Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2021
Headbangers Open Air 2021 (Corona Edition)

Ironhammer Festival 2021

Thunder - Wonder Days

Review von Stormrider vom 05.03.2015 (2820 mal gelesen)
Thunder - Wonder Days Sechs Jahre ist es mittlerweile her, dass THUNDER mit "Bang!" ein akustisches Lebenszeichen an die Hard Rocker der Welt verschickten. In schnelllebigen musikalischen Zeiten wie diesen, kann man also bei dem nun vorliegenden "Wonder Days" fast schon von einem Comebackalbum sprechen.

Eröffnet wird der Elftracker vom stärksten Song, dem Titeltrack, was sich zugleich als Segen und Fluch erweist. Segen, weil 'Wonder Days' ein astreiner Hard Rock-Groover ist, der mit einem großen Refrain, tollen Soli und einer einprägsamen Melodie aufwarten kann und damit die eigene Stimmung sofort um ein Level anhebt. Fluch deshalb, weil damit die Messlatte für die nachfolgenden Songs sogleich recht hochgelegt und der beste Track bereits platziert ist, sodass man im Laufe der knapp 50 Minuten immer darauf wartet, einen ähnlich starken Song zu hören. Natürlich gibt es noch weitere Highlights, wie z. B. die unkitschige und wunderschöne Ballade 'Broken' oder das nach vorne treibende 'The Prophet', was mich im Riffing teilweise sehr an 'Barracuda' von HEART erinnert. Aber an die Klasse des Titeltracks reicht kein anderer Song auf "Wonder Days" heran.

Alles in allem haben THUNDER ein Album am Start, was durch seinen satten, warmen und erdigen Sound und seine, im positiven Sinne, sehr erwachsenen Songs besticht. Hier hat der Hörer nie das Gefühl, dass ältere Herren nochmal versuchen wahnsinnig jugendlich zu wirken, aber die Briten laufen auch nie Gefahr in die Altherrenschublade gesteckt zu werden. Nein, das Songmaterial ist ganz einfach zeitloser, bluesig angehauchter, klassischer Hard Rock großbritannischer Prägung. Eben das was THUNDER schon immer gemacht haben, ohne damit je den ganz großen Wurf gelandet zu haben. Leider haben sich auch ein paar durchschnittliche Nummern auf den Rundling geschlichen, die man genauso schnell vergisst, wie man sie gehört hat. Da kann auch die Stimme von Danny Bowes nicht drüber hinwegtäuschen, der weiterhin mit einer der erdigsten, whiskeygetränkten Bluesrockstimmen gesegnet ist und damit jeden Song grundsätzlich hörenswert macht.

Fazit: THUNDER machen das, was sie können, wagen keine wirklich großartigen oder unnötigen Experimente und liefern eine erdige, grundehrliche und solide Classic Rock-Scheibe ab, die sich jeder Fan des Rock der 70er und 80er problemlos wird anhören können.

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Wonder Days
02. The Thing I Want
03. The Rain
04. Black Water
05. The Prophet
06. Resurrection Day
07. Chasing Shadows
08. Broken
09. When The Music Played
10. Serpentine
11. I Love The Weekend
Band Website: www.thunderonline.de
Medium: CD
Spieldauer: 48:19 Minuten
VÖ: 13.02.2015

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

31.01.2016 All You Can Eat - Live At RaKvon Elvis

11.02.2017 Rip It Up(7.0/10) von Stormrider

11.04.2018 Stage(8.5/10) von Stormrider

14.06.2009 The EP Sessions(8.0/10) von InsaneBrain

05.03.2015 Wonder Days(7.5/10) von Stormrider

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!