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Abused Majesty - Serpenthrone

Review von Opa Steve vom 29.03.2005 (3759 mal gelesen)
Abused Majesty - Serpenthrone Düsteres Collagenbooklet, verstörend grobe Memberpics mit Nieten, Grimm und allem was dazugehört. Hey, hier ist Black Metal angesagt. Und die Vorlage der Polen ABUSED MAJESTY ist auch rasch ausgemacht: EMPEROR stehen hier wohl nicht nur auf dem Shirt von Klampfer Socaris, sondern wurden zudem noch dem Grafiker als Coverbeispiel vorgelegt und spukten natürlich auch beim Songwriting durch die Köpfe.

Der Black Metal ist symphonisch, kalt, schnell, und Samoth's Extrem-Obertöne, die er auf den letzten EMPEROR-Alben perfektionierte, wurden exakt kopiert und stilsicher in die Riffs eingebaut. Selbst wenn ich aufgrund dieser Plagiatvorwürfe vorsichtig die Augenbrauen heben muss ist dennoch festzustellen, dass der Opener 'A Dream Of Sleeping Warriors' treffsicher und gut an das gute alte EMPEROR Material anknüpft - auch wenn die progressive Klasse der letzten Werke der norwegischen Kult-Heroen natürlich nicht erreicht wird.

Leider währt diese Freude nicht lange, denn nach dem wüst breakenden Opener kehrt viel nichtssagendes Standardmaterial in die Songs ein. Natürlich hämmern die Drums weiter ihre Blastbeats, und auch die Saitenfraktion konstruiert darauf mehrstimmige Läufe am Reißbrett. Aber der Spirit fehlt einfach. Zu zahm sind die Riffs nach dem nordischen Black Metal Lehrbuch konzipiert und schaffen es nicht, trotz sauberen Spiels, solider Komposition und ausreichender Abwechselung den Hörer so richtig mitzureißen. Streckenweise fühle ich mich an DIMMU BORGIRs ebenfalls recht handzahme Scheibe "Enthrone Darkness Triumphant" erinnert, die an dem gleichen Problem litt. Eine Handvoll stimmungsvoller Grundharmonien zu nehmen und etwas über die verschiedenen Instrumente aufzulockern und zu verzieren zeugt zwar von einem vorhanden Verständnis der Musiktheorie, aber Musik muss auch aus dem Bauch kommen.

Positiv ist der Scheibe anzurechnen, dass sich ABUSED MAJESTY spieltechnisch überhaupt keine Blöße geben. Alles ist routiniert und sauber, und die Produktion tritt ordentlich Arsch. Auch die Keyboards halten sich angenehm im Gesamtsound zurück, so dass man von einer äußerlich runden Sache sprechen kann, der aber leider die Seele fehlt. Beim nächsten Songwriting einfach mal etwas den Kopf abschalten und in sich hören.

Gesamtwertung: 6.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
A Dream Of Sleeping Warriors
The Path Of Sword
Reviving Of The Master Of The Dead
The Crown Of The Serpentine King
The Fall Of Black Fortress
A Burning Army
Upon The Throne Of Serpents
Ravens Brought Them Victory
The Inferno That Took His Life
The Epilogue
Band Website: abusedmajesty.rockmetal.art.pl
Medium: CD
Spieldauer: 37:00 Minuten
VÖ: 00.00.0000

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29.03.2005 Serpenthrone(6.5/10) von Opa Steve

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