fast elf Minuten längste Track 'The Showdown' ist vielleicht einen Tick zu lang geraten, aber auch hier hat der Refrain Ohrwurm-Charakter.

Alles in allem ist "Rabbits' Hills Pt. 2" ein starkes Album, das den Kürbis-Anbetern durchaus ihren großen Durchbruch bescheren könnte. Genre-Fans jedenfalls machen hier definitiv nichts falsch!


Gesamtwertung: 8.0 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood blood dry dry
Trackliste Album-Info
01. Inle' (The Black Rabbit of Death)
02. Together Again
03. Cloudrider
04. Efrafa
05. Never Say Goodbye
06. The Great Escape
07. They Must Die
08. Beware The Train
09. United
10. The Showdown
11. Last Breath
Band Website: www.trickortreatband.com/
Medium: CD
Spieldauer: 59:42 Minuten
VÖ: 08.07.2016

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16.07.2016 Rabbits' Hill Pt. 2(8.0/10) von Cornholio

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