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Forest of Shadows - Departure

Review von Krümel vom 12.12.2004 (4396 mal gelesen)
Forest of Shadows - Departure Forest of Shadows ist ein Ein-Mann-Projekt. Der Schwede Niclas Frohagen zeigt sich verantwortlich für alle Instrumente, Kompositionen, das Recording und den Mix. Er selbst bezeichnet seine Musik als Melodic Doom Metal. Komponiert wurde das Ganze von 2000-2002 (zusammen mit dem damaligen Mitstreiter Micce Anderson), wobei der Track „November Dream“ bereits 1997/1998 geschrieben wurde. (Re-) Arrangiert hat Niclas die Lieder zwischen 2002-2004.
Wenn man auf die Tracklist schaut, könnte man das schwarz-weiße Teil leicht für eine Mini-CD halten. Jedoch hat es eine Spielzeit von sage und schreibe über einer Stunde!

Auf der Scheibe sind 5 lange Tracks zu finden. Der erste beginnt mit waberndem Klavier-/Synthie-Sound. Der Gesang ist sehr dünn, leicht traurig und melancholisch, aber ohne jede Abwechslung. Daher wird der Song schon nach einer Minuter sehr langweilig.
Überraschenderweise lässt das zweite Lied von der Melodie her sofort stark an My Dying Bride denken, es wird jedoch schnell klar, das hier das „Gefühl“ und die Klasse dahinter fehlen. Mitten im Song wechselt der bis dahin klare Gesang zu Grunts und umgekehrt. Auch druckvollere und schnellere Schlagzeugpassagen bringen etwas Abwechslung. Gegen Ende jedoch führt alles wieder zurück zum eintönigen Sound.
Der dritte Track ist ein Instrumentalstück, das sehr farblos wirkt. Es kommt mir vor wie ein Pausenfüller, ohne jegliche Motivation. Da ist der Titel Programm: Bleack Dormition.
Der vierte Song beginnt mit verzerrten Gitarren und ebensolchem Gesang. Erinnert mich stellenweise an den uralten schiefen Quorthon (R.I.P.) Gesang. Langsame Grunts und sogar Doublebass sind von Zeit zu Zeit zu hören, daher wirkt die Musik hier mal etwas aggressiver. Wie schon beim zweiten Lied wird's auch hier zum Ende hin wieder ziemlich eintönig.
Titel fünf klingt stellenweise dumpf, als wäre er in einem Karton aufgenommen worden. Der Gesang ist wieder ziemlich schwach. Zwar werden auch hier die Grunts und der Doublebass eingesetzt, aber neben dem ersten Lied ist dies das schwächste der CD.

Die Melodien der Songs sind teilweise recht interessant, aber sobald gute Ansätze zu erkennen sind, wechselt alles wieder zu der Eintönigkeit, die doch sehr langatmig und langweilig ist. Der Sound ist m.E. nicht gut gelungen. Die Gitarren kommen zu grell rüber, wohin gegen der Gesang sehr dünn und leise ist. Er verliert sich neben den anderen Instrumenten bzw. den Samples. Es fehlt der Druck und alles wirkt irgendwie steril.
Die Musik ist bestens geeignet, um depressiv zu werden - falls man es nicht schon vorher war.

Gesamtwertung: 2.0 Punkte
blood blood dry dry dry dry dry dry dry dry
Trackliste Album-Info
Sleeping Death
November Dream
Bleak Dormition
Open Wound
Departure
Band Website: www.forestofshadows.com
Medium: CD
Spieldauer: 61:05 Minuten
VÖ: 00.00.0000

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13.12.2018 Among The Dormant Watchers(9.0/10) von grid

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