Letzte Reviews





Festival Previews
Festival Reviews 2021
Headbangers Open Air 2021 (Corona Edition)

Ironhammer Festival 2021

Exodus - Blood In, Blood Out

Review von des vom 25.11.2014 (2700 mal gelesen)
Exodus - Blood In, Blood Out Das ging ja schnell. Zu Beginn des Jahres hat der frühere langjährige EXODUS-Sänger Zetro Souza noch sein aktuelles HATRIOT-Album vorgestellt, in dem er wieder mit seinen Söhnen klassischen Bay Area-Thrash bekloppt hat. Dass der Kontakt zu seinen früheren Bandkollegen und sein Netzwerk nie abgerissen ist, erzählte uns Zetro im Interview zur HATRIOT-Platte. Daher überrascht es einigermaßen, dass EXODUS ihren auch langjährigen Sänger Rob Dukes verabschiedet haben und Steve "Zetro" Souza anscheinend kurzfristig zu seiner Altband zurückgekehrt ist und sogar deren neues Album eingesungen hat.

Und wie ist "Blood In, Blood Out"? Erst einmal gilt es das nervigste Plattenintro des Jahres zu überstehen, mit Gepiepse und schmerzhaften Gepfeife im Kopfhörer. Doch wenn das geschafft ist, legen EXODUS wieder ein fettes Bay-Area-Thrash-Brett hin, das frisch wie gerade eben geschlüpft klingt. Klar, Souza singt/kreischt ganz anders als Dukes - und irgendwie mag ich seine Stimme nicht so sehr - aber er drückt der Platte mit seinem Reibeisenorgan, das nur in den Refrains durch Gangshouts geglättet wird, signifikant seinen Stempel auf. Auch der Rest der Crew weiß zu überzeugen, Altus und Holt an den Gitarren überzeugen und Basser Jack Gibson spielt sich ziemlich markant in den Vordergrund.

Auch die Songs an sich wissen zu überzeugen; ein Gitarrenduell à la 'Salt The Wound' (mit einem Gastsolo von Band-Mitbegründer und METALLICA-Klampfer Kirk Hammett) treibt jedem Thrash-Fan Freudentränen in die Augen und auch ansonsten werden keine Kompromisse in Form von balladesken Tönen oder Melo-Einlagen eingegangen, sondern einfach geradlinig drauflosgeruppelt. Einige der Songs wie 'Body Harvest' oder 'Btk' landen dabei über der Sechsminutenmarke, was genügend Raum für ausgiebige, aber dennoch absolut songdienliche, Instrumentalspielchen lässt. Für mich absolutes Highlight der Platte ist 'Btk', das im gehobenen Midtempo angesiedelt ist und einfach nur lässig groovt. Nicht vergessen sollte man auch 'Numb', das mit einem ziemlich queren Gitarrenriff aufhören lässt.

Gute Zeiten für EXODUS-Fans, zumindest diejenigen, die auch mit der Stimme von Zetro Souza etwas anfangen können. Mit "Blood In, Blood Out" und der HATRIOT-Platte "Dawn Of The New Centurion" stehen nun zwei Platten in den Läden, die sich beide auf ähnlichem Niveau befinden. EXODUS-Fans sollten in "Blood In, Blood Out" reinhören; ob man sich die Platte allerdings als Vinyl in den Plattenschrank stellen will, ist ob des ekelig-abstoßenden Artworks wiederum fraglich.

des

Gesamtwertung: 7.5 Punkte
blood blood blood blood blood blood blood dry dry dry
Trackliste Album-Info
01. Black 13 6:21
02. Blood In Blood Out 3:42
03. Collateral Damage 5:27
04. Salt The Wound 4:24
05. Body Harvest 6:28
06. Btk 6:56
07. Wrapped In The Arms Of Rage 4:30
08. My Last Nerve 6:10
09. Numb 6:13
10. Honor Killings 5:42
11. Food For The Worms 6:21
Band Website: www.exodusattack.com/
Medium: CD
Spieldauer: 63:00 Minuten
VÖ: 10.10.2014

Besucher-Interaktion

Name:
Kommentar:
(optional)
Meine Bewertung:
(optional)
(Hinweis: IP-Adresse wird intern mitgespeichert; Spam und Verlinkungen sind nicht gestattet)

Artikel über soziale Netzwerke verbreiten



Reviews

25.11.2014 Blood In, Blood Out(7.5/10) von des

22.11.2021 Persona Non Grata(9.0/10) von Damage Case

Liveberichte

20.12.2003 Gießen (Hessenhallen) von Eisenbrecher

13.10.2003 Essen (Zeche Carl) von TexJoachim

Album des Augenblicks
Volltextsuche
Schaut mal!